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Sonntag, 31. Mai 2015

28.-31.05.2015 - Singapore (One more Time)

Auf unserer ToDo Liste für unseren Besuch in der Stadt standen nur vier Sachen: 

1. Essens-Empfehlungen von Lisa und Felix bzw. Sandy und Tino folgen
2. das Shopping Erlebnis geniessen 
3. Gardens by the Bay besuchen
4. Indisch essen gehen

1. Mit dem Besuch beim Makansutra Street-Food-Markt an der Marina Bay am ersten Abend mit anschließender Lasershow vor den immer wieder beeindruckenden Marina Sands (Wäscheklammern)-Türmen und unseren Abendessen beim Inder am zweiten Abend im Lao Pa Sat Food-Court (Telok Ayer Market) sind wir den kulinarischen Empfehlungen unserer Freunde gerne nachgekommen. War beides sehr lecker gewesen. - Check


2. Shopping haben wir im Rahmen des wenigen Platzes in unserem Gepäck und dem aktuell nicht so gut stehenden Wechselkurs entsprechend sparsam umgesetzt, aber natürlich hat das ein oder andere Kleidungsstück noch Platz in unserem Gepäck gefunden :-) - Check 

3. Die Entscheidung uns "Gardens by the Bay" (sieht etwas aus wie im Film Avatar) bei der Abenddämmerung anzuschauen, entpuppte sich als Glücksgriff. Was wir nicht wussten, dass es dort ebenfalls eine Lichtershow gab, die auch gleichzeitig der Höhepunkt der kostenlosen Attraktion war. - Check


4. Indisch essen. Eigentlich wollten wir zu unserem Inder in Little India gehen, allerdings stand der Inder  im Lao Pa Sat nur im Flair etwas nach. - Check

Unsere Zeit in Singapore ging mal wieder viel zu schnell vorbei und auch unsere Reise neigt sich dem Ende. Heute Abend heißt es erst mal wieder Abschied nehmen von unserem geliebten Süd-Ost-Asien. Gemäß unserem Motto: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, freuen wir uns auf unser nächstes Ziel:  Afrika im Oktober. 

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Bilder sind online

Dienstag, 26. Mai 2015

23.-28.5.2015 - Kutu Lombok

Nachdem wir uns entschieden haben einen Tag früher aus Yogya abzureisen, freuten wir uns, dass wir den Flug problemlos verschieben konnten und nun einen Tag mehr am Strand haben.

Kuta begrüßte uns mit einer hammer Beach Party und spätestens jetzt war uns klar, hier waren wir in einer Surfer-Hochburg gelandet, erfüllte das bunt gemischte Publikum aller Altersklassen fast jedes Klischee :-)

San hat uns eine sehr schöne Unterkunft herausgesucht, von der wir in den folgenden 4 Tagen mit unserem gemieteten Scooter traumhafte Strände erkunden sollten. 4 Tage = 4 Strände, wobei es uns der Mawun-Beach besonders angetan hat. In einer Bucht lag uns das malerische Panorama mit weißem Sandstrand, cyanfarbenem Wasser und grünen Hügeln zu Füßen. Das beste: Wir hatten den gigantisch großen Strand fast für uns allein. 

Nur am zweiten Tag wurde unser Paradies gestört, da über Nacht eine große Menge Plastikmüll angespült wurde :-( Kurzer Hand schnappten wir uns mit einigen anderen Besuchern Beutel und säuberten den Strand und das Wasser von den "Eindringlingen".
Obwohl wir im Kollektiv recht schnell wieder Ordnung geschafft haben, ist es traurig mit anzusehen, wie wir unseren Planeten gerade zu mit Plastik zumüllen. Wir hatten beim Aufräumen Zeit uns darüber mal intensiver Gedanken zu machen, was wir vielleicht besser machen können, denn ich denke das ist kein Problem, welches nur in Asien vorherrscht! 


Am dritten Tag lernten wir den knuffigen Tim "alias Ellen", bekannt aus dem Film Hangover, kennen. Mit dem sympathischen und etwas verplanten Amerikaner sollten wir unseren letzten Tag in Lombok verbringen und jede Menge Spaß haben. Erst cruisten wir mit unseren Scootern durch die grüne und hügelige Landschaft Süd-Lomboks, um anschließend an einem Strand und nachmittags wieder am Mawun-Beach zu relaxen. Dort machte ich mit Tim einen kleinen Workshop und führte ihn in die Geheimnisse der Fotografie ein. Anschließend haben wir beim Beachballspielen mit unseren Essenslieferanten, dem kleinen Rino den Strandtag ausklingen lassen. 


Was mit einer Beach-Party angefangen hat, sollte auch mit einer Beach-Party bei der Shipwreck Bar enden. Eine tolle Zeit in Kuta geht zu Ende. 


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Weitere Bilder sind online. Viel Spaß beim anschauen.

Samstag, 23. Mai 2015

20.-23.05.2015 - Yogyakarta

Atemlos nach Ubud 
Um die Rück- bzw. Weiterreise etwas angenehmer zu gestallten, haben wir uns entschieden die gut 5 1/2 Std. Fahrt zum Flughafen in Ubud noch mal zu unterbrechen und eine weitere Nacht im Puji Bungalow in Ubud zu verbringen, wo wir mit herzlich willkommen zurück unser altes Zimmer bekommen haben. Jippy, erst mal wieder direkt in den Pool gesprungen 😎
Bereits die Fahrt nach Ubud war sehr unterhaltsam. Unser Fahrer erklärte uns, warum er 5 Minuten zu spät gekommen ist, was für Balinesen mehr als untypisch ist. Er arbeitet noch in Pemuteran in der Senior High School und da habe ihm seine 15 jährige Schülerin morgens anvertraut, dass sie schwanger sei. Nach diesem Schock ist er mit ihr erst mal zum Arzt, der die Schwangerschaft im 4. Monat bestätigte! Auf die Frage wer der Vater sei, gab es nur die Antwort dass sie es nicht genau wisse und es 7 (!) potenzielle Kandidaten geben würde. Er hat dann 6 der 7 zum "Verhör" antanzen lassen - sie waren es natürlich alle nicht gewesen. Aber das beste an der Geschichte ist, dass es die Tochter von seinem besten Kumpel ist und er jetzt die Fahrt lang Zeit hatte zu überlegen, wie er es ihm am Abend bei einem Arak (balinesischer Schnaps - unser Vorschlag) schonend beibringen sollte. 
Seine Laune verbesserte sich aber schnell, als er uns erzählte dass er deutsche Songs im Unterricht einfließen lässt und einer es ihm und den Schülern besonders angetan hat - wenige Sekunden später schallte Atemlos von Helene Fischer aus den Boxen. Nee, oder ... also trällerten wir den Song unseres Exportschlagers laut mit und fuhren dabei durch Balis Reisfelder. 

Yogya - erster Tag
Nachdem Check-in in unserem Guesthouse ging es ortstypisch per Fahrrad-Rikscha zum Markt. Dort gab es neben neuen Taschen für meine Frau auch jede Menge Obst und Gewürze. Unterwegs haben wir noch zufällig einen Mitarbeiter von der Touristen Info getroffen, der uns mit vielen Zusatz Infos rund um seine Stadt versorgte. Kurz darauf fanden wir uns auf seinen Tipp hin in einer Art Gallery wieder, wo wir einer Studentin bei ihren Batikarbeiten zuschauen konnten, bevor wir es mit wenig Erfolg selbst probierten. 

Tempel in Yogya
3 Uhr Stand auf der Uhr, als der Wecker klingelte. 
Zur Abwechselung wollten wir uns mal auf einem Berg einen Sonnenaufgang anschauen. Wir werden am Ende noch Trekking-Fans 😆 
Im Vordergrund stand allerdings, dass wir beim Sonnenaufgang einen ersten Blick auf eins unserer Tages-Highlights werfen wollten. Richtig: "Wollten". Denn trotz des malerischen Sonnenaufgangs mit einigen anderen Besuchern, ließ sich der Tempel Borobodur unter der festhängenden, dichten Wolkendecke leider nicht blicken. Somit mussten wir uns noch etwas gedulden, bis wir ihn uns aus der Nähe ansehen konnten. 

Borobodur bedeute: "Tempel auf dem Hügel" und wurde im 8 Jhd. gebaut und zählt zu dem UNESCO-Weltkulturerbe. Aus der Ferne ähnelt der Tempel einer Stupa. Genauer betrachtet, besteht der Tempels aus zwei Bauten, was auch seine Besonderheit darstellt. Der Oberrang ist eine kreisförmige Terrasse mit vielen Stupas während der Unterrang eine gestufte Pyramide ist. Er ist so erbaut worden, dass auf der untersten Ebene das Leben des Menschen geprägt von Trieb und Leidenschaft dargestellt wird, während auf den zwei weiteren Ebenen nach oben in 1.460 (!) Reliefs, Szenen aus Buddhas Leben bis hin zu Erleuchtung gezeigt werden. Das Bauwerk ist neben Angkor Wat (Kambodscha) und Bagan (Myanmar) das bedeutendste im Buddhismus, so dass jedes Jahr 1.000 Mönche hier her pilgern.

Dem grandiosen Bauwerk liefen wir allerdings für die anwesenden Schulklassen fast den Rang ab. Unser Fahrer Xsan hatte uns schon darauf vorbereitet, dass wir hier unter dem wenigen westlichen Touristen ebenfalls als Highlight gelten würden und so sollte es auch sein. 
Anfangs fragten die Kids und andere Erwachsene noch recht zaghaft, ob sie mit uns ein Foto machen dürfen, aber als sie merkten das San richtig Gas gibt, gab es kein Halten mehr und wir fühlten uns bei locker über 200 Selfis in 1,5 h einen Vormittag wie Hollywood-Stars ☺️


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Bilder sind online

Dienstag, 19. Mai 2015

15.-20.05.2015 - Pemuteran

Nach dem morgendlichen Sprung in den Pool ging es pünktlich um 10 Uhr von Ubud los Richtung Pemuteran in Bali's Westen.

Auf dem Weg sollten wir 3 Stopps machen. Zwei davon geplant und einer eher überraschend. Geplant auf der gut 4 Std. Fahrt waren Stopps bei einer Kopi (Kaffee)-Verkostung und an dem bedeutenden Wassertempel auf Bali - Pura Bratan. Ungeplant war der Halt in einem kleinen Örtchen im Nirgendwo, nachdem uns ein Scooter-Fahrer überholt hatte und mit Handzeichen signalisierte, dass etwas mit dem Heck des Autos nicht stimmte. Er hatte Recht, der Reifen hinten war platt :-( 
Unserer Fahrer reagierte ganz gelassen und kümmerte sich um die Reparatur während wir, eben so gelassen, die Pause nutzen um in einer kleinen Garküche am Eck uns unter die überraschten aber glücklichen Einheimischen mischten. "Weißen"-Besuch haben sie scheinbar nicht jeden Tag :-) Wie immer waren alle sehr freundlich und aufgeschlossen und wir kamen gleich ins Gespräch bzw. waren das Gesprächsthema ☺️


In Pemuteran wartete eine tolle Unterkunft mit einer noch tolleren Anlage bzw. Pool auf uns, von dem wir uns nur für den Ijen Krater und zum Tauchen weg bewegten. Das ist sonst eigentlich nicht unsere Art, wenn das Meer vor der Tür liegt, doch die Liegen und das leckere Essen & Trinken inkl. der Poolbar ließen unseren Radius diesmal nicht viel größer als einen Bierdeckel sein. 



Am Pool warteten immer Petra und die Alex, die mit ihren süßen Jungs Anton (5) und Theo (2.5) uns ans Herz gewachsen sind. Die vier sind 12 Monate lang auf einer Reise rund um die Welt (!) und zur Zeit im 9. Monat. Wenn ihr mehr über die sympathischen Hamburger wissen möchtet, dann schaut euch den sehr schönen und lesenswerten Blog (www.familienwalz.de) mit ihren Geschichten an. 

Neben dem Ijen Krater (siehe extra Bericht), waren wir noch 2 bzw. einen Tag tauchen gewesen. Leider hat die GoPro den Dienst quittiert so das es wohl keine Tauchbilder geben wird. Auch alle MacGyver Wiederbelebungsversuche haben diesmal nix gebracht :-(

Für uns geht die entspannte Zeit in Pemuteran mit einer Bali-Ente und einem Aufwiedersehen-Bier mit Alex und Petra zu Ende. Wir freuen uns auf eine weitere Nacht in Ubud, bevor wir am 21. nach Yogyakarta/Java weiter fliegen, um uns dort die Tempel anzuschauen. 

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Weiterführende Links:
www.familienwalz.de
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Bilder sind online


Sonntag, 17. Mai 2015

17.5.2015 - Ijen Krater Survivors :-)

Als wir im Tauchcenter gerade die Unterlagen für den folgenden Tauchtag ausfüllten, wies uns der letzte Passus zusätzlich darauf hin, dass man nach dem Tauchen keinen Berg für etwa 24 Std. besteigen darf! Doch genau das war unser Plan :-( Man merkt, dass wir vor dieser Problematik als Nicht-Bergsteiger noch nicht so oft standen. 

Also: Raus aus dem Dive-Center und bei einem balinesischen Kaffee nebenan erst mal die IST-Situation analysieren und gegen die SOLL (was wollen wir noch alles machen) gegenüberstellen und auf welchem Weg kommen wir da am besten hin? Also haben wir auf einem Papier die drei möglichen Szenarien ausgearbeitet. Schnell stellte sich heraus, das Lösungsweg Nr. 3 (statt morgen früh unter Wasser, noch am gleichen Tag bzw. in der gleichen Nacht auf die Bergspitze des Ijen Krater) der beste für unsere Zeit hier ist. Gesagt getan. Tauchen verschoben, schnell noch einen Touranbieter für den bevorstehenden Trip organisiert und Proviant gekauft. Sollte es doch in gut 5 Std. schon losgehen. 

Mit jeder Menge Respekt im Gepäck wurden wir nach einem langen Tag um 23:30 Uhr abgeholt und wurden dann zum Hafen gebracht und unserem Guide Afanti übergeben. Dass wir überhaupt auf einer der vielen Fähren mitfahren konnten, verdanken wir der -illegalen- Fahrkunst unseres Fahrers, da am Hafen dank des Hindu- und Moslemfeiertags die Hölle los war und sich ein Rückreisestau von hier bis nach Timbuktu gebildet hatte und eigentlich nix mehr ging, außer wir. 

Auf der einstündigen Fahrt mit der Fähre erlebten wir QVC-Verkaufen live und in voller Lautstärke. Ohne ein Wort zu verstehen, haben wir Tränen gelacht, da der Verkäufer mit allen angepriesen Gegenständen lustige und zweckentfremdete Sachen machte. So ging die Zeit auch schnell vorbei, während Afanti immer wieder die Augen zu klappten. Das kann ja was werden. 

Auf Java von einem Jeep abgeholt (Gott sei dank!), ging es durch die Nacht weitere 1 1/2 Stunden Richtung Krater. Als die Serpentinen immer kurviger wurden und die schmale Straße immer länger und vor allem steiler wurde, dämmerte es mir schon, warum sie die Straße nicht bis oben hin gebaut haben. Weil die letzten 3 km steiler sind als die Teermaschinen es selbst schaffen könnten. 
So war es auch. Als die Straße, dessen Steigungswickel bei uns auf Straßenschildern (>50 Grad) gar nicht existiert, endete, ging es den Rest zu Fuß weiter. Schnell noch alles Warme angezogen, was wir dabei hatten, denn es waren gerade noch 8 Grad Außentemperatur. Das Frieren würde sich für uns aber gleich ändern. 
Am Einlass bildete sich eine Menschentraube, da alle auf den Einlass warteten. Unser Fahrer scheint mit dem "Türsteher" früher in einer Klasse gewesen zu sein. Er drängelte sich etwas vor, schaute ihn an, hob zwei Finger, der Türsteher nickte kurz und winkte uns kurzer Hand durch die wartende Menge direkt durch. Oh man was ein Glück, das Ganze hatte auch etwas von Flüchtlings-Grenzübergängen mitten in der Nacht irgendwo auf der Welt (leider heute ja immer noch).

Da lag die zu erklimmende Strecke vor uns. Stockdunkel und "nur" gerade mal 3 km lang. Taschenlampen an, denn trotz des gigantischen Sternenhimmels sahen wir die Hand vor Augen nicht und los ging es. Für irgendwas muss sich das CrossFit Training ja rentiert haben. 
Nach wenigen Minuten lagen bereits die ersten Besucher am Rand und hechelten nach Luft, machten Pause oder hielten sich den Fuß, weil man auf dem schlottrigen und rutschigen Boden, der einige Löcher hatte, auch schnell mal umknicken konnte. 

Nass geschwitzt und völlig erschöpft, sind wir ohne große Pausen und Verletzungen, nach knapp 80 Minuten Aufstieg voller Stolz am Berggipfel auf 2.386 m angekommen! 

Doch leider war das noch nicht das Ende. Zur blauen Flamme ging es noch mal gut 30 Minuten per Kraxeln (klettern/laufen/rutschen) in den Vulkan hinunter. Um es vorweg zunehmen, das mussten wir auch wieder zurück. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, machten wir das ganze diesmal mit Atemschutzmasken, damit wir die Dämpfe nicht ungefiltert einatmeten. 

Von Weiten begrüßte uns schon das blaue Licht der Flamme. Endlich unten angekommen, schauten wir beeindruckt auf das Flackern des blauen Lichts, was an drei Stellen wie ein großes Lagerfeuer wild vor sich her tanzte und immer mal wieder hinter den sich bildenden Rauchschwaden verschwand und dann wieder zum Vorschein kam. Sehr beeindruckend! 
Nach einer Weile ging es zum Aufstieg, denn die Morgendämmerung hatte bereits eingesetzt, die wir uns vom Kraterrand aus anschauen wollten. 

Oben angekommen, wechselten wir unsere noch einmal durchgeschwitzten Klamotten und genossen bei bestem Wetter die Aussicht auf die aufgehende Sonne. Die Leute saßen in den Vulkanritzen und warteten auch oder einige machten ein Feuer. Das war eine ganz eigene und unbeschreibliche Atmosphäre.

Auf dem Weg runter, sah der Weg bei weitem nicht so spektakulär aus wie im Lichtkegel unserer Taschenlampe, nur die Steigung bzw. das Gefälle ist geblieben. Leider. Wir wunderten uns mit welchen Klamotten und vor allem Schuhen die meist einheimischen Touristen den Berg bestiegen sind. Hier war von barfuß, über FlipFlops, Ballerinas und Plüschi Hausschuhen alles dabei. 

Den ganzen Weg zurück endete ein sehr langer Tag gegen 11 Uhr morgens wieder in unserem Hotel mit einem Mittagsschlaf. 

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Bilder sind online. 

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Daten und Fakten zu dem Ijen Krater unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ijen




Samstag, 16. Mai 2015

14.-15.5.2015 - Ubud

Vom Flughafen ging es mit der sympathischen Argentinerin Laura, die wir am Flughafen aufgegabelt hatten und für Car Sharing angesprochen haben, die gut 1 1/2 Std. ins Herz von Bali. Nach Ubud. 
Laura reist bereits seit fast vier Monaten, ist aber zum ersten Mal auf Bali. So konnte sie uns etwas von ihrer Reise erzählen und wir ihr ein paar Tipps für Bali und vor allem unser Ziel, Ubud.

Unser 3. Besuch in Ubud, mit Chiang Mai (Thailand) und Antigua (Guatemala), einer der chilligsten Orte auf unserer Weltkarte. Daher legen wir gerne hier auch nochmal einen Stopp ein. Auch wenn er weniger als 24 Std dauern wird.

Da wir diesmal von einer anderen Seite in Ubud reingefahren sind, stellten wir schnell fest, dass wir die Ecke noch nicht kannten und das ändern sollten. Dabei war es etwa wie in der OTTO-Fernseh-Werbung: Ich: "Wow, hast du den Tempel auf der linken Seite gesehen", während meine Frau etwas von Schuhen, Taschen und Organic Food-Geschäften auf der rechten Seite vor sich hingemurmelt hat. In einem waren wir uns einig: "Hammer, da müssen wir hin" :-)

Erstmal stand Einchecken auf dem Programm und wir haben "unsere" Straße kaum wieder erkannt so viel hat sich seit 2012 verändert. Es gibt jede Menge neue Unterkünfte, Warungs (kleine, familiengeführte Restaurants) und Geschäfte, die in die einstige Nebenstraße ganz schön Leben gebracht haben und somit auch nicht mehr als Geheimtipp durchgeht. Wieder einmal konnten wir Zeugen werden, wie viel sich in "kurzer" Zeit ändern kann. 

Wenig später betraten wir erst das ein oder andere Geschäft :-), ehe ich das ein oder andere Bild vom Tempel machen konnte, auf dem nahezu perfekt die Nachmittagssonne lag :-) 
In dem Organic Café Clear haben wir dann -  nachdem Sandra mit dem Ausrasten vor Freude über die dort angeboten Sachen fertig war - auch Saft und Kuchen bestellt, was sie nur noch mehr in Extase versetzte. 

Auf dem Rückweg organisierten wir noch einen Fahrer der uns am nächsten Morgen von Ubud nach Pemutaran in Balis Norden bringen soll. 
In unserer schnuckeligen Unterkunft freute ich, Marco, mich dann wie ein Kleinkind als ich direkt nach dem aufwachen in die Badehose stieg und mit Anlauf aus dem Bett - über unsere kleine Terrasse anlaufgenommen habe, um in den direkt davor liegenden Pool zu springen :-) Unbezahlbar! Bestimmt auch für alle Außenstehenden die das gesehen haben ;-)


Weitere Bilder von Ubud sind Online.


Donnerstag, 14. Mai 2015

13./14.5.2015 - Anreise Bali via KL

Es geht wieder nach Asien! Wir kommen einfach nicht davon los :-) 

Als erstes Etappenziel ging es nach Kuala Lumpur (KL), wo wir Nachmittags landen und am nächsten Morgen weiter nach Denpansar (Bali) fliegen sollten. In dem nagelneuen A340-300 der Lufthansa staunten wir nicht schlecht als uns der Flugkapitän, Matthias W., für unseren heutigen Flug begrüßte. Mit Matthias habe ich früher zusammen Fußball gespielt und nun ist er der Mann einer Freundin. So klein ist die Welt :-) Mit Matthias plauderten wir noch etwas, als wir unsere Koffer in KL in Empfang genommen haben. 

In KL im Airport Tune Hotel wurde uns dann auch bewusst, dass wir unsere erste gemeinsame Asienreise vor 5 Jahren hier begonnen haben. Wenn wir damals schon gewusst hätten, wie viele danach noch folgen sollten! 
In 2010 ging es über den malaysischen Jungle und die Westküste nach Thailand (u.a. das erste Mal Thailand für San), wo wir uns mit Thilo und Nesli getroffen haben, bevor ich meinen Tauchschein gemacht habe! Beim Frühstück haben wir dann erst mal die alten Blogeinträge gelesen und dabei viel gelacht und in Erinnerungen geschwelgt. 

Apropos Vergangenheit: Wenn man sich unsere Berichte vom ersten Bali Besuch noch mal durchliest, hätte man auch nicht gedacht dass es uns nun zum dritten Mal (zuletzt 2012 vor der Hochzeit) hier her ziehen würde. Man könnte sagen, es war Liebe auf den zweiten Blick :-)

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