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Donnerstag, 26. Dezember 2013

24.-29.12.13 - Weihnachten in Port Barton

Nach unserem ersten von zwei Mammut-Reisetagen während unserer Reise, erreichten wir das kleine Fischerdorf Port Barton im Nord-Ostem auf der philippinischen Insel Palawan.
Mammut-Reisetag deshalb, weil wir erst mit dem Flieger 5 Stunden von Tokyo nach Manila, der Hauptstadt von den Philippinen, reisten, übernachteten, weiterflogen nach Puerto Princessa und dann nochmal mit dem Auto einige Stunden fahren mussten. 

Als wir in Manila am Gate von einem Chor mit Weihnachtsliedern empfangen wurden, war klar, hier sind wir richtig. Filipinos singen sehr gerne, immer und überall :-) Ansonsten ist Manila das totale Kontrastprogramm zu Tokyo und allgemein ein Ort an dem man nicht sein will! Das wurde uns schon kurz nach dem Einsteigen ins Taxi am Flughafen klar, als der Taxifahrer uns aufforderte die Türen zu verriegeln als wir im Stau standen.
Gott sei dank war unser Hotel nicht weit vom Flughafen entfernt und von der größten Shopping-Mall Asiens. So dass wir nach unserer Ankunft am frühen Abend den Rest des Tages in der Mall verbrachten und uns am nächsten Morgen wieder auf den Weg zum Flughafen machten. Ziel des 1-stündigen Fluges: Puerto Princessa auf der Insel Palawan. 

Auf Palawan angekommen, wartete schon unser Fahrer auf uns mit einer Art Jeep-Truck der links und rechts jede Menge Schlammspritzer hatte. Wir fragten uns erst gar nicht nach dem warum und hofften das Beste für unsere rund 4-stündige Fahrt nach Port Barton. Die ersten 3 Stunden Richtung Norden fuhren wir auf einer gut ausgebauten Straße ohne viel Verkehr, wurden aber ordentlich durchgeschüttelt.
Erst als wir rund 22 km vor dem Ziel die Hauptstraße nach links abgebogen sind, wurde uns klar warum wir einen Jeep- Truck benötigten. Ende der Ausbaustrecke! 
Da es die letzten Tage auf der dschungelartigen Insel viel geregnet hat, war in den Senken der "Straße" zum Teil Unterspülungen und sehr tiefe Matschlöscher. Unser Fahrer hielt vor jedem Matschloch an, konzentrierte sich und überlegte sich eine Strategie, wie er die Matschepampe am besten meistern kann. Das war auch bitter nötig, denn zwei mal sah es so aus, als ob wir stecken bleiben würden und das mitten im Dschungel. Mit dem Geschick des Fahrers und etwas Glück erreichten wir unser Ziel nach rund 4 Stunden. Später haben wir erfahren, dass andere nicht so viel Glück hatten und 7-10 Stunden für die Strecke benötigten.

Es war ja Heiligabend und so suchten wir uns nach dem Check-in im Deep Gold Bungalow, bei einem Rundgang durch den kleinen Fischerort, ein gemütliches Plätzchen für unser Abendessen. 
Fündig wurden wir im Green View, wo wir in unserer nächsten Station, in El Nido, wohnen werden. Der Besitzer Dave hat auch in Port Barton ein Resort, welches aber leider schon ausgebucht war. 
Mit dem Briten Dave kamen wir schnell ins Gespräch und reservierten einen Tisch für das Buffet am Abend. Schick gemacht mit unseren in Tokyo gekauften Weihnachtsmann-Mützen marschierten wir ein uns sorgten für allgemeine Begeisterung. Gut, wahrscheinlich dachten die, wir sind das Abendprogramm :-) Das Abendprogramm übernahm eine einheimische junge Band mit Live-Musik und ein Schwein, welches an einem großen Spieß hereingetragen wurde. Bei bestem Essen verbrachten wir einen gemütlichen Abend. 

Am nächsten Tag lernten wir Katharina und Peter mit dem kleinen Emil kennen. Die drei Karlsruher verbringen ihre Elternzeit von ebenfalls fast 7 Wochen mit dem 5 Monate alten Emil auf den Philippinen. Was eine gute Entscheidung, sind es hier trotz ab und an leichten Regen immer noch um die 30 Grad.
Wir stellten fest, dass Peter und Katharina ebenfalls schon sehr viele Reisen in Südostasien unternommen haben und so konnten wir uns prima über Erlebtes der vergangen Jahre austauschen und verbrachten viel Zeit mit den dreien. 



Dienstag, 24. Dezember 2013

Fazit: Tokyo

Marco:
1. die Stadt ist die Sehenswürdigkeit
2. es wirkt alles sehr strukturiert und sauber
3. Hauptbeschäftigung in der Metro ist tippen am smartphone oder Tablet. Gern gespielt wird scheinbar Sudoku 
4. wo Weihnachtsmarktbuden zu sehen sind, ist noch lange kein Weihnachtsmarkt 
5. wir brauchen einen neuen "Toilettendeckel", ob es so etwas auch schon mit App fürs iPhone gibt!?
6. Japaner fotografieren genauso viel wie in Deutschland, gut wir stehen dem in fast nix nach :-)
7. die Menschen sind auffällig gut gekleidet und modebewusst. Entweder sie sehen aus, als ob sie jeder Zeit spontan zum Vorstellungsgespräch bei der Bank gehen können oder extrem stylisch bis ins letzte Detail. 
8. Sharp hat seinen Firmensitz neben Canon und Fujitsu und IBM. Ricoh ist mehr am Puls der Zeit bzw. am Kunden, mitten in der Stadt ;-)
9. würde jeder Zeit wiederkommen, dann aber vielleicht besser im Frühling zur Kirschblütenzeit oder im Sommer. 
10. wiedererwarten eine sehr leise und entspannte Stadt, damit hätte ich nicht gerechnet. Selbst in der Vorweihnachtszeit wo alle noch auf geschenkejagt waren kam keine Hektik auf.



Sandra:
1. Kundenorientiert: Noch nie, wirklich noch nie habe ich soviel Service am Kunden erlebt wie hier. Hier ist der Kunde noch König, benimmt sich aber dem Personal auch respektvoll gegenüber. Bei Starbucks bspw. steht direkt jmd. am Eingang, um Plätze zu reservieren, damit man dann nicht mit Essen und Getränken blöde da steht. 
2. Prozessorientiert: Jeder Prozess scheint bis ins kleinste Detail durchdacht und wenn sich etwas ändert, wie z.B. eine lange Schlange zur Bestellung, wird darauf direkt reagiert. Genau mein Ding!
3. Sauber: Die Stadt ist Mega sauber. auch hier bemerkt man den respektvollen Umgang miteinander. hier wird kein Müll einfach fallen gelassen, es liegt nicht ein Kaugummi auf dem Boden - nichts!
4. Detailverliebt: Auch hier ist alles mega durchdacht. Sitze für die Kinder in den Toiletten, so dass man das Kind einfach mit reinnimmt, Halter für Schirm und Gehstock an den Ticketautomaten, so dass diese nicht wie sonst immer,runterfallen und auf dem Boden landen....Meist einfach aber Mega praktisch und bei uns leider einfach nicht vorhanden.
5. Ruhig : Millionen Einwohner und doch so ruhig. Hier wird nicht geschrieen oder laut telefoniert. Es befinden sich tw. sehr viele Menschen auf einer Stelle und trotzdem ist es einfach angenehm und nicht hektisch. selbst in den Zügen und der Metro verweisen Schilder darauf, dass man sein Handy auf lautlos stellen soll bzw. Raus zum Telefonieren soll. herrlich.
6. Toiletten: Überall und kostenlos. Selbst in jeder Metro-Station kann man sorglos auf die sauberen Toiletten gehen. Da ist jede dt. Kaufhaus-Toilette "ein Dreck" dagegen.
7. Leben und Leben lassen: In keiner Stadt wurden wir so wenig oder besser gar nicht angestarrt wie hier. Trotz der mehr als wenigen Langnasen-Touristen wird man einfach in Ruhe gelassen. Und besonders toll: jeder rennt hier rum, wie er will. Ob ganz verspielt romantisch, im Gothik-Style oder heute man mit pinkem Haar und grünen Glitzer-Brauen. Und all das ist normal. Find ich herrlich. Auch das hat für mich wieder sehr viel mit Respekt zu tun.
8. Sicher: hier stehen teure Fahrräder unabgeschlossen rum und das ist auch der Eindruck, den man von der Stadt hat. Hier braucht sich keiner unsicher fühlen.

Alles Punkte, die ich sehr schätze und deshalb habe ich mich auch sehr wohl gefühlt. Lediglich wärmer hätte es sein können, aber das liegt ja immer an der eigenen Ausstattung, die ich aufgrund der weiteren Stationen klein gehalten habe ;-)

Sayounara Tokyo!

Montag, 23. Dezember 2013

21.-23.12.13 - Tokyo

Kurz vor dem Urlaub bekam unsere Familie Zuwachs in Form von der kleinsten Vollformat-Kamera der Welt - und die kommt aus dem Haus von Sony! Somit hat die Kamera den langen weiten Weg auf sich genommen um mich erst glücklich zu machen, um dann von mir wieder in das Hauptquartier nach Tokyo geschleppt zu werden. Grund: ich benötige noch ein passendes Objektiv, welches wir gestern in Electric City nicht gefunden haben und da dachten wir, schauen wir doch direkt bei Sony mal vorbei!
Gesagt getan, schon waren wir in Ginza, dem Shopping Paradies der super Reichen. Nach dem Info-Check im Schauraum des Herstellers, machten wir uns auf den Weg zum empfohlen Kamera-Kaufhaus ums Eck. Da sollte ich dann nicht das gewünschte (das kommt erst im Januar auf den Markt, vielleicht reicht es noch bis Singapur) aber trotzdem ein Objektiv (50mm, f1,4) für meine Erweiterung der Sammlung kaufen.

Da wir schon beim Thema Technik waren, stand als nächstes der Besuch in der RICOH Hauptzentrale auf dem Programm. Nach dem die letzten beiden Tagen sehr regnerisch und ungemütlich waren, begrüßte uns heute bei strahlend blauem Himmel die Sonne in ihrer vollen Pracht. Somit entschieden wir uns dafür, die paar Blöcke bis zum Ziel zu Fuß zu laufen. Gut, vielleicht auch weil es mit der Metro sehr umständlich gewesen wäre :-) 
Beim Queren von Ginza, waren wir uns schnell einig, dass es uns sehr stark an New York erinnerte. Was aber auch sehr auffällig ist, ist wie verschieden die diversen Stadteile sind! Alte Traditionsviertel und hoch moderne Hochhäuser sind oft nur von wenigen Metro Stationen getrennt.  
Bei RICOH angekommen, machten wir erst mal ein Beweisbild, damit ich mindestens einen Tag Urlaub zurück bekomme und bei der nächsten Gehaltsverhandlung noch einen Strumpf im Ärmel habe, also psst keinem weiter sagen ;-) Außer dem Logo auf dem Dach und an der Eingangstür gab es nicht wirklich viel zu sehen. Erstens weil Samstag war und somit alles geschlossen und zweitens ist bei uns in Hannover auch nicht viel mehr zu sehen. 

Schon ging es nach einer kleinen Kaffeepause im Hause Starbucks weiter Richtung "Takeshita Dori". Einer Straße, die keine Wünsche für Kostüme in Form von Baby-Dolls, Cosplay, Gothic-Lolitas, ... offen lässt. Auf dem Rückweg schauten wir noch mal bei unserem Sushi Dealer von gestern vorbei. Siehe da, er hatte noch ein Plätzchen für uns frei und wir für seine Leckereien, das passte ja :-)

Zurück im Hotel hieß es für mich Sachen packen und auf ins "Stunden"-Hotel. Check in frühestens 17 Uhr, raus spätestens 10 Uhr, das hat schon etwas von Stunden-Hotel. In meinem Fall ist aber das Kandi Kapsel Hotel gemeint. Nach etwas Suchen, da die Beschreibung etwas speerlich gewesen war, hab ich das schmale Gebäude in einer kleinen Seitenstraße gefunden, während Sandra schon im warmen Bett geschlafen hat. 
Nach dem Schuhe einschließen, ging es hoch in den 5. Stock, wo die Kapsel 507 mein Zuhause für eine Nacht sein sollte. Im fünften Stock angekommen warteten auf zwei Ebenen ca 20 Kapseln. Jede ca 1x1 m (h x b) und 2 m tief. Darin enthalten ein TV, ein Wecker, ein Radio, eine Steckdose und eine Art Rolladen, den man nicht abschließen kann. Zu jeder Kapsel gehört auch noch ein Spind, in dem man seine Wertsachen einschließen kann. Das Ganze hat etwas von Klassen- bzw. Fussballballverein Jugendabschlussfahrt. Wahrscheinlich auch, weil auch hier nur Männer zugelassen sind. 
Die Nacht war alles in allem Dank gut isolierter Kapsel sehr ruhig. Nur als morgens nach und nach die anderen Gäste ihre Kapseln verlassen haben, wurde es durch die fehlende Tür etwas lauter. Das würde ich jederzeit wieder machen bzw. weiter empfehlen, für mal 1-2 Nächte genau das richtige. 

Unser letzter Tag stand unter dem Motto: "Viel machen, nix klappt". Starten wollten wir mit etwas Kulturellem und uns den Palast des Kaisers anschauen. Im Reiseführer stand an 365 Tagen geöffnet, was aber in Wirklichkeit max 364 Tage sind. Denn am Tag vor des Kaisers Geburtstag, finden die ausgiebigen Aufbauten rund um den Palast statt, so dass er nicht geöffnet wird, was uns ein Polizist erklärte. 

Als nächstes wollten wir mal Richtung Wasser, auf eine der vorgelagerten Inseln. Die künstlich erbaute Insel Odaiba wurde uns vom Reiseführer empfohlen. Hier erwartete uns neben einem verkleinerten Nachbau der Freiheitsstatue aus New York weitere Shopping Malls, Riesenrad, AquaMarine Park und und und. Nach Shopping war uns heute ausnahmsweise einmal nicht, so nutzten wir die Gelegenheit für ein Mittagessen und nen Kaffee und spazierten bei wieder einmal sonnigen Wetter über die Promenade. Für uns ein Highlight war, dass Eltern ihre Kinder im "Katzenspielplatz" abgeben konnten, damit die dann mit den Katzen spielen und sie streicheln konnten. 

Zurück auf dem Festland ließen wir uns von einem Weihnachts-Plakat in der Metro verleiten zum Skytree, dem Wahrzeichen der Stadt zu fahren. Auf dem Plakat war ein Bild von Weihnachtsmarkt-Buden wie wir sie kennen, beleuchteten Tannenbäumen und im Hintergrund der Skytree (Fernsehturm).
Also dachte ich mir, schön noch mal auf den Weihnachtsmarkt und uns auf Weihnachten einstimmen und Tokyo ausklingen lassen. Ja Pustekuchen! Wir haben die gigantische Shopping-Mall mehrfach durchquert und den Turm bei Eiseskälte umrundet und außer ein paar beleuchteten Tannen nix gefunden. So ging es nach dem Abendessen ein wenig enttäuscht zurück ins Hotel zum Packen, denn morgen früh geht es gleich nach dem Frühstück zum Flughafen ab in die Wärme. Die können wir jetzt auch gebrauchen!

Samstag, 21. Dezember 2013

18. - 20.12.13 - Toky-u

Dank Bruder-Taxi zeitig am Flughafen Frankfurt angekommen, konnte unsere Reise nach Fernost starten.

Die 7.959 km bzw. 10 Stunden vergingen Dank großer Beinfreiheit, angenehmen Boardservice und etwas Schlaf, sprichwörtlich wie im Flug. 
Eine erste Auffälligkeit ließ sich schon jetzt festhalten: Mit uns waren lediglich 10 Langnasen an Board, wie uns die Asiaten ja liebevoll nennen. 

In Tokyo gelandet, ging es erst mal auf Toilette. Da war sie schon, die erste dieser Hammer japanischen Toiletten mit Sitzheizung, Hinten- und Vorn- (nur für die Damen) Spühlstrahl, die wir das erste erstemal in Shanghai bewundern durften. Das sie uns bereits am Flughafen begegnen würde, damit hätte keiner von uns gerechnet. Nach weiteren Tagen "Probe"-Sitzen in unserem Hotelzimmer steht fest, so eine brauchen wir für Zuhause - unbedingt :-)

Der Zeitverschiebung von 8 Std. war es geschuldet, dass wir die ersten Eindrücke von Tokyo bei Nacht bekommen haben. Es zeichnete sich allerdings schon bei der Anreise ab, was sich in den kommenden Tagen weiter festigen sollte. Tokyo ist keine typisch asiatische Stadt wie Bangkok oder Hongkong, sie hat viel mehr die Sauberheit von Singapore und eine Disziplin wie sie uns in der breiten Masse noch nicht begegnet ist. Hier ein paar Beispiele: Keine bzw. fast keine Mülleimer, trotzdem liegt kein bißchen Müll herum. Graffitti oder wilde Plakatiererei bzw. Aufkleber anbringen: Fehlanzeige. Öffentliche Toiletten sauberer als die meisten bei uns in Bürogebäuden, ganz ohne "Klofrau" und 50 Cent einwerfen! Zigaretten und Kaugummi auf dem Boden, nicht denkbar und selbst beim Aussteigen in der Metro wird sich an die Regel: erst rauslassen dann einsteigen, gehalten. Jogi Löw wäre über diese höchste Disziplin sehr glücklich :-)

Diese Disziplin lässt dann aber nach ein paar Bier und Reisschnaps nach der Arbeit nach. Als wir gerade dabei waren uns der Herausforderung "wir bestellen mal was zu essen, können aber die Karte nicht lesen"stellten, bemerkten wir einen sehr schnell steigenden Lautstärkepegel der fast ausschließlich männlichen Gäste in dem Laden. Als der erste seinen Kopf nicht mehr halten konnte und zum Schlafen auf den Tisch legte. Beim Versuch wenig später zu gehen, wurde er nur noch durch die Wand und seinen Arbeitskollegen gehalten. Spätestens jetzt war klar, da gab es wohl einen After-Work-Reisschnaps zuviel.
Das Beste an unserem Essen war der Hunger der es hineingetrieben hat und das Bier, mit dem ich es herunterspülen konnte! Das Gute: Am nächsten Tag konnte es nur besser werden.  

Nach der ersten Nacht konnten wir nun endlich die Stadt erkunden. Während Sandra noch mit der Heizfunktion der Klimaanlage versuchte die Pinguine aus unserem Zimmer zu treiben, überlegten wir uns die Tagestour. Erst wollten wir etwas Kultur im Sensu-ji Tempel, einem der größten und schönsten buddhistischen Tempel Japans, bevor wir auf dem Rückweg in der "Electric City" halten wollten, um zum Schluss im Szene-Viertel Shibuya noch auf Shopping-Tour zu gehen. Also von allem etwas. 

Noch nicht am Tempel angekommen, fingen uns die ersten Studenten für ihre Hausaufgaben ab und führten mit uns ein Interview. Wenig später, immer noch nicht am Tempel angekommen, eine weitere Grupp. Jetzt gab es neben Interviews immerhin schon etwas zu essen, was wir beurteilen sollten. Wahrscheinlich waren die aus ein und der selben Klasse und standen per SMS in Kontakt. "Achtung zwei Weiße auf 12 Uhr, die könnt ihr befragen, haben wir auch gemacht!" 
Irgendwann am Tempel angekommen, beschäftigten wir uns erst mal mit dem "Stifterappeln" in dem man solange an einer Metall-Box rüttelt, bis ein Stab herausfällt. Der enthält dann ein Zeichen welches zu einer Schublade gehört in dem dann dein "Horoskop" drauf steht. Bei Sandra passt das wie die Faust aufs Auge ("Etwas das du hinter dir gelassen hast, wird nun richtig beendet. Bei der Arbeit ist alles gut und eine Reise zu machen, auch.". ) Bei mir wirft es noch ein paar Fragen auf. 

Auf dem Rückweg machten wir Stopp in der Electric City, was aber nicht elektrisierend war. Irgendwie hatte ich mir da mehr vorgestellt. Aber vielleicht bin ich auch durch HK und Singapore bzw. Bangkok einfach schon verwöhnt. Aber weil es so schön war, dürften wir noch Produkttester fürs japanische Fernsehen machen, ehe wir uns Richtung Shopping in Shibuya aufmachten.

Dort angekommen, wirkte es wie eine völlig andere Stadt und wenn wir ehrlich sind, viel mehr nach dem, was wir erwartet hatten. Jede Menge Leuchtreklame, noch mehr Geschäfte und noch viel mehr Menschen. Ein wildes Treiben stellte sich ein. Besonderes Highlight war der Besuch in einer Spielhölle, da stehen die ja total drauf. 
Unser zweites Essen stand auf dem Plan. Erst wollten wir nur unseren Zwischenhunger mit Sushi stillen, als wir wenig später nach der erfolglosen Suche nach einer weiteren Alternative zu gestern wieder in einem Sushiladen gelandet sind. Der Laden war der Hammer! Sandra hat sich gar nicht mehr einbekommen. Zwei Stück Sushi für unter einen Euro und die Bestellung Dank Tablet Computer und Fließband vollautomatisch!!! 
Das Abendessen war gerettet und es ging zurück ins Hotel.

Die erste Bilder sind online. Viel Spaß beim anschauen und einen schönen vierten Advent.




Mittwoch, 18. Dezember 2013

18.12.13 -Sayounara und Konnichiwa Tokio

Die letzten Stunden vor unserem Abflug sind angebrochen. Die Sachen schon lange gepackt. Das ist  das Praktische, wenn man im Winter in den Sommerurlaub fährt :-) Trotzdem hofft man wie immer, dass man nix vergessen hat.
Ich für meinen Teil habe versucht mich an meine Vorgaben der letzten Reise(n) zu orientieren und frei nach dem Motto: "weniger ist mehr" auf noch mehr unnützes Zeug zu verzichten. Ich hab trotz fast 3 kg weniger Gepäck bestimmt immer noch zu viel dabei. Wir werden es sehen.

Was wir schon gesehen haben, ist, dass gleich zum Anfang eine interessante Herausforderung auf uns wartet. Das Metro-System von Tokio. Hab gleich mal einen kleinen Auszug der Tube Map angehängt. Es sieht nicht nur so aus wie Mikado in voll Besetzung, sondern fühlt sich auch so an. Wir sind gespannt ob uns die Metro Stationen nur in "gemalter" Schrift erwarten oder für uns leserlich hinterlegt wurden. Auf der anderen Seite muss man fairerweise sagen, dass wenn man nach München, London oder Paris als Japaner reist, man auch nur "unsere" Schriftzeichen geboten bekommt!
Nach ein paar Horror-Geschichten sind wir natürlich auch auf die Auslastung der Züge gespannt.















Ein Highlight wartet für mich speziell gleich in Tokio auf mich. Nein nicht der Besuch des Ricoh Headquarters :-), sondern eine Nacht in einem sogenannten Kapselhotel. Ich nenne es liebevoll Bienenstock :-)  














Unsere 6 1/2-wöchige Reise wird uns über die Philippinen (inkl. Tauchsafari) nach Nord-Thailand und Laos führen und über ein paar entspannte Tage auf einer Insel im Süden Thailand via Singapur nach Hause führen.

Doch dazu im Verlauf der nächsten Tage und Wochen mehr. Jetzt heißt es erst mal fertig machen und auf`s -Bruder-Taxi warten.

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