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Samstag, 18. Januar 2014

16.-19.1.14 - Bangkok, mal anders

Timing! Raus aus dem Do-Do, ein TukTuk wo die Fahrgäste in Front sitzen und der Fahrer von hinten steuert (Memo an mich: man müsste mal eine Foto-Dokumentation über die verschiedenen Bauarten von TukTuks machen), rein in den 1st Class-Bus, den wir zufällig noch erreichten, da er etwas Verspätung hatte.



So sollten wir die 7 Stunden Busfahrt von Sukhothai nach Bangkok nicht nur in den Genuss der extrem guten Strassenbedingungen Thailands kommen, sondern auch zu einem kleinen Snack, etwas zu Trinken, Boardtoilette, TV mit aktuellen Blockbustern und AC. Letztere prasselte allerdings bedingungslos auf uns die ganze Zeit ein, was zur folge hat, dass Sandra nun einen Schnupfen davon hat.

Shutdown Bangkok and Restart

Das ist das Motto, was uns schon seit Tagen beschäftigt und warum wir die Nachrichten und die tägliche Berichterstattung im Auge behalten haben. 

Seit November letzten Jahres wird in Thailands Hauptstadt gegen die aktuelle Regierung demonstriert und gestreikt. Das Ganze erreichte am letzten Wochenende ein ganz neues Level, in dem mehrere Verkehrsknoten in der Stadt "eingenommen" und somit gesperrt wurden - was zum Shutdown führen soll. Im schlimmsten Fall für uns, sollte der Flughafen bzw. die Flugsicherung lahm gelegt werden, was eine sofortige Stilllegung des gesamten Flugverkehrs bedeuten würde. Derzeit ist das noch nicht der Fall. ToiToiToi! 

Klar war, dass uns ein etwas anderes Bangkok erwarten würde als bei unserem letzten Besuch vor 1 1/2 Jahren. 
Wer in diesen Tagen BKK besucht, kommt gefühlt in eine Geisterstadt. Die sonst immer verstopften Straßen und Seitengassen können zur Zeit zu Fuß überquert werden. Die Läden schließen schon gut eine Stunde vor offiziellen Ladenschluss oder machen erst gar nicht auf. Das sonst sehr rege Treiben in den Gassen von unserem Viertel Pratunam, dürfte eher mit gemütlichen Schlendern beschrieben werden. Gleiches gilt für die sonst immer randvollen Shopping-Malls wie das Platinum.  

Frei nach dem Motto: Gesperrt bedeutet nicht, dass nichts mehr geht! Nutzen die erfinderischen Thai's die nun zur Verfügung stehende Fläche auf den Straßen als Gelegenheit ihre fliegenden Verkaufsstände und Garküchen aufzubauen. Dadurch kommt rund um die Kundgebungen eher eine Art Straßenfest Feeling auf, als das es hier einem - der Regierung - an den Kragen gehen soll. An den Ständen wird u.a. alles verkauft, wo eine Thailandflagge drauf passt. Ohringe, Armbänder, Brillen, T-Shirts und und und. Das erinnert sehr stark an Deutschland während der WM 2006. 
In den Parks, auf Parkdecks im Parkhaus und zwischen den parkenden Autos auf der Straße wurden mit 2-Mann Zelten oder nur deren Moskitonetze ganze Zeltstädte errichtet in dem die Regierungsgegner von außerhalb es sich "wohnlich" gemacht haben und seit Wochen campieren. 



Trotzdem ist das hier kein Spaß, denn immer wieder kommt es auch zu Übergriffen oder wie gestern zu Bombenanschlägen. Somit machen wir einen größt möglichen Bogen um die Altstadt und die anderen Kundgebungsorte. Problem: Unser Schneider liegt auf der anderen Seite und ich wollte mir einen neuen Anzug machen lassen :-( Hab ich auch. 

Was wir sonst noch festgestellt haben ist die Dynamik der Stadt und die Geschwindigkeit in der sich alles ändert. Ich kann mir gut vorstellen, dass das auch mit in den Unmut der Regierungsgegner reinspielt. So hat bestimmt nicht Jeder etwas von dem neu entstandenen und entstehenden Reichtum der letzten Jahre abbekommen. Immer mehr hochmoderne Shopping-Paläste, Wohngebäude und Bürohäuser werden aus dem Boden gestampft und weichen den zum Großteil heruntergekommen Häusern der Vergangenheit. Bangkok ist im Verhältnis zu meinem ersten Besuch 2008 deutlich sauberer und moderner, aber auch westlicher geworden. 
Letzteres ist bestimmt auch dem letzten Rekordjahr an Tourismus geschuldet. Im Jahr 2013 kamen knapp 30 Millionen Touristen nach Thailand, in dem gerade mal 60 Millionen Thai's leben. 
Einen Großteil der Besucher dürften zwei große Nationen ausmachen, die erst vor wenigen Jahren Thailand für sich entdeckt haben. China und Russland. Nachdem wir das letzte mal in Südthailand auffällig viele Russen getroffen haben, war Chiang Mai nahezu in chinesischer Hand.

Ich bin schon gespannt wie die Stadt sich in den nächsten 6 Jahren entwickelt. Fakt dürfte sein, dass noch mehr Shopping-Paläste mit den bekannten Weltmarken (H&M, Zara, Gucci, Prada & Co) auf Einen warten. Auch der Lebensstandard dürfte weiter steigen.
Zu wünschen wäre der Stadt, dass das BTS Metro-System endlich ausgebaut wird, denn darin sind sie nach wie vor noch eine Entwicklungsstadt. Gerade im Vergleich mit Städten wie Tokyo oder Singapore. Das eine Stadt ohne wirkliches U-Bahn System bei 8 Millionen Einwohnern (so viel wie New York City)  nicht kollabiert, grenzt täglich an ein Wunder. Aber ein erster Schritt ist getan, in dem vor zwei Jahren der internationale Flughafen per Rail-link an die Stadt angebunden wurde. Wenn jetzt noch der lokale Flughafen an die Stadt und mit den internationalen Flughafen verbunden wird, dürfte das Verkehrschaos, das die Stadt zum Teil so liebenswert macht, weiter abnehmen. Vielleicht nimmt bis dahin der Fahrkarten-Automat auch Scheine und man muss nicht immer erst zum Schalter laufen um Geld zu wechseln, damit man entsprechend viele Münzen hat :-)

Ich freue mich auf das Jahr 2020. Man darf gespannt sein, dann vielleicht auch schon mit einer anderen Regierung. 

Gastautor San:
Über vier Jahre konnte ich Bangkok und seine Veränderungen beobachten. So schön wie es ist, dass man überall relativ leicht hinfliegen kann, so finde ich es doch sehr schade, wie die Globalisierung sich gerade auf die Großstädte negativ auswirkt. Sie verlieren an Charme, sie werden irgendwie alle gleich. Altes wird niedergestampft und weicht gleichausehenden Hochhäusern, Fastfood-Ketten marschieren ins Land, die westliche Lebensart wird übernommen und überall stehen die gleichen Shoppingmalls mit ihrem schrecklichen Einheitsbrei. Das finde ich sehr schade und fällt leider besonders in BKK auf. 

Jahrelang habe ich mich hier auf unerklärliche Weise sau wohl und irgendwie total Zuhause gefühlt. Das ist auf der einen Seite schon noch so, aber irgendwie ist es dieses Mal anders. Das, was Bangkok jahrelang für mich war, fühlt sich nun an, als würde es verloren gehen. So als ob etwas an einem Wendepunkt ist. Vielleicht bezieht sich das auf die Stadt, vielleicht ist es aber auch einfach irgendwie in mir, oder aber beides. Es fühlt sich sogar so an, als würde für mich die Bangkok-Zeit erst einmal beendet sein. Aber ich weiß ja, dass dafür immer Neues kommt!...


Morgen geht es für uns weiter Richtung Koh Tao, die kleinste der drei Inseln im Golf von Thailand.


Neue Bilder gibt es natürlich auch :-)

Sonntag, 2. September 2012

(2.-4.9.12) Bangkok - letztes mal für dieses Jahr

Ein letztes Mal die Strecke vom Airport in die Stadt per Skytrain und wieder zurück. Das letzte Mal zum Citin Hotel in Pratunam. Das letzte Mal eine Thai Massage in Thailand. Zum letzten Mal von den leckeren Garküchen auf den Strassen Bangkoks essen.
Unser fünftes und letztes Mal für dieses Jahr in dieser quirligen Stadt ist zugleich unser krönender Abschluss für das fantastische Reisejahr 2012. Mit tollen Erlebnissen und Eindrücken sowohl über als auch unter Wasser, die uns so keiner mehr nehmen kann.

Irgendwie war der Abreise- bzw. Anreisetag nicht unser Tag. Erst mussten wir auf Facebook lesen das die Jungs vom BCD Diveshop heute beim Tauchgang Mola-Mola Fische gesehen haben und dann hatten wir uns so auf die Massage im Citin SPA gefreut und dort war kein Termin mehr zu bekommen :-(
Am nächsten Abend gab es dann aber die ersehnte Massage unserer Stamm-Masseurin im Citin - die hatten wir uns auch verdient.

Sandra war schon wieder früh morgens um 6 Uhr auf Bangkoks Straßen unterwegs, um zwischen den ganzen Einheimischen Klamotten zu kaufen, ehe sie wenig später zur finalen Anprobe des Hochzeitskleides fuhr. Als wir uns dann gegen 10 Uhr im Starbuck trafen, kam sie mit einem breiten Lächeln rein und mir war klar dass alles mit dem Kleid geklappt haben muss.

Den Rest des Tages bummelten wir noch etwas durch die Stadt und machten die eine oder andere Besorgung rund um die Hochzeit, so dass Abends wieder ein Ein- und Umpack-Tetris auf dem Programm stand. Denke der Highscore gehört erst mal uns :-)

Mit den ca. 20 Inder (machten Lärm für mindestens 40) auf dem Flur versuchten wir vergeblich eine Nachtruhe zu finden :-(
So geht es nun etwas müde aber mit dem letzten "Mangasmus" dank Sticky-Rice mit Mango zurück nach Hause.

Samstag, 18. August 2012

(17.-19.8.12) B2B - Back to Bangkok :-)

Wie heißt es so schön: Man soll mit dem Anfangen, mit dem man aufgehört hat. So hat unsere 3 Monatsreise am 15.03. diesen Jahres in Bangkok geendet und unsere nächste nun 5 Monate später wieder in dieser liebevollen quirligen Stadt starten.

Einziger Unterschied bei der Anreise war diesmal das aaaah und oooooh, ...hast du schon gesehen ...und hier, ...und dies und das vom Nachbarsitz. San war so geflashed vom Board-Entertainment und Platzangebot der Thai Airways, dass ich mich fragen musste, ob sie all meine Geschichten zu Singapore- und Thai Airways nie für voll genommen hat. Ich schätze mal, der Unterschied liegt darin, ob man es nur erzählt bekommt oder selbst erlebt. Hoffentlich :-)

Wobei wir in den vollen Genuss erst auf dem Rückweg kommen. Da der Hinflug ein Nachtflug war und schon nach nur einen, von unzählig vielen, guten Filmen uns die Augen zugefallen sind und wir erst kurz vorm Frühstück wieder aufgewacht sind.

In unseren Stammhotel Citin und Sandras zweitem Wohnzimmer angekommen, machten wir erst mal meinen Eltern Konkurrenz, da wir zwei mal das Zimmer wechselten bevor wir uns zufrieden gaben. Aber Raucher Zimmer und im ersten Stock an der Straße ist wirklich nicht das, was wir uns gewünscht haben.

Kurz nach dem Check-In ging es mit einem Snack am Strasseneck schon Richtung "Savile Row" Laden, ein Schneider den Sandra sich nach Recherchen im Internet ausgesucht hat für ihr Hochzeitskleid. Dann schlenderten wir noch etwas in den Abend.

Am nächsten Morgen ist San wieder um 5:30 Uhr aufgestanden um im Morgenmarkt die größten Schnäppchen als einzige Touristin zu schlagen. Ich hab entschieden lieber zu schlafen ;-)

Nachmittags mussten wir dann wieder zum Schneider zum ersten Fitting.
Den Rest des Tages verbrachten wir dank sintflutartigen Regenfällen (es ist Regenzeit in BK) mit gutem Gewissen in der MBK Shopping Mall. Hier kauften wir noch dies und das für die Hochzeit und Sachen von den wir vorher noch nicht wussten dass wir sie brauchen ;-)

Nach leckerem Essen ging es noch kurz wieder zur Massage und Sachen packen für den Weiterflug morgen in den Urlaub.

P.S: Mein Hochzeitshemd hat schon mal auf Anhieb gepasst, so dass wir auch guter Hoffnung sind für das Kleid.

Donnerstag, 15. März 2012

(14.-15.3.12) Tage 89/90 - One (last) night in Bangkok

Nachdem wir gestern per Mini-Van in ca. 7 Stunden von Ko Chang nach Bangkok gefahren sind, laufen nun unsere letzten Stunden.

Auf unserem Programm stehen nur noch die letzten Besorgungen, einen ordentlichen Starbucks-Kaffee zu trinken und so viel Thaifood essen, wie nur geht. Es ist doch alles so lecker hier :-)

San stand heute morgen extra um kurz nach fünf schon auf, um auf dem Markt vor unserer Hoteltür, wo sich nur Einheimische rumtreiben, die besten Klamotten-Schnäppchen zu machen, während ich mich noch mal umdrehte :-). Auch dieser Stelle ist wahrscheinlich schon wie das Platinum, wo sie vor zwei Jahren der einzige Tourist war, kein unentdeckter Platz mehr.

Kaum zu fassen, dass unsere 3 Monate zu Ende gehen und wir morgen schon wieder zu hause sind :-(
Auf der einen Seite freut man sich auf den ein oder anderen Gegenstand der zu hause geblieben ist, die Freunde und die Familie und auf der anderen Seite könnten wir uns genau so gut statt in den Flieger nach Frankfurt, einfach in nen Flieger nach irgendwo setzten und weiterreisen.

Zu hause werden wir erst mal eine Zeit brauchen, um das Gesehene und Erlebte sacken bzw. Revue passieren zu lassen, während der Alltag täglich versuchen wird uns einzunehmen.
Ich denke dass wir das eine Zeit lang zu verhindern wissen :-)

Mittwoch, 8. Februar 2012

(5.-8.2.12) Tage 52-55 - Familien Treffen in Bangkok

Zurück in Bangkok, unserem Wohnzimmer!

Heute stand nach sehr frühem Aufstehen, erst noch der Flug von Bagan nach Yangon an, um am frühen Abend von dort weiter nach Bangkok zu fliegen.
Wir könnten an der Stelle eine weitere Episode des Erlebten auf einem Myanmarer Flughafen schreiben, wir wollen es allerdings dabei belassen.

Nach 8 Stunden in Yangon, die uns dank Filme auf dem iPad wenigstens etwas versüsst wurden, sind wir abends wieder in BKK angelandet.

Im Foyer des Citin-Hotels erwarteten uns schon meine Eltern, sichtlich erholter als wir nach so einem langen Reisetag. Nach einem Glas Wein und einem Austausch des Erlebten (meine Eltern hatten auch allerhand Geschichten parat, von ihrem Tag in Bangkok) ging es endlich ins Bett.

Einigermaßen ausgeschlafen, schauten wir nicht schlecht, als wir zwei abmarschfertig in unserer Zwischentür zur verabredeten Zeit standen und meine Eltern quasi gerade erst aufgestanden sind. "Ei Kind, wir sind doch im Urlaub und so wie ihr gestern ausgesehen habt, hätte ich mit euch nicht gerechnet". Schönen dank auch für die Blumen und für unser pünktliches Aufstehen. Aber es sind ja die eigenen Eltern und man hat sie trotzdem lieb :-)
Nach unserem Starbucks Frühstück ging es dann zu dritt, San klinkte sich aus der Sightseeing-Tour aus da sie die Tour nicht noch einmal machen wollte, mit dem Boot über die schmalen Klongs Richtung "Golden Mount". Der goldenen Pagode, die auf einem kleinen Berg mitten in der Stadt errichtet wurde. Nachdem wir die Aussicht über die Stadt genossen hatten, ging es in die umliegenden Wat's (Tempelanlagen). Hier hatten wir das Glück einer Zeremonie beizuwohnen, wo einem werdendem Mönch gerade die Haare abrasiert wurden. Da das für die Familie des Schülers eine große Ehre ist, waren alle vollzählig anwesend. Zum vorläufigen Tagesabschluss sollte es auf ein kühles Blondes und ein Café auf die Khao Son Road gehen, jene beliebte Backpacker Strasse die schon seit Anfang der 80er sehr belebt ist und daran hat sich nichts geändert. So schauten wir uns das Treiben etwas an.

Um fünf sollten wir schon zum River Cruise Dinner abgeholt werden, welches meine Mom sich so gewünscht und organisiert hat. Mit dem Boot ging es zwei Stunden flussauf- und abwärts, während wir uns den Sonnenuntergang und die toll beleuchteten Tempelanlagen vom Wasser aus ansahen.
Wir hatten eindeutig den Tisch mit der besten Aussicht und während wir drei uns noch fragten wie meine Mutter das hinbekommen hatte, gingen auf dem Schiffe alle Lichter aus und die Crew kam mit einem Kuchen mit Kerzen drauf an unseren Tisch und sangen "Happy Birthday". Das war also der Trick, sie hat um eine besseren Tisch zu erhalten ihren Geburtstag zwei Tage noch vorne verschoben. Cleverer Fuchs :-)

Der zweite Tag sollte dann für den Royal Palace und den Wat Pho genutzt werden, was wir bei heißen Temperaturen auch mit voller Elan in Angriff genommen haben, bis wir kurz nach Fahrtantritt mit demTaxi im Stau standen und unsere Taktik -früh im Royal Palace zu sein- futsch war.

So ging es in der prallen Mittagshitze durch die königliche Anlage und die Kappe meines Vaters sollte am Ende des Tages Salzränder vom Schweiß aufweisen.
Wie sollte es auch anders sein, in dem mit Menschen vollen grossen Palast lief uns mein Onkel und Jutta über den Weg. Die zwei sind mit der AIDA in Süd-Ost-Asien unterwegs und machten einen Tagesausflug nach Bangkok rein und standen nun vor uns!
Nach euphorischer Begrüßung stellten wir uns erst mal zum Familienfoto auf. Wir sollten die beiden später im Wat Pho noch ein weiteres mal treffen, bis sich unsere Weg trennten.

Ein schöner Tag in Bangkok ging zu Ende, mit einer Fussmassage, die hatten wir uns verdient und einer neuen Frisur. San war so begeistert von meiner dass sie ihre gleich im Anschluss überarbeiten ließ, war sie doch immer noch nicht glücklich. Mit zehn Euro weniger und zwei neuen Frisuren verliessen wir den Laden und holten uns auf der Strasse noch etwas zu Essen. Die Köchin konnte sich noch genau an unsere Bestellung von vor zwei Tagen erinnern :-)

Nach dem Packen gab es noch ein Drink im Zimmer, ehe wir ins Bett gingen um wenigstens drei Stunden Schlaf zu bekommen.

Zu schnell verging die Zeit mit meinen Eltern, für uns heißt es ab morgen Welcome in Vietnam und meine Eltern starten ihre erste Thailand-Rundreise.

PS.: weitere Bilder von Thailand sind Online.

Mittwoch, 25. Januar 2012

(22.-26.1.12) Tage 38-42 - Bangkok

Vom Norden Thailands in die Mitte und somit in das Herz des Landes: Bangkok. Die quirlige Stadt am Chao Phraya Fluss, sollte unsere Bleibe der nächsten Tage sein. Auf der ToDo-Liste standen diesmal Sachen, für die wir beim letzten Mal zu wenig Zeit hatten - u.a. Tagestouren nach Ayutthaya und Floating Market.
Aber erst mal stand Shooooooooping auf dem Programm, hatte San sich doch schon seit dem Abflug darauf gefreut. Sie kam etwas ernüchtert wieder, war die Ausbeute nicht wie erwünscht ausgefallen und die Preise, wie bei fast allem in Thailand, angestiegen in den letzten zwei Jahren.

Nach der mageren Shoppingausbeute des ersten Tages kam die Erfüllung am zweiten Tag. Nach dem Besuch im MBK (dem Marken-Fake-Kaufhaus überhaupt), ging es nochmal ins Paradies (für Frauen), das Platinum, zum Shoppen. Hier sollten uns schon die ersten Vorboten des Chinese New Year auf der Strasse und in der Mall erwarten. So trommelten meist mehrere Trommler während eine Dutzend anderer Chinesen den Drachen tanzen liessen. Im Foyer des neu eröffneten Novotel wurde es uns dann zu laut und wir konzentrierten uns weiter auf das Einkaufen im drunterliegenden Einkaufsmekka, denn es stand Chinese New Year auch noch für Abends auf dem Programm.

Unsere Reise in das Jahr 2555 startete, nach dem wir unsere Schnäppchen-Beute der Jagd im Hotel abgeladen hatten.
Ja genau, 2555, denn während wir noch damit beschäftigt waren einen zu finden, den wir ans Kreuz hängen konnten, wurde hier schon fast 550 Jahre Silvester gefeiert :-)

In China Town angekommen, wurde uns schnell klar dass wir die falsche Klamotten-Wahl getroffen hatten. Waren doch fast alle mit roten Shirts oder sogar chinesischen Trachten-Kleider gekleidet.
An den breiten Strassen des Viertels waren an den Strassenrändern Essenstände verschiedenster Art aufgebaut. Den Rest der Strasse füllten tausende von Menschen auf. Es war die Hölle los. Zwischendrin immer mal wieder einer dieser Trommlergruppen die wir bereits Mittags in der Stadt gesehen hatten. Kurs bevor wir gegangen sind, hatten wir dann noch die Chance eine der Töchter des Königs zu sehen, als sie dem Event einen Besuch abstattete und direkt vor uns aus einem Wagen stieg. Alles in allem ein sehr interessanter Abend an dem wir gerne noch länger geblieben wären, allerdings stand am nächsten morgen sehr früh aufstehen und die erste der zwei Tagestouren an.

Die erste Tour sollte uns nun endlich zum bekannten Floating Market vor den Toren der Stadt führen. Es gibt noch einige dieser Märkte, aber der den wir besuchten, ist der originale und besteht seit 40 Jahren, weil der damalige König anordnete, mehr Wasserkanäle für den Transport zu bauen. Heute dient heute er in erster Linie als Touristen- Attraktion.
Nach knapp 2 Stunden Fahrt erreichten wir den Markt, wo das Handeln und Feilschen schon im vollen Gange war. Es war schön anzusehen, wie die Händler ihre meist Lebensmittel von den Booten aus anboten, aber noch viel mehr wie sie diese auf den Booten zubereiteten. Was andere in einer ganzen Küche nicht schaffen, wurde hier in einer schwimmenden Nussschale gemacht. Auch schön anzusehen war, wie immer wieder der Verkehr auf den Wasserstrassen zusammen gebrochen ist, weil mehr und mehr Touristen kamen und in die Boote stiegen und irgendwann zuwenig Platz da war. Wie immer, wenn es zum Stau kommt, zuviel von irgendwas auf zu wenig Platz :-)

Fazit des Tages, die Tour bietet sich nur an für Leute die mehre Tage in Bangkok sind oder schon ein paar mal da waren, ist der Zeit-Invest sonst zu gross für das Gebotene.

Schon an nächsten Morgen stand die Ganz-Tagestour nach Ayutthaya, der ehemaligen Hauptstadt Thailands, an. Es ging wieder einmal seeehr früh los, wollten wir uns doch drei tolle Tempel und eine Sommerresidenz anschauen.
Los ging es mit der traumhaften Sommerresidenz, da der König sich von seinen Reisen u.a. in Europa inspirieren lies, veranlasste er dass einige der Gebäude dem nachgebaut wurden was er dort gesehen hatte. So kamen wir uns bei einigen Bauten doch heimisch vor, waren sie im Renaissance-Stil erbaut und wirkten eher fremd in ihrer Umgebung hier.

Weiter ging es zum "legen..." - achtung es kommt gleich - "...dären" (Insider aus der Serie: "How I meet your mother") Buddha-Gesicht in einem Baum. Eines der grössten Irrtümer zu diesem Gesicht ist, dass es dort eingeschnitzt wurde. Die Erklärung zu diesem "Phänomen": als 1767 die Burmesen Ayutthaya zerstört haben, suchten sie nach dem vielen Gold, welches die Siamesen versteckt hatten. Die Burmesen vermuteten das Gold in den Tempeln und haben in vielen Tempeln den Buddha-Statuen die Köpfe abgeschlagen, um dort das Gold zu finden. Nach der Zerstörung lagen überall Köpfe herum und um einen dieser haben sich Baumwurzeln geschlungen. Ausserdem haben wir den drittgrössten liegenden Buddha gesehen. Zurück nach Bangkok ging es mit dem Schiff, auf dem schon Essen auf uns wartete. Waren wir doch vom Herumlaufen in der Hitze (36 Grad) doch ausgehungert.

Auf der Rückfahrt ereignete sich dann noch die Geschichte, der ich einen extra Blog-Eintrag (Geschichten die das Leben schreibt) gewidmet habe.

Abends stand für uns das Mammut-Projekt, aus zwei mach eins, auf dem Programm. Da wir in Myanmar auf den Inlandsflügen weniger Gepäck mitnehmen dürfen, musste eine Tasche samt Inhalt in Bangkok bleiben, bis zu unserer Wiederkehr in knapp zwei Wochen. Mit der anderen reisen wir gemeinsam weiter. Wir verstreuen uns Hab und Gut überall in der Region :-) Irgendwo muss hier auch noch eine Kiste mit einem Kubikmeter Handwerkskunst von uns herumstehen und auf den Versand nach Deutschland wartet.

Morgen starten wir in das Abenteuer Myanmar.

P.S. Auf einem der Bilder am Fluss ist ein Haus zu sehen: Der braune Rand ist die Wassermarke bis zu der Wasser mehrere Wochen bei den schweren Überflutungen Ende letzten Jahres stand.

Geschichten, die das Leben schreibt

"Leben ist das, was in dem Moment passiert, während man gerade Pläne macht." (Filmzitat: Briefe an Julia)

Das Telefon klingelte an dem Tag an dem wir die Touren zum Floating Market und Ayutthaya buchten. Am anderen Ende der Leitung war die Reise-Agentur, die uns leider mitteilen musste, dass die Tour nach Ayutthaya voll sei und wir die beiden Tage tauschen müssen. Also tauschten wir.

Nach dem wir den Floating Market gestern machten, stand heute die Ayutthaya-Tour auf dem Programm. In unserem Bus waren 41 Personen plus unser lustiger Guide "Krit".

Im Laufe des Tages sprach mich eine deutsche Frau an und fragte, ob wir uns irgendwo her kennen würden. Sie vermutete aus einem Sommercamp in den USA. Im Laufe des Gespräches stellten wir fest, dass wir uns nicht aus dem Sommercamp kannten, sondern dass sie mit mir Mitte Dezember in Shanghai (!!!) den Foto-Walk machte (sie lebt da) und wir uns daher kannten. Wahnsinn! Da trifft man Leute auf einer Tour nach fast 6 Wochen und 5.000 km von dem Ort des Kennenlernens wieder, nur weil man den Tag der Touren tauscht!

Bei dem Gedanken daran, wie das Leben einem Geschichten schreibt, bekomme ich immer noch eine Gänsehaut.

Samstag, 27. März 2010

26.3.2010 - Bangkok (Tag 4)

8:30 Uhr, der Start zur Klong-Kanal-Bootstour die wir gestern gebucht hatten. Unser Guid holte uns mit dem Minibus pünktlich ab. Nach dem die anderen beiden nachts um 2 Uhr, nachdem wir von der Khao San Road wiedergekommen waren, abgesagt hatten, waren wir alleine mit dem Guide unterwegs. Es war sehr interessant zu sehen wie das leben in den Wasserstrassen von BKK so ausschaut, warum es allerdings Venedig des Ostens früher genannt wurde hat sich mir leider nicht ganz erschlossen als jemand der schon mal in Venedig gewesen ist. Nach etwa 40 min sollten wir das Pier wieder erreichen, von dem wir die Halbtagestour (4 Stunden) gestartet hatten. Wir schauten nicht schlecht als wir hörten wo uns die Reise als nächstes hinbringe sollte, zu einem Juwelier Outlet....! Das Stand wohl mit weißer Schrift auf weißen Papier im Programm. So mussten wir in das Outlet oder den Minibus bezahlen. wir waren dann schon auf 180, war es doch unser letzter Urlaubstag und wir hatten uns gegen so viele anderer Möglichkeiten entschieden den Tag zu gestalten und dann so was. Getoppt wurde das ganze dann nur noch vom Minibusfaher der uns dann auch noch in eine andere Mall fahren wollte und als wir verneinten kein Interesse mehr hatte uns wie vereinbart ins Hotel zu fahren und uns an der nächsten Ecke hat absetzten wollen. Das ganze hat dazu geführt das wir nach einer intensiven Unterhaltung mit dem Manager von ihm zur Entschädigung zu einer Grati-Thai-Massge eingeladen wurden.
Da die Platinum Mall mit vollen Geschäften immer noch auf Sandra wartete hatten wir keine Zeit zu verlieren und schlugen direkten Kurs auf die Mall ein. Ich jedoch klingt mich vor der Mall aus und nutzte die Zeit um mir bei einem Ice-Kaffee das treiben auf der Strasse anzuschauen. Anschließend trafen wir uns wieder im Hotel um Sandras Beute in die Koffer zu Packen ehe es zur Gratis Massage ging.
Die Massage sollte dann auch das Ende unserer Thailand Reise bilden.    

25.3.2010 - Bangkok (Tag 3)

Nach dem die anderen beiden verschlafen hatten, wurde unser entspannter Start in den Tag noch entspannter.

Nach dem Tempel-Marathon von gestern sollte es heute ruhiger zu gehen. Nach dem Frühstück reservierten wir die in unserem Hotelangebot enthaltene Kanal-Boots-Tour für den kommenden und letzten Morgen in der Stadt. Unser Hotel Guide hatte mal wieder nützliche Tipps & Tricks auf Lager. So hatten wir heute erfahren wie wir für gerade mal 10 Baht den Golden Mount am anderen Ende der Stadt erreichen sollten und dabei noch dem Verkehrs Chaos aus dem weg gingen. Erst mit dem Hotel TukTuk zum Canal-Boot-Pier dann mit dem Kanal Boot bis zur Endhaltestelle, den Berg hoch und schon sollten wir da sein. Wäre das nicht noch die Plantinum Shopping Mall kurz vor dem Pier gewesen :-) Die verschob das Vorhaben Golden Mount erklimmen um ein paar Einkäufe nach hinten. Doch irgendwann in der Mittagshitze am Bootsableger angekommen, dauerte es keine 10 min mit dem Boot bis wir auch schon die spitze des Golden Mount sehen sollten. Highlight der Fahrt war zweifelsohne das herunterlassen des Bootsdaches während der Fahrt um ca 40 cm als eine Brücke tiefer war als das Boot hoch und wir die Köpfe einziehen mussten.
Da an dem davor liegenden Platz der Republik eine Kundgebung war, war sehr viel los in den Strassen runde um dem Hügel. Überall war Militär , Polizei und Sicherheitspersonal zu sehen. So sollten wir uns erstmal der Herausforderung stellen, die gefühlten 1 Mio. Treppenstufen zur Bergspitze zu erklimmen. Auf dem Weg nach oben sollten wir die vielen Glocken läuten lassen die den Wegrand zierten. Leider kam mein Körper an dem Tag mit der Temperatur und der Anstrengung nicht ganz so gut zurecht, so das ich oben angekommen erst mal ne Coke und eine kurze Pause brauchte.  
Vom Golden Mount aus hat meine eine tolle Aussicht über die ganze Stadt und deren Entwicklung. Hier die Altstadt mit all den Tempeln und da die Hochhäuser mit all den Modernen Shopping Tempeln. 

Wieder zurück mit dem Kanal-Boot sollten wir einen dieser Shopping Tempel aufsuchen, das MBT war unser ziel. Nach einem Lunch sollten wir uns der zweiten Herausforderung des Tages stellen, Power Shopping. Sandra, schaute, verhandelte und kaufte wie eine große. Ein paar Stunden später sollten wir bepackt wie Esel einen großen Motorisierten-Esel suchen der uns zum Hotel zu bringen sollte. Doch die TukTuk und Taxi Fahrer sahen unsere Not und machten ließen nicht mit sich über die überteuerten Preise handeln. So kam es das wir mit Sack & Pack die nahegelegene Metro (MRT) Station aufsuchten und nur die letzten Meter per Taxi zurücklegten. Ins Hotel ging es nur zum Abladen, ziel war das Plantinum von heute Morgen, dort angekommen musste Sandra feststellen das dort heute keine weiteren Einkäufe zu tätigen waren, denn die Mall war schon geschlossen. So musste der Nachmarkt vor unserer Tür für die letzten Einkäufe des Tages herhalten. 
Abends sollten wir erst auf den Baiyoke 2 Tower hochfahren um die Aussicht auf BKK aus dem 83 Stockwerk zu genießen.Leider war genießen sehr schwer denn die Roof Top Bar hat leider ihre beste Zeit schon lange, sehr lange hinter sich. Warum die Bar bei der Aussicht so heruntergekommen ist bei der Aussicht nicht nachvollziehbar. 

Zurück auf Strassen höhe suchten wir nun ein  Taxi oder TukTuk was uns zur Khao San Road bringen sollte. Da sich die Khao San Road allerdings in der Sperrzone befand, ernteten wir oft nur Lacher und Absagen. Ein TukTuk fahrer wollte dann doch unser Geld und fuhr uns vorbei an all den Kontrollen auf leeren Strassen in die bekannte Backpacker Strasse (auch da wurde "The Beach" gedreht). Es war nicht soviel los wie vor zwei Jahren, als ich das letzte mal hier war aber immer noch einiges dafür das es in der Zone lag. Wir suchten uns ein schönes Plätzchen mit guter House Musik und lecker Cocktails und schauten uns das Treiben auf der Strasse an.         

24.3.2010 - Bangkok (Tag 2)

Den Tag sollten wir etwas später als die letzten Tage und somit auch entspannter beginnen. Nach dem Frühstück wollten wir Tickets fürs Thaiboxen abends und die Flooting-Market-Tour am nächsten morgen kaufen. Leider kam eine Enttäuschung nach der anderen. Erst sollten wir erfahren das aufgrund der Unruhen eine Sperrzone geschaffen wurde, in der sich die Stadien fürs Thaiboxen befanden. Somit war es sehr schwer dort hinzukommen und dann war es auch nicht sicher das die Kämpfe in und nicht vor den Stadien stattfinden würden. Anschließend das die Flooting-Market-Tour neben viel Geld auch sehr viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Also wurde sowohl Thaiboxen als auch die Flooting-Market-Tour kurzerhand von unserer Agenda Bangkok 2010 gestrichen.

Da die Straßen eh immer dicht sind und eine Sperrzone mitten in der City das nicht besser macht, haben wir nach Anraten unseres Hotelguide uns für den Metro (BTS) - Wasser Weg entschieden. Am Pier angekommen zahlten wir erst mal Lehrgeld. Während uns dort gesagt wurde man könne keine Einzeltickets und nur 1-Day-tickets für 150 Baht kaufen, schauten wir ein paar Min später auf dem Boot nicht schlecht als Single-Tickets für 35 Baht verkauft wurden.

Am Grand Palace angekommen haben sich die Mädels dann über die Willkür der Kleiderordnung beim Einlass in den Temple nicht mehr einbekommen. Hintergrund war das uns auferlegt wurde, trotz Schulter und Knie Bedeckung, das wir uns ganz lange Klamotten ausleihen mussten während andere im Mini Kleid und Bauchfrei rein gelaufen sind.
Für uns hieß es aber erst mal lange Gewänder ausleihen. In den schicken neuen Kleidern durften wir dann passieren. Es waren ca 37 ° C und wir hatten unter den langen Sachen unsere normalen Klamotten drunter was dazu führte das wir super im Saft standen. Sandras Kreislauf baute trotz viel trinken und im Schatten aufhalten immer wieder ab, was uns öfters stoppen ließ. Somit hatte ich genügend Zeit um auf Fototour zu gehen :-)
Ob es an der Hitze lag oder den Menschenmassen, so richtig begeistert von dem Wat Phra Chreo waren wir alle nicht. Auf dem Weg zum Wat Pho, eine Strasse hinter dem Königspalast, wurden wir von Passanten darauf hingewiesen das der Tempel heute aufgrund einer Zeremonie für Touristen geschlossen sei. Nach kurzer Beratschlagung änderten wir den MP (Masterplan) in Richtung Lucky- und Happy Buddha besuch um. Wie durch Zufall stand ein TukTuk schon bereit für uns :-) Zu Viert (!) im TukTuk ging es zu erst zum Lucky Buddha einer Tempelanlage wo wir insgesamt dri verschiedene Buddhas in drei verschieden Posen sehen sollten. Da ging bei San das Herz auf, war es doch das was sie sehen wollte. Alle man wieder ins TukTuk und zum stehenden Happy Buddha. Warum der Happy heißt, wenn er  den ganzen Tag stehen muss, während seine Kollegen Sitzen oder liegen bleibt zu klären.
Thilo und Nesli jedenfalls waren happy nach dem sie drei Lucky Birds die Freiheit schenkten. Und wer so gut zu Vögeln ist, der muss einfach Glück haben (Insider). Wieder ins TukTuk das uns immer noch für gerade mal 40 Baht (ca 80 Cent) zur Verfügung stand, sollte es zurück zum Pier gehen. Von dort wollten wir zum Wat Arun (dem Tempel der Morgenröte) übersetzen. Das Pier liegt direkt am Wat Pho und als wir das TukTuk verließen sahen wir das eine Tür beim Tempel offen war. Neugierig wie ich bin konnte ich es mir nicht nehmen lassen mal einen Blick rein zuwerfen um zuschauen ob er wirklich noch geschlossen war. Keine 3 Min später zahlten wir die 50 Baht Eintritt und waren in einem Menschenleeren Tempel. Der 46m lange liegende Buddha beeindruckte uns alle auch die tolle Tempelanlage kam in den frühen Abendstunden voll zur Geltung. Für mich war perfektes Licht um zu Fotografieren wo Nesli`s Mega Hunger sich leider nichts für kaufen konnte. So sollten die zwei schon mal vorgehen um etwas zu essen und verpassten kurz darauf das Highlight des tages. Die Mönche  trafen sich zum Abendgebet im Tempel. Es war eine beeindruckende Atomsphäre und Sandra und ich waren total fasziniert von dem Ereignis das sich da gerade vor uns abspielte.

Unser Hinweg sollte auch der Weg sein den wir für die Rückfahrt nehmen sollten denn in der Stadt geht um die Zeit auf den Strassen nichts mehr.
Im Hotel gönnten wir uns dann eine Food-Massage, die hatten wir uns auch wirklich verdient. Die anderen beide hatten noch kraft Reserve und so reichte es noch für eine Shoppingrunde in den Strassen von Bangkok.

Freitag, 26. März 2010

23.3.2010 - Lanta 2 Bangkok

schon wieder fruehmorgend, schon wieder auf dem Weg zum Pier, schon wieder nach PhiPhi. Man koennte auch sagen "und taeglich gruesst das Murmeltier" :-) Gestern ging es noch zum tauchen und heute beenden wir die Strandtage mit der Bootsfahrt :-( 

Wir stellten uns auf einen langen Reisetag ein. erst eine Stunde mit dem Boot nach PhiPhi nach einer Stunde Aufenthalt sollte es eine weitere Bootstunde dauern ehe wir in Phuket ankommen wuerden. Auf Phuket sollten wir dann zwei Stunden haben um zum Airport zu kommen. Zum Schluss noch eine Stunde Flug und der Feierabendverkehr und schon sollten wir in unseren neuen Bleibe, dem Citin Hotel, ankommen.
Soweit die Theorie die Praxis sieht oft -und ganz bestimmt in Thailand- anders aus.
So sollten wir nach einer Stunde in PhiPhi ankommen aber auf hoher See das Bootwechseln was und den Aufenhalt in PhiPhi ersparte und eine Stunde mehr in Phuket bringen sollte. Leider hatten wir den Stop fest zur Nahrungsaufnahme eingeplant da unser Fruehstueck im Resort schon ausgefallen war. So musste es ein kleiner Schiffskiosk richten. Den zwei Stunden Aufenhalt in Phuket nutzten wir um in Internet zu gehen und anschliessen in dem uns bekannten Restaurant was zu essen ehe es in der Mittagshitze in die Hitzige Dieskussion mit den Taxifahrern gehen sollte. Irgendwie sind die hier nicht so nett und entspannt wie in rest Thailand oder wir haben immer auf Phuket Pech mit den Leuten an die wir geraten. Unser Ziel war es nicht mehr fuer die Rueckfahrt als fuer die Hinfahrt zu zahlen (die nach Thai Messstaeben schon voellig ueberteuert war). Was sich als schwieriger gestalten sollte als gedacht. Zum Schluss lief uns die Zeit davon und wir mussten 50 Baht mehr Zahlen als auf em Hinweg, aber besser als das Flugzeug zu verpassen.

Am Flughafen angekommen erwarteten uns Musster bzw. super Pausch Touris wie sie eigentlich nur in Filmen vorkommen.

  • Hemd in die Hose aber kpl. aufgeknuepft
  • Weisse Socken und Sandalen 
  • Lochhemdweste mit Pelz am ganzen Koerper
Sollte ich irgenwan mal nur Urlaub auf Phuket machen werde ich einen Tag einplanen um ihn auf dem Flughafen zu verbringen. Bei soviel sehenswerten koennte man es sogar in den Marc o Polo mit aufnehmen :-)

Der Flieger war kaum oben schon sind wir auch in Bangkok wieder gelandet. Ein junger Thai hat uns dann geholfen unsere Hotel Anschrift in Thai fuer den Taxifahrer zu uebersetzen. Mehr als eine Stunde sollten wir fuer die napp 30km brauchen. Im BKK ging es dann durch verwinkelte Gassen mitten durch einen Markt udn wir staunten nicht schlecht, als wir feststellten dass diese belebte Hintergasse mit all seinen Garkuechen und Verkaufsstaenden "unsere" Strasse war. Der zweitee Wow-Effekt setzte ein, als wir das Citin Hotel betreten hatten. Super stylisch, modern, tolles Bad usw. sollten auf uns warten.
Nach einen kurzen Frischmachen wollten wir die naehere Umgebung erkunden, was genau bedeutete, ueber den Markt schlendern :-) Thilo und Neslis Flug sollte Verspaetung haben , so dass die zwei erst als wir von unserer Tour wiederkamen, das Zimmer bezogen haben.     

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