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Samstag, 17. Oktober 2015

11.-15.10.15 - Matemwe Beach

Nach einer "Knuddel und wir sehen uns wieder bzw. bleiben in Kontakt-Orgie", ging es für uns nun "nur" noch zu zweit weiter, in dass süd-östlich gelegene Fischerörtchen Matemwe.
Wir entschieden uns bereits vor Start der Reise zum Ortswechsel, da wir im Internet gelesen hatten, dass der Nungwi Beach doch schon sehr touristisch sein soll. Allerdings können wir das so nicht bestätigen und fanden es schön, dass man Abends ein Restaurant aussuchen konnte. Dadurch ist auch für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas zu finden gewesen. Außer den Strandverkäufern, die sofort Jagd auf Einen machen sobald man sich bewegte, erschien uns der Ort eher unaufdringlich so dass wir zwischen zeitlich überlegen dort zu verlängern, statt nach Matemwe zu wechseln. 

Michelle Hunziker

Nach gerade mal 30 Minuten erreichten wir unsere neue Bleibe, die Villa Kiva. Die Villa gehört einem Italiener der bis 2011 selbst darin lebte und sich dann entschlossen hat durch An- und Umbau-Maßnahmen auch Touristen an dem tollen Flecken Erde teilhaben zu lassen. Das Eröffnungsband durchtrennte damals keine Geringere als Michelle Hunziker
Gerade ist erst ein weiterer Bauabschnitt, der zweite Stock der Bungalows fertig geworden, wie uns Kamila, die Managerin stolz erzählte. Sie empfing uns herzlich und führte uns herum, der Rundgang endete in unserem liebevoll eingerichteten Zimmer. 


Mnemba Atoll

Das vorgelagerte Mbemba Atoll ist das Tauchhighlight von Zanzibar. Somit sollte ich mich bei den One Ocean Divers gleich für die nächsten zwei Tage zum Tauchen eintragen. Sandra sollte sich ebenfalls für den zweiten Tag eintragen, wollte sie erst mal richtig ankommen. 
Die One Ocean Divers machten von Anfang an einen besseren Eindruck als wenige Tage zuvor die Spanish Dancer Divers am Nungwi Beach. So konnten wir das tolle Atoll mit den unendlich vielen Fischen die nächsten zwei Tage in vollen Zügen genießen. 

Mit dem Seles Beach Restaurant hatten wir auch schnell unseren Liebling unter den wenigen Restaurants am Strand gefunden und waren dort Abends eigentlich immer zu finden, war es doch zu lecker.

Der weitläufige weisse Sandstrand lädt eigentlich zum Verweilen ein. Leider macht die Ebbe, die von Vormittags bis späten Nachmittag herrschte, genauso einen Strich durch die Rechnung, wie das Seegras was überall herum liegt bzw. schwimmt. Da das Seegras Verwendung in der Kosmetikbranche findet, war es uns allerdings möglich neben den zahlreichen Fischern auch deren Frauen bei der Arbeit zu zuschauen, die das Grass sammeln und anschließend verkaufen. 

Aktion am Strand

Der letzte Tag fiel dann unter die Rubrik "super entspannt": Bett - Frühstück - Strand - Abendessen - Bett :-) Muss auch mal sein.

Der anstrengende Tagesrhythmus :-) wurde nur einmal unterbrochen, als wir unsere mitgebrachten Luftballons an die Kids am Strand verteilten. Normalerweise lief das bis jetzt immer normal und unspektakulär ab. So allerdings nicht diesmal. 
Während wir gerade die ersten Ballons am Verteilen waren, kamen auf einmal von überall weitere Kids in jedem Alter dazu und fingen an Sandra und mich anzuspringen und sie uns aus der Hand zu zerren. Das gab es noch nie! Schnell war unser großer Vorrat aufgebraucht, was die Kinder, die leer ausgingen mit einem sehr traurigen Blick quittierten. Anders als zu unseren Asien-Erfahrungen teilten die Kinder hier nicht, sonder ergatterten die Ballons leider nur für sich. 
Wir spielten mit den Kids noch etwas Wasserball, bevor wir uns dem anstrengenden Leben auf der Liege wieder widmeten. 


Sandra ist ein toller Name 

Leider rückt wie in jedem Urlaub auch diesmal das Abreisedatum immer mehr in greifbare Nähe. So stand Abschiednehmen auf der Tagesordnung. Zuerst von Zanzibar, welche wir mit 30 Min. Flug nach Dar es Salam verlassen haben und wenig später von Tansania.

In Dar es Salam warteten unsere Fans bereits auf uns. Mit hochgehaltenen Plakaten jubelten sie uns entgegen und grölten Lieder. So muss sich ein Popstar fühlen, galt der Empfang nicht uns sondern dem Sänger "Diamond", der kurz nach uns aus der Ankunftshalle herauskommen sollte und gerade zwei Musik-Awards abgeräumt hat. San hatte den begabten afrikanischen Superstar zufällig schon vor einigen Tagen für sich entdeckt. Dass sie ihm so nahe kommen würde, wusste sie da allerdings noch nicht!

Wenig später versuchten wir der Dame am Emirates Schalter unseren Sitzplatzwunsch mit Händen und Füßen zu erklären, was sie so lustig fand, dass sie zweimal in den Pass von uns schaute. Dabei stellte sie fest, dass sie den selben Namen wie meine Frau hat, was beide so lustig fanden dass schnell noch ein Bild der zwei Sandras gemacht werden musste. Die Performance wurde von der Emirates Sandra mit zwei Freitickets in der Business-Lounge belohnt. *jippy* Was ein Tag! 

Bei unserem ersten Besuch in einer Business-Lounge suchten wir uns einen gemütlichen Platz und genossen die Sonnenseiten des Wartens am Flughafens, während die anderen in der nicht klimatisierten und stickigen Abflughalle schwitzten - Fußvolk eben ;-)

Dubai, wir kommen ... 


Mittwoch, 29. Januar 2014

24.-29.1.14 - Koh Lanta ... Back to Paradise

Der Besuch auf Koh Lanta spricht eigentlich gegen unsere Regel: "Fahre nie ein zweites Mal dorthin, wo es schön war, du kannst nur enttäuscht werden." Nach Koh Tao und mit der Aussicht Stefan von der Dive-Safari wieder zu sehen, haben wir das diesmal gerne in Kauf genommen. Und wurden nicht enttäuscht!

Zwar ist die Anzahl der Restaurants und Unterkünfte am südlichen Klong Nin Beach um weit mehr als das Doppelte in den letzten vier Jahren angestiegen, was aber aufgrund der extremen Größe des Strandes nicht weiter ins Gewicht gefallen ist. Schon gar nicht, wenn man die Bilder aus Koh Tao noch im Kopf hat :-)


Die Insel wartete mit all ihrem Charme auf uns. Leere Badebuchten die man mit einem gemieteten Scooter einfach erreichen kann, Mangroven Wälder, Tauchmöglichkeiten oder einfach mal fünfe gerade sein zu lassen und höchstens mal den Strand hoch und runter zu laufen. Kurz: wir haben alles genau so gemacht. 

Aber jetzt der Reihe nach. Nach unserer ersten Nacht waren wir erst mal mit Stefan, den sympathischen Schweden von der Tauchsafari auf den Philippinen verabredet. Stefan ist schon fast 2 Monate in Asien unterwegs und hatte am Tag vorher seine Freundin Hanna in Phuket am Flughafen abgeholt, die ihn 14-Tage begleiten wird und zusammen waren sie nun auf unsere Empfehlung nach Lanta unterwegs. 

Wir hatten angeboten sie mit zwei Scooter am Pier abzuholen und in Empfang zu nehmen. Ganz in guter alter Thai Manier, mindestens zwei Personen inkl. Traveller Tasche und noch mal ein normaler Rucksack - alles auf nem kleinen Scooter! Passt schon. 
Die Wiedersehensfreude war riesig, bevor wir nach einem gemütlichen Frühstück am Pier uns daran machten den Scooter-Transporter aufzusatteln. Stefan fand das herrlich, war er schon lange nicht mehr gefahren.

Wir hatten eine tolle Zeit mit den zwein. Tauschten uns viel aus, hatten viel zu lachen oder waren mit dem Scooter auf gemeinsamer Erkundungstour und haben die malerischen Sonnenuntergänge jeden Abend bei einem Chang genossen. 

Für mich stand am zweiten Tag erst mal ein Besuch bei meiner aller ersten Tauchschule, Anti Gravity Diver, auf dem Programm. Ich wollte schauen wie es Dalton meinem Tauchlehrer geht bzw. ob er nach vier Jahren (Wahnsinn wie die Zeit vergeht und wo ich in der Zwischenzeit schon überall tauchen war) immer noch dort arbeitet. Ich war überrascht, denn aus der einst kleinen und verträumten Tauchschule ist dank des wachsenden Touristen Zuspruch ein gut besuchtes Dive Center geworden, mit einigen Mitarbeitern und eigenem (!) mega Boat. So ändert sich das manchmal. Was sich nicht geändert hat, dass Dalton dort immer noch arbeitet. Wir tauschten uns etwas aus und Sandra, Stefan und ich entschieden uns spontan mit ihnen am übernächsten Tag nach Koh Haa tauchen zugehen. 
Bei der Inselgruppe mit ihren fünf kleinen malerischen Inseln mitten auf dem Wasser angekommen, ging es ohne Zeit zu verlieren in der Lagune direkt ins Wasser. 
Wenn ich ehrlich bin, hätte ich, wenn mich vorher einer gefragt hätte ob ich meinen ersten Tauchplatz nochmal betauchen möchte mit "nein" geantwortet. Zu schön war die Erinnerung, zu groß die Befürchtung, dass die Realität ihr nicht standhalten könnte.
Als Stefan nach dem ersten Tauchgang (Insel Nr 4) neben mir auftauchte, außer sich vor Freude war und meinte das war sein bester Tauchspot, konnte ich ihm nur beipflichten. Gut, das lag vielleicht auch daran das neben bunten Korallen und unzähligen Fischschwärmen, sich ein Leopardenhai zwischen die Korallen auf die Lauer gelegt hat. Wir konnten ihm so nah kommen, dass man seinen Augenschlag und die Kiemen hat bewegen sehen. Der Tauchgang war wirklich kaum zu topen. Doch als extra Bonbon begleiteten uns dann auf dem Rückweg Delfine, die eine ganze Zeit lang direkt neben unserem Boot schwammen. Wunderschön!

Den letzten Tag verbrachten wir dann nur noch mit Herumgammeln am Strand, im Wasser herumalbern und aufpassen dass man nicht verbrennt, denn es war extrem sonnig und heiß. 

Anschließend hieß es bei einem letzten gemeinsamen Sonnenuntergang leider schon wieder Abschied nehmen von Hanna und Stefan, die uns wirklich sehr ans Herz gewachsen sind. Ich bin mir sicher wir werden uns wiedersehen.


Unsere Reise führt uns mit einer Übernachtung in Krabi nach Singapur, wo wir noch Chinese New Year feiern werden, bevor wir den Flieger nach Hause nehmen - müssen -.

PS: Weitere Fotos von Koh Lanta sind Online.




Mittwoch, 8. Januar 2014

04.-08.01.14 - Tauch-Safari von El Nido nach Coron

Abschied nehmen von Palawan und Dave und seinem Team stand heute auf dem Programm. Dave bedankte sich noch mal sehr herzlich dass wir seine Gäste waren und ließ uns zum Pier nach El Nido auf Kosten des Hauses fahren.

Am Pier warteten schon die Gesichter, die wir gestern beim Vorgespräch kennen gelernt hatten. Eine Australierin die derzeit in den Philippinen lebt, vier Franzosen die über den Globus verteilt leben und zwei Schweden. Wer noch fehlte waren zwei weitere Australier wegen denen wir erst eine Stunde später aufbrechen sollten, da sie gestern ihren Flug verpasst haben und die Maschine heute morgen erst mit unserer geplanten Abfahrtzeit in El Nido angekommen ist. Irgendwann kamen sie dann doch noch und es konnte losgehen. 

Tag 1

Nach einer mehr als ordentlichen Prüfung der Küstenwache inkl. Video-Dokumentation, ging es los zu unserem ersten Tauchspot. Ein Tunnel-Dive. Mein erster und es war der Hammer. Rein in das Loch in der großen Felswand und nach ein paar Metern null Sicht, weil meine Taschenlampe ausgefallen ist. Gott sei Dank, ließ sie sich durch mehrfaches Rütteln wieder zum Leben erwecken und es konnte weitergehen. 

Die ersten Stunden Fahrt hatten wir mit starken Wellen zu kämpfen, was im Laufe derzeit deutlich angenehmer wurde und wir somit herumlaufen konnten und Kontakt mit den anderen Mitfahrern aufnehmen konnten. 
Es war sehr einfach mit den anderen ins Gespräch zu kommen, haben wir das Glück sympathische Mitfahrer dabei zu haben. Jeder hat seine eigene, meist sehr interessante Lebensgeschichte und war genau wie wir schon ein paar mal in Süd-Ost-Asien oder der ganzen Welt unterwegs, was den Fundus an Geschichten noch erweiterte. 

Tag 2

Nach einer wenig erholsamen Nacht im einfachen Guesthouse im kleinen Fischerort San Miguel mit Gemeinschaftsdusche in Miniaturform von gerade mal 1 qm inklusive Toilette, ging es nach einem sehr leckerem Frühstück auf dem Boot inkl. Bacon und Eier auf zum zweiten Tauchtag. Wieder von der Küstenwache gefilmt, geprüft und für in Ordnung befunden, dürften wir ablegen. 
Bei ruhiger See und bestem Wetter erreichten wir nach knapp zwei Stunden unsere erst Dive-Site für den Tag und sie war sensationell. Neben sehr vielen farbenfrohen und abwechselungsreichen Korallen warteten auch viel bunte Fische auf uns. Jeder der aus dem Wasser kam, war ganz aufgeregt zu erzählen was er tolles gesehen hat. Sandra dürfte sich ein Bild beim Schnorcheln davon machen was wir aus nächster Nähe sehen dürften.
Die anderen zwei Tauchspots waren ok, kamen aber an den ersten leider nicht mehr heran.  

Mit dem Sonnenuntergang sind wir dann im Hafen von Culion eingelaufen. Einmal quer durch den Ort war unser Hotel. Man merkte gleich dass hier nicht besonders viele Weiße die Insel betreten haben, wurden wir doch eher als "Sensation" wahrgenommen, aber wieder grüßten uns alle und die Kinder winkten uns zu. Leider haben wir schon alle Malsachen & Co verteilt, die hätten sich hier bestimmt auch sehr darüber gefreut! 
Unser Hotel gleichte einer Luxusherberge im Vergleich zum Vortag, was bestimmt auch daran liegt das Ronny, der Tour Organisator uns die "Honeymoon Suite" zugelost hat. Da das Hotel an einer Art Klippe liegt, haben wir über Eck ein quasi Panoramafenster mit Blick auf das Meer und das wichtigste: fließendes, allerdings kaltes, salzfreies Wasser wie Sandra voller Freude festgestellt hat. Mussten wir gestern noch von Tropfen zu Tropfen hüpfen bzw. dann auf die philippinische Art duschen, Eimer voll laufen lassen und dann überschütten. Back to the roots. 

Zum Abendessen präsentierte uns unsre Crew gegrillten Fisch und Squid, wer auch immer das vom Tauchgang mitgebracht hat ;-) Auf dem Weg zurück durch den Ort Richtung Hotel und Bett konnten wir noch etwas Einblick in das Wochenend-Programm der Einheimischen gewinnen. Großer Anklang fand der Bingo Abend in der "Ortsmitte", der Disco-Pub mit Karaoke, eigentlich typisch für die Philippinen, hatte nicht so großen Anklang gefunden. 

Tag 3

Auf eine traumhafte Nacht in unserer "Hochzeits-Suite" mit frischer Meeresluft, folgte ein traumhafter Sonnenaufgang, den wir uns vom Bett aus anschauen konnten. Nach unserem Frühstück auf dem Boot ging es Richtung ersten Divespot, den wir nach nur 20 min und gut eine Stunde vor allen anderen Tauchbooten aus Coron erreichen sollten. 



Es war mein erster Tauchgang mit Nitrox nach dem ich letzten Sommer den Nitrox-Schein in Deutschland gemacht habe. Nitrox ermöglicht einem Taucher unter anderem bei größeren Tiefen länger auf der maximalen Tiefe zu bleiben als mit normaler Luft. 
Unsere Tiefe für den ersten Tauchgang, ein Kriegsschiff der Japaner und 1944 von den Amerikanern versenkt, sollte bei 35 m sein. Unser Wrack-Tauchgang führte uns auch in das Innere des Schiffes und so ging es in kleinen Gruppen in die dunklen Räume, die nur durch den kleinen Lichtkegel unserer Taschenlampen etwas erleuchtet wurden. Leider musste ich den Tauchgang etwas früher beenden, nachdem meine Luftanzeige fröhlich bei jedem Atemzug  von voll auf leer tanzte, habe ich erst etwas Panik bekommen und dadurch zuviel Luft verbraucht auch wenn wir das Problem Unterwasser fixen konnten. 

Dafür konnte ich mir ein Bild davon machen, wie Sandra die Geschicke an Deck leitete :-) Neben ihrer aktuellen Funktion als Frau Doktor Palmer, der Ärztin, der die Taucher vertrauen, pflegt sie den an Grippe erkrankten JC, bringt Freddy, einem Crew-Mitglied, etwas Deutsch bei, quetscht den Rest der Crew nach Wissenswertem aus, hilft beim Auf- und Wegräumen und kaufte in einem Kayak fahrend Fisch für die Crew bei vorbeifahrenden Fischerbooten ein. Shopping :-) 

Tauchgang zwei und drei machten wir in einem traumhaften Spot für Wrack-Diving in einem ebenfalls 1944 versenkten Tanker der Japaner den man komplett von hinten nach vorne durchtauchen konnte. Die Ehre wurde allerdings nur mir und einer Französin zugeteilt, da wir laut Ronny die einzigen sind die nötigen Fähigkeiten (Tarierung Unterwasser) mitbringen um in den zum Teil sehr kleinen Räumen und Zwischenräumen nicht herum dotzen wie Falschgeld.
Es war eine Mischung aus Respekt, eine große Portion Vertrauen in Ronny den Instructor und Abenteuersinn der mich antrieb, mit als einziger in das Bootsinnere zu gehen. Dieser Mut hat sich ausgezahlt, war ich nach dem Tauchgang wirklich geflashed von dem, was wir gesehen bzw. erlebt haben.

Abendessen gab es diesmal an Land bei "Ann & Mike" wo wir anschließend noch zusammen gesessen haben und uns gegenseitig irgendwelche Sätze oder Wörter aus den jeweils anderen Sprachen beigebracht haben. Joanna hat da sehr viel Talent für, während wir schon wieder alles schwedische vergessen haben. Aber lustig war es alle mal.

Tag 4

Der letzte Tag stand an. Nach kurzer Fahrzeit sollten wir wieder mal als erster die erste Divesite erreichen. Ich muss schon sagen, dass ist wirklich ein großes Plus, wenn man als erster, vor allem morgens, an einem Tauchspot ist und nicht unzählige andere Taucher den Sand schon aufgewühlt haben.
Zwei schöne Tauchgänge wartete dort auf uns. Das Wrack eines japanischen Kriegs-Transporter inkl. Bagger, Zementsäcken usw. konnte von uns angeschaut werden. Alles noch sehr gut erhalten, obwohl das 1904 erbaute Schiff ebenfalls 1944 versenkt wurde.
Vor dem letzten Tauchgang stand "Bergsteigen" inkl. Tauchequipment an. Wir mussten von unserem Boot erst an Land, dann über Leitern und Treppen zum Barracuda Lake auf- bzw. absteigen. Das besondere des großen See's sind die unterschiedlichen Temperaturzonen von frischen 25 Grad an der Oberfläche, hinzu einer angenehmen Badewannen-Temperatur von 38 Grad nur wenige Meter darunter. Weiteres Highlight, da der Boden ähnlich Matsch ist, konnte man seinen Kopf darin versenken, was ein lustiges Bild ergab: Taucher steckt kopfüber im Boden. Der Tauchgang ging wirklich als Fun-Dive durch, machten wir auch sonst noch jede Menge Unsinn.


In Coron angekommen haben wir Stefan und Joel, die zwei sympathischen Schweden mit denen wir die letzten Tage viel Spaß hatten und echt lieb gewonnen haben, zum Duschen in unser Hotel eingeladen, da sie die Nacht auf dem Boot verbringen sollten, um am nächsten morgen Non-Stopp nach El Nido zurück zufahren. 
Nach der Dusche trafen wir uns noch mal alle im Bistro Coron. Bei einer Pizza füllten wir unsere Logbücher aus, lachten viel, tauschten Adressen bzw. wie man das ja heute macht addeten uns bei Facebook :-) und spielten eine Runde Billiard bis nach und nach der Abschied anstand. Als Stefan nach ein paar Rum-Cola auf die Idee kam "was kaufen" zu gehen und uns mit seiner zwischenzeitlich erworben Rastamütze fragte ob wir auch "was" haben wollen, dachten wir alle er kommt bestimmt wenig später mit "Gras" oder so wieder. Als er die Tür rein kam und Haarshampoo und Conditioner für Joel ( er selbst hat mega kurze Haare) gekauft hatte, war kollektives Lachen angesagt, da dass wohl ein klassischer Fall von Fehl-Interpretation war.
Ab jetzt schlägt wieder jeder eine andere Himmelsrichtung ein, was sehr schade ist. Dank unserer tollen Truppe hätten wir bestimmt auch noch in den nächsten Tagen viel Spaß gehabt. 
So versuchen wir zumindest die Schweden in Thailand noch mal zu treffen und evt. schaffen wir es auch noch auf ein Bier mit Felix aus Singapore.


PS.: Bilder von der Safari sind online.

Montag, 1. April 2013

26.-31.3.2013 - Malediven

Nach einer Nacht in der Durchgangsstadt Negombo, die wir nach 118 km und mal wieder fast 6 Stunden anstrengender Busfahrt erreicht haben, ging es heute morgen in aller Herrgottsfrühe zum Flughafen der ganz in der Nähe ist.
Unser Ziel für den Tag: 8 Uhr in der maledivischen Hauptstadt (der kleinsten Hauptstadt der Welt) zu landen und spätestens 60 min später in dem Cyan farbenen Wasser zu baden und mit den Fischen zu schwimmen!

Die Einstimmung auf unseren Pauschalurlaub, übernahmen beim morgendlichen Kaffee am Flughafen Landsleute am Nachbartisch. Ruhig bleiben fiel schwer, aber es war selbst für Sandra noch zu früh um denen klar zu machen, dass sie besser zuhause bleiben sollten :-)
So lauschten wir ihren Luxus-Problemen der Kategorie: 4-5 Sterne Hotels auf Sri Lanka die nicht deutschem Standard entsprechen!
Das war unsere Einstimmung in den Tag und sollte der Beginn einer aufregenden Erfahrung werden :-)

In Male bei der Immigration waren soviel deutsche unqualifizierte Kommentare von links und rechts zu hören dass wir zwischenzeitlich überlegt hatten, uns von nun an nur noch auf englisch zu unterhalten, bis wir abreisen. Spätestens am Kofferband war klar, die Deutschen sind da. Alle drängten sich direkt dicht am Rand des Bandes und ließen keine Gasse, was auch ein Phänomen ist, welches wir immer wieder gerne in Frankfurt am Airport beobachten. Wir machen uns dann immer den Spaß und stürmen dann, ohne Rücksicht auf Verluste zum Band und ziehen in einem möglichst großen Radius den Koffer mit viel Schwung vom Band in der Hoffnung das dass auf Dauer zur Erleuchtung führt und wir nicht erst ein Gesetz oder Absperrband auf dem Boden brauchen. "Do Not Cross the line / bitte hier warten"

Vom Kofferband in FFM zurück auf unser kleines paradiesisches Atoll: Fihalhohi. Da setzte kurz bevor unser Boot anlegte der Regen ein und eine Erkenntnis die ich schon vor längerer Zeit gemacht habe, bestätigte sich. Auch im Paradies regnet es! Das aber immerhin bei angenehmen 31 Grad, was den Regen schnell vergessen lässt.
Mit gutem Deutsch von unserem Hotel-Manager begrüßt, sollten wir sofort wissen welche Fahne hier auch gehisst werden könnte.
Schnell eingecheckt, das traumhaft schöne und riesengroße Zimmer bezogen, uns umgezogen und ab ins Wasser, was wieder erwarten nicht die 30 Grad von Sri Lanka hatte. Der weiße Strand der einem ab dem Flughafen schon begleitetet, ist bei Sonnenschein so hell, dass es ohne Sonnenbrille in den Augen weh tut.
An unserer Seite des Atolls waren an dem langen und breiten Strand etwa überschaubare 20 Personen, wenn überhaupt. Das waren überraschend wenige, wie wir positiv feststellten.

Da wir kein Frühstück hatten, freuten wir uns um so mehr auf das Mittagessen unserer Vollpension :-) Unsere Nachbarin machte ihren Mann schon rund, wo er denn bleiben würde, er lag noch neben uns, sie war schon ausgeh' fertig, und uns wurde klar, das essen hier ein wichtiges Tagesereignis ist, welches eingehalten werden muss. Die kurzen Zeiten wurden uns ebenso militärisch von unserm deutschsprechenden Manager mitgeteilt.
Das ist natürlich eine Umstellung für uns, essen wir natürlich sonst immer nur wenn wir oder Sandra Hunger hat :-) aber an geregelte Mahlzeiten kann man sich gewöhnen.
Beim Betreten des Restaurants traf uns allerdings der Schlag. Es gab ca 300 Sitzplätze (!) für 300 Gäste, wie wir wenig später erfahren sollten. Da wir noch keine 2 Stunden da waren und die Zeit lieber mit Plantschen und Schnorcheln verbracht haben, als eine Volkszählung zu machen, fiel uns die Kinnlade herunter. Ein Gewusel wie im Hofbräuhaus oder bei der R+V in der Kantine (würde mich mal interessieren ob die 250 Sitzplätze haben).
Da keine freie Platzwahl bestand, mussten wir alle Tische nach unserer Zimmernummer absuchen. Ohne Erfolg. Wir suchten uns einen der vielen Kellner, der uns fragte "where are you from" ich dachte mir, na sein englisch ist vielleicht nicht das beste, die einzig wichtig Info für ihn kann nur die Raum Nr sein: "Room 33"! Er wiederholte anschließend die Frage, also war die Antwort wohl falsch. Diesmal die richtige Antwort. "Germany". "Ah ok German corner!" Nee einfach nur ein Tisch, egal ob deutsch oder was auch immer! Es folgte eine kurze Grundsatz-Diskussion darüber ob Deutsche nur in der deutschen Ecken sitzten müssen/dürfen und selbst seine Androhung uns bei Russen an den Tisch zu setzten, ja hat er wirklich so gedroht :-), hat uns nicht abgeschreckt. Er hat es wohl auch versucht, allerdings waren die "russischen Mädels" aus der Schweiz und ganz sympathisch.

Ich hab mich nach dem Essen erst mal fürs Tauchen morgen eingeschrieben, in der ebenfalls deutschen Tauchschule.
Mir ist aufgefallen, dass in dem Wort MaleDIVEn das Wort Tauchen völlig zurecht vorkommt, denn allein das was man beim Schnorcheln an bunten Fischen direkt freihaus geliefert bekommt, ist deutlich mehr als das, was es auf Sri Lanka beim Tauchen zu sehen gab!
So z.B. waren wir noch keine 2 Minuten im Wasser und hatten schon ein kleinen Riff-Hai um uns herum und später noch eine große Wasserschildkröte gesehen. Aber auch der Rochen drehte immer fröhlich seine Runden direkt am Strand, sehr zur Begeisterung der Schaulustigen.

Das Tauchen in den kommenden Tagen musste ich allerdings alleine machen, da Sandra sich auf Sri Lanka am letzten Abend nach dem es sich abgekühlt hatte (es waren nur noch 27 statt 36 Grad)?sich einen Schnupfen eingefangen hat :-(
Drei der insgesamt vier Tauchgänge waren super gewesen, auch wenn man auf den Malediven nicht wirklich tauchen muss, wenn man nicht gerade die ganz großen Fische sehen möchte. All die kleinen bunten Fische gibt es bereits beim Schnorcheln gratis zu sehen.
Bei den schwindelerregenden Tauchpreisen für jeden der vier Tauchgänge entschädigte mich u.a. ein Leoparden-Hai der knapp an mir vorbei geschwommen ist, tolle Korallen-Gärten und ein schönes Wrack, welches ich beim letzten Tauchgang besuchte.

Ein Highlight unserer Schnorchel-Safari am vorletzten Tag waren ca 30 Delphine, die unser Boot eine zeitlang begleiteten ohne dass wir extra zahlen mussten! Denn eine Delphin-Safari kostet 13 Dollar mehr pro Person :-)

Etwas enttäuscht waren wir dass die Palme 33 nicht in der Nähe unseres Bungalows 33 steht! Überhaupt hat hier auf der kleinen Insel alles eine Nummer. Damit die vielen Deutschen nicht vor dem Frühstück alle zum Strand stürzen müssen um Handtücher auf die Liegen zu legen, hat jedes Zimmer der Bettenzahl entsprechenden viele Liegen die durch die Nummern ihre Zugehörigkeit nachweisen. Liegen geräumter Zimmer werden immer wieder an ihren Ursprungsort, dem Bungalow zurück gebracht, um anschließend von den neuen Gästen über die ganze Insel zu dem persönlichen Lieblingsplatz gezogen zu werden, wo sie dann stehen bleiben bis zur Abreise usw.
Es gibt nichts, was nicht nummeriert worden ist: Neben den Palmenden Liegen, den Essenstischen, auch die die Regenschirme, sicher damit sie beim Essen in der Kantine nicht durcheinander geraten.
Leider haben wir letzteren während unseres Aufenthalts viel zu oft gebraucht, hatten wir doch nur ein einzigen ganzen Sonnentag!

Nach einer sehr interessanten Unterhaltung mit Bianca, die unsere Schnorchel-Safari begleitete, bei der es unter anderem darum ging wie das denn alles mit der Infrastruktur wie zB. Müll usw. funktioniert, erzählte sie uns von diversen Müllverbrennungsanlagen und dass einige Inseln zur reinen Müllablage verwendet werden und sie deshalb all ihren Müll vor allem Plastik nach Urlaubende wieder einpackt und mit nach Deutschland nimmt. Daher haben wir beschlossen ihr es gleich zu tun, so dass auch andere was von diesem schönen Flecken Erde haben und zwar unvermüllt, zumindest nicht unserer!

Anschließend vielleicht noch einen Satz über die Insel-Besucher: Wir sind immer noch verwundert, wer sich das hier alles scheinbar leisten kann. Viele sahen eher nach Hartz-4 Programm aus, als nach ich gebe mal eben 3.000 Euro p.P. und mehr für 14 Tage Malediven aus. Auch auffällig viele Familien mit Kindern jeden Alters sind hier und genießen den einfachen Tagesrhythmus: Schlafen-Frühstück-Sonnenliege (bereits Reserviert)-Schnorcheln-Mittagessen-Sonnenliege (steht unverändert am gleichen Platz)-Schnorcheln-Abendessen-Schlafen gehen. Da braucht man definitiv mehr als ein gutes Buch, aber viele der Gäste sind Wiederholungstäter und haben schon für nächstes Jahr gebucht.
Des guten Essens wegen wird es sicher nicht sein, denn eingelegte Früchte aus Konservendosen und Pizza und Pasta bekommt man auch daheim.

Alles in allem haben wir uns eine schöne Zeit auf den Malediven gemacht, auch wenn das Wetter uns nicht wohl gesonnen war. Wir haben mal davon abgesehen gleich für das nächste Jahr zu buchen :-)

Fazit: das Paradies ist kein Ort oder eine Insel, sondern dort wo dein Herz ist. Unser Herz schlägt wohl woanders.

Sonntag, 2. September 2012

Fazit Bali 2012

Marco:
- viiiiiel zu viel Klamotten dabei (weniger als zu letzt und immer noch zu viel)
- nicht mehr im Voraus buchen, auch wenn Hochsaison ist, es macht einen nur unflexibel
- die Unterwasser-Welt in und um Bali ist auch ohne Mola-Mola sehr schön, besonders die Divesides um Nusa Lembongan (UPDATE: es hat nicht sollen sein, denn an unserem Abreisetag haben die Jungs vom BCD Diveshop die Mola-Mola-Fische gesehen :-(
- neue Stufe der Thai (Airline) Gelassenheit kennengelernt
- bei den französischen Reiseanbietern gab es Bali zum halben Preis
- das schönste -abgesehen vom Kunsthandwerk- an Bali, sind die Nachbarinsel. Das letzte mal die Gilis und nun Nusa L.

Sandra
- so viel Klamotten ungetragen hatte ich noch nie
- nochmal Bali brauch ich nun wirklich nicht mehr, auch wenn die Insel besser war als das letzte Mal, aber warum Leute von Bali soooo schwärmen, hat sich mir noch nicht erschlossen
- Tauchen ist nett, aber es wird wohl nie mein bester Freund
- wenn du deinen Nachbarn ärgern willst, schaff dir zehn Hähne an und er schläft jeden Tag maximal bis 6 Uhr

Samstag, 1. September 2012

(28.8-2.9.12) Nusa Lembongan

Bhono, der Manager unserer neuen Bleibe auf der Nachbarinsel Balis, Nusa Lembongan, holte uns höchst persönlich in Candi Dasa ab. Grund: Am nächsten Tag war "Galungan"*, ein Hindu-Feiertag und da er Christ ist wollte er seine Mitarbeiter entlasten so dass sie frei hatten.
Er ist bereits viel herumgekommen in seinem Leben und konnte sehr unterhaltsam seine Lebens- und Frauen-Geschichten erzählen, so dass die Stunde Fahrt nach Sanur sehr kurzweilig war.
Am Pier in Sanur angekommen, ging es dann mit nem Fast Boat wirklich "fast" rüber. Das Boot schlug zwei mal so hart auf den Wellen auf, dass wir fast mit dem Kopf an der Decke angeklopft hätten :-) Der Japanerin hinter mir ist die ganze Nummer nicht so gut bekommen, denn sie übte sich im Rückwärtsessen und das machte sie sehr erfolgreich :-(

Bhono, der lustige Vogel erzählte uns dann abends auf der Terrasse der Nachbarfamilie bei einer Flasche Arak (einheimischer Hochprozentiger der nach sehr alten Sport-Socken schmeckt und bei uns höchstens als Folterinstrument eingesetzt werden würde) Geschichten anderer, meist französischer Gäste. Wir haben viel gelacht und besonders die Lache der Mutter der Familie hallt bestimmt noch einige Zeit in unserem Ohr nach.

Die Tage am Mangroven Wald verbrachten wir in unserer teuersten Unterkunft der Reise, sehr stilvoll und ruhig. Neben einem sehr geräumigen Innenleben, konnten wir von unserer Terrasse direkt ins Meer springen, wenn es denn dank Ebbe da war.
Einem Schweizer Designer/Innenarchitekt gehört die Anlage und entsprechend war sie auch gestaltet. Tagsüber kamen ein paar Schnorchelfreunde, um das vor dem Mangrovenwald beherbergte Korallen-Riff zu besuchen oder einen Rundgang bzw. -fahrt durch den Wald zu machen. Egal was, am frühen Abend waren alle wieder weg inkl. unserer französischen Nachbarn. So dass wir am zweiten Abend ganz alleine waren und die absolute Ruhe, die dort herrschte, genossen.
Am nächsten Morgen sollten wir wie geplant diesen idyllischen Ort verlassen und mehr Richtung Zentrum der Insel wechseln. Nicht das uns die Ruhe noch auffrisst ;-)

Das ganze machten wir stilvoll wie die Einheimischen: ein alter Scooter, unser Fahrer, wir + Gepäck + Rucksack.
Also Reisetasche auf die Oberschenkel und auf dem letzten Zipfelchen Sitz noch platzgenommen und los ging die Fahrt, über nicht wirklich befestigte Strassen ab ins Zentrum.

Gut angekommen im Bunda7 Bungalow, mussten wir erst mal leider feststellen das wir nicht wie durch die Webseiten Fotos propagiert einen Strandzugang hatten :-( Auch das Personal sollte sich in den folge Tagen als wenig ambitioniert herausstellen.

Mittags mieteten wir uns dann einen eigenen Scooter um die Insel und ihre Badebuchten zu erkunden.
Das Wort "katastrophal" beschreibt den Strassenzustand an den guten Teilabschnitten, was uns aber nicht vom Fahren abhielt.

Auf der kleinen Nachbarinsel, die wir per Holzhängebrücke erreichten, konnten wir zwei Surfer bei dem Versuch meterhohe Wellen zu reiten, beobachten. Den sie dann allerdings nach einiger Zeit abbrachen.

Die letzten beide Tagen sollten noch mal dem Versuch gelten die Mola-Mola Fische zu sehen.
Doch die Jungs vom Blue Corner Dive (BCD) erloschen den Gedanken schon im Keim. Denn die Crystal Bay, wo die Wahrscheinlichkeit bei fast 100% liegt, wurde von der Polizei nach mehreren Unfällen, davon drei tödlich, für eine Woche gesperrt. Zuletzt waren dort weit mehr als 200 (!) Diver.
So begnügten wir uns mit einigen wirklich wunderschönen Unterwasserwelten rund um die Insel. Auch ohne Mola-Mola Fische gab es hier sehr viel zu sehen.

Morgen geht es erst zurück nach Bali und dann weiter nach Bangkok. Mal schauen ob Sandras Hochzeitskleid schon fertig ist :-)


* ein alle 210 Tage stattfindender Feiertag für die Götter, die herab steigen. Dafür baut jede Familie einen "Penjar", eine Art Hängelampe aus Bamboo mit verschieden Verzierungen und Opfergaben um die Götter Willkommen zu heißen und wohl zu stimmen. Dieser Penjar wird bereits Tage vorher vorbereitet, was wir sehr eindrucksvoll verfolgen konnten.

Montag, 27. August 2012

(24.-28.8.12) Candi Dasa - Nordost Bali

In Candi Dasa sicher angekommen, ist uns direkt aufgefallen dass wir bei unserem letzten Besuch auf Bali hier gestoppt haben, um Mittag zu essen.

Aber wir wussten nun auch, was Lisa mit einer sehr stark befahrenen Strasse meinte! Candi Dasa ist quasi an die einzige Küstenstraße gebaut worden, oder umgedreht, was nun den kpl. Nord-Süd-Verkehr ertragen muss :-(

Wir waren heil froh dass unser Fahrer am Ende der Ortschaft ins Nichts abbog und ein gutes Stück weiter gefahren ist, vorbei an ein paar Villen die vermietet wurden und der ein oder anderen kleinen, sehr netten Bungalow-Anlage, bis das Puri Oka Schild auftauchte. Unsere neue Bleibe!
Weit weg von der Strasse und da wir uns ein Zimmer im ersten Stock aussuchten mit direktem Meerblick und das Einzige was zu hören war, waren die Wellen die an Land rollten.
Etwas besser als gepimpte Scooter und LKWs die mit 80 durch den Ort knallen :-)

Wir knallten uns erst mal an den Pool und genossen den Nachmittag.
Was, wenn wir ehrlich sind, auch in den darauf folgenden Tagen sich nicht viel änderte :-) Aber man soll ja im Urlaub auch mal nichts tun und den Akku wieder aufladen, hab ich gehört.

Die Aufladung wurde nur einmal unterbrochen als wir mit den Bali Bubbles in Padangbai tauchen gewesen sind. Neben dem, dass wir unser Repertoire der Unterwasser-Lebewesen weiter erweitern konnten, ist wohl unser zweiter Tauchgang erwähnenswert. San wollte zu Beginn schon einfach nicht sinken und stieg später immer wieder mal auf, was sie wie eine Boje bei starkem Wellengang wirken ließ ;-)
Zu guter Letzt, habe ich kurz vor Schluss beim Versuch ein Foto zu machen, noch Wasser ins Ohr bekommen, was den Druckausgleich unmöglich machte ... was ein Tauchgang! Denke unser niederländischer Tauchmaster war froh als es vorbei war - wir auch.

Am letzten Tag mieteten wir uns noch mal ein Scooter, um den schönsten Strand Bali's zu finden. White Sand Beach, hier war der Name Programm! Die Anreise in die Bucht war allerdings eine Herausforderung für Fahrer und Maschine, ging es über Stock und Stein und im steilen Winkel den Abhang herunter. Aber es hat sich gelohnt! Wir wurden mit kristallklarem Wasser, feinem weißen Sandstrand belohnt und selbst das Wetter hatte eine Einsicht, denn nach Regen in der Nacht und am Morgen hat es sein sonniges Lächeln dazu beigetragen.

Nun geht unsere Bali-Rundreise weiter, auf die vorgelagerte Insel Nusa Lembongan.

Samstag, 25. August 2012

(21.-24.8.12) Amed

Unser Fahrer Imade war mal wieder mehr als pünktlich und so ging unsere ca 2-stündige Weiterfahrt auf Bali nach dem leckeren Frühstück auf unserer Terrasse, mit Blick über die Reisfelder wo sich im Hintergrund der Vulkan aufbaute, pünktlich weiter.

Mit dem Auto Richtung Amed stoppten wir erst mal bei einer kleinen Farm die uns Imade ans Herz legte. Hier konnten wir lernen wie das ganze Obst und Gemüse, was wir hier tagtäglich essen, wächst. Es war interessant, zumal ich auch zum ersten mal Kaffee- und Kakao-Bohnen in nicht abgepackter Version gesehen habe :-) Auch etwas was ich nur aus dem TV kannte, war eine Art Katze/Marder die ebenfalls die Kaffeebohnen liebt, allerdings direkt vom Baum. Diese werden dann nach dem Essen von ihrer Magensäure angereichert und in einem Stück wieder ausgeschieden (sieht etwa so aus wie ein Erdnuss-Riegel). Nach Reinigen und Weiterverarbeitung entsteht dadurch einer der teuersten Kaffeesorten der Welt. Von dem ich mir dann zur Feier des Tages erst mal eine Tasse gönnte.

Weiter auf unserer Fahrt nach Amed stand noch der Besuch beim wohl größten und bekanntesten Tempel der Insel, dem "Pura Besakih" auf dem Programm.

Den an einem Berg gelegenen Tempelkomplex erreichten wir mit unserem Guide bequem per Scooter-Zubringer. Angekommen erzählte uns der junge Guide von den Hindu-Gepflogenheiten und Bräuchen und alles über den Komplex an sich.
Das Ganze passierte natürlich alles nicht, ohne dass wir wie so oft für einheimische Touristen als Fotodekoration dienen dürften. "Du wirst nicht glauben was wir gesehen haben als wir zum Tempel gepilgert sind: zwei Deutsche. Wir haben gleich mal nen Gruppenfoto gemacht!" So und ähnlich stelle ich mir die einheimischen Unterhaltungen vor, wenn sie ihren Verwandten von ihrem Urlaub auf Bali berichten :-) Gut wir haben dann gleich auch mal eins für unser Fotobuch gemacht ;-)

In Amed im "Geria Giri Shanti" angekommen, begrüßte uns gleich Liselotte, die sympathische belgische Besitzerin, die die kleine Anlage mit ihren 5-Bungalows erst vor einem halben Jahr mit ihrem Mann David übernommen hat. Lisa kümmert sich um die Gäste und die Anlage, David ist der Dive-Instructor. So haben wir uns gleich für den nächsten Tag zum Tauchausflug in das benachbarte Tulamben eingetragen, denn dort liegt das Wrack der US Liberty.

Unser erster Eindruck von Amed war, dass das kleine Örtchen schnell mit dem Touristen-Zustrom gewachsen sein musste. Direkt an der Hauptstraße kam fast wie aus dem Nix der kleine Ort, der mit vielen kleinen Anlagen und jeder Menge Warungs (kleine einheimische Restaurants) auf Touristen wartete. Wir stellten uns schon auf das Schlimmste ein, doch da nur etwa 20-30% der Betten belegt waren, wurde uns schnell die Gemütlichkeit deutlich, die hier nun statt dessen herrschte. Nur die zum Teil stark befahrene Strasse trübte die Ruhe :-(

Zurück zum Wrack. Einstieg war vom Kies-Strand. Ich ging mit den erfahreneren Niederländern in einer Gruppe runter und Sandra machte ihren ersten Tauchgang nach ihrer bestanden Tauchprüfung mit einem spanischen Paar und einer Französin, die ebenfalls weniger erfahren waren, so passte es ganz gut.
Es gab jede Menge in und um das Wrack zu sehen.

In der Pause zwischen den zwei Tauchgängen kamen mehr und mehr Menschen zum kleinen Strandabschnitt, die alle nach und nach ihr Equipment anzogen und unter Wasser gingen. Das Getümmel am und in dem Wasser erinnerte irgendwie an einen Basar.
So dann leider auch später Unterwasser als das "Hauen und Stechen" los ging, wer wann wohin tauchen darf und sich welchen Fisch anschauen darf usw... In Deutschland hätten wir dafür bestimmt schon Schilder oder Ampeln angebracht :-)

Weil das mit dem Tauchen uns aber trotzdem gefallen hat, suchten wir uns für den nächsten Tag das "Haus-Riff" aus. Hier ging es viel entspannter zu und es gab noch mehr verschiedene Fische zu sehen. Ein Riff-Hai begegnete uns schon gleich am Anfang, wenig später dann noch ein Schwarm Jack-Fisch die sich wie ein Riesen Tornado im Kreis drehten und wir tauchten mitten durch! Wahnsinn. Das war sehr beeindruckend.

Gegen Mittag waren wir dann schon wieder zurück und legten uns an den benachbarten Infinity-Pool. "Nee is des schee" kam von der Nachbarliege, ehe das Buch aufging und wir fünfe gerade sein ließen. Nach einem lecker Abendessen im Enak-Warung und dem verzweifelten Versuch unsere Hotelrechnung per PayPal zu begleichen, ging es ins Bett.

PayPal ist ein tolle Sache doch wenn man es braucht, wie in diesem Fall, funktioniert es nicht wie es soll. Leider gibt es keinen ATM in Amed und man konnte nirgends mit Karte zahlen, also auch nicht im Hotel. Wir dachten PayPal wäre Dank Internet die Lösung, war es aber nicht :-( Der Fahrer der uns am nächsten Morgen nach Candi Dasa (CD) fahren sollte fungierte kurzerhand als Kurier und brachte das Geld, welches wir in CD abgehoben haben zu Lisa und David ins Hotel zurück. Oh man.





Sonntag, 8. Januar 2012

(3.1.-7.1.12) Tage 19-23 - Panglao & Bohol

Nach der Anreise und dem Umzug von unserer provisorischen Bleibe in unser eigentliches Zimmer, hatten wir uns einen Tag zum Relaxen verdient. Im Hotel waren alle auf einmal mehr als freundlich. Der kilometerlange, weiße Sandstrand, das herrliche blaue Wasser und unsere Bücher sollte den Tagesinhalt gestalten.
Mein Magen war leider immer noch anderer Meinung was das Essen anging, was meinen Plan Tauchen zu gehen erst mal durchkreuzte und auch die Inselrundfahrt musste erst mal warten.

Leider sollte der zweite Tag mit Regen auf uns warten :-( Somit nutzten wir den Tag um nach Tagbilaran zu fahren und der Lieblings-Regen-Beschäftigung Bummeln nach zu gehen. Ich habe mich dann noch in das Abenteuer Friseur im Ausland gestürzt! San war sehr skeptisch ob der Haarschnitt für umgerechnet 2 Euro was kann und hat die Sache fotodokumentarisch festgehalten :-) Ich muss sagen der Typ hat seine Sache sehr gut gemacht und somit würde ich ihm ein Preis/Leistung-Gütesiegel "Sehr Gut" geben.
Da es mir wieder soweit gut ging, haben wir erst die Bohol-Tour gebucht und anschliessend unsere Wäsche endlich abgegeben.
Am Abend sollte es wieder lecker Fisch zu essen geben und anschließend in unsere Stamm-Strand-Bar zur Happy Hour Rhum-Cola trinken (Glas für nicht mal 50 Cent mit Mix halb und halb). Hier waren jeden Tag die gleichen Gesichter, leider sorgte eine japanische Karaoke-Veranstaltung im Nachbar-Restaurant für Ohrenkrebs.
Wir werden das Gefühl nicht los, dass uns das mit dem Karaoke bis zum Schluss verfolgen wird ;-)

Beim anschliessenden Flanieren am Strand, oder Wegrennen von den Japanern, kamen wir mit Taiwanesen ins Gespräch. Die sehr darauf versessen waren ein Bild mit mir zu bekommen, da sie fanden dass ich aussehen würde wie Tom Cruise! Yeah, das geht runter wie Öl.

Am nächsten Morgen sollte es entspannt nach dem Frühstück am Strand bei "Trudis Place" zur Bohol-Inselrundfahrt losgehen, auf die wir uns schon so gefreut hatten.
Auf dem Programm standen: die Chocolate Hills, die Tarsier Affen und die Hängebrücken.

Nach etwa 1 1/2 Stunden Fahrt erreichten wir die fast schon mystisch wirkende Hügellandschaft der Chocolate Hills. Leider ist von dem tollen Sonnenschein vom Frühstück nicht mehr viel übrig geblieben und es begann wieder einmal zu regnen. Das Ganze natürlich auf dem Weg der rund 100 (gefühlt 1.000) Treppenstufen nach oben. So dass oben nur noch Nebel und null Sicht war. Wir haben uns die Stimmung nicht nehmen lassen und trotzdem Bilder inkl. Sprungfoto gemacht. Spaß hat der, der trotzdem lacht!

Beim Tarsier angekommen, ging es mit Regenschirm durch die kleine Anlage. Es dauerte nur wenige Meter und wir sollten den kleinsten Primaten der Welt schon entdeckt haben. Da er seine Augen nicht bewegen kann, ist es ihm möglich seinen Kopf um 180 Grad zu drehen.

Zum Abschluss der Tour sollten wir die Bambusbrücke begehen, wo auf der anderen Seite des Flusses eine Überraschung auf uns wartete. Willkommen im "Home of the Buko-King" lächelte uns ein deutsches Werbeschild an und das "Wetten dass..." Logo war daneben zusehen.
Leider habe ich die Sendung, wie auch so viele andere verpasst, aber San hat es - wie der Zufall so will - im Vorbei-Zappen gesehen. Der Buko-King hat vor garnicht so langer Zeit gewettet, dass er in x Minuten x junge Kokosnüsse (Buko) mit dem Zähnen schälen kann.

Endlich tauchen! Es hat mich schon ganz schön gewurmt nicht tauchen gehen zu können. Hier ist eine Tauchbase neben der anderen und ich konnte nicht tauchen gehen. Aber jetzt sollte es soweit sein. Morgens noch schnell die Sachen gepackt und bei den "Sun Divers" für die Tagestour eingetragen. San wollte zum Schnorcheln mitkommen. Bei den zwei Tauchgängen sollte sich die Unterwasserwelt wieder von ihrer schönsten Seite zeigen. Auf dem Boot kamen wir mit Peer und Tine aus HH schnell ins Gespräch und stellten fest, dass sie unsere Route in andere Richtung machten und ebenfalls schon viel bereist hatten.

Auch so entwickelte sich beim anschließend gemeinschaftlichen Mittag bzw. Abendessen schnell das Gefühl dass wir auf einer Wellenlänge lagen. Besonders Peer sein Humor traf voll unseren Geschmack. So hatten wir beim Tschüss-sagen das Gefühl, uns von Menschen zu verabschieden die wir nicht erst seit ein paar Stunden kannten.
Man sieht sich immer zwei mal, wir freuen uns schon auf das zweite Mal. (@Peer und Tine: gute Weiterreise)

Apropos, man sieht sich immer zwei mal im Leben: Wir hatten ja schon darauf spekuliert, dass durch das ganze Hin und Her der ersten Nacht, unsere Übernachtung vom anderen Resort nicht auf die Rechnung gesetzt wird. Bingo, heute war Tag der Abrechnung im doppelten Sinne :-P Wäre uns das Personal sowohl am ersten Tag als auch in den darauf folgenden nett und aufrichtig erschienen, hätten wir auf diesen Fehler hingewiesen, so allerdings bekommt jeder was er verdient. Ein Teil des Geldes haben wir dann am Boat Pier einer blinden Band gespendet, die für ihr Massage Centrum gesammelt haben, welches sie eröffnen möchten. Wobei der Sänger, besser beraten wäre das Gesangstalent weiter zu verfolgen, hat er doch alle Wartenden in seinen Bann gezogen. Es war einfach ein schöner Moment als die halbe Wartehalle bei Bruno Mars' Amazing mitgesungen hat.

Update vom Airport: Waren wir schon bei der Einreise überrascht, dass wir wieder einmal das Ausreiseticket vorlegen mussten, so haben wir nicht schlecht geschaut, als die Dame uns beim Check In nach dem Weiterflug-Ticket von Singapore fragte und diese Daten ebenfalls in ihren Computer eingetippert hat. Big Brother is watching you. Auch die Flip Flops mussten durch das Röntgensystem. Wir könnten ja Drogen oder Bomben in der Sohle haben. Tzzzz.





Freitag, 30. Dezember 2011

(29.12.11) Tag 14 - Tauchen @ Apo Island

Endlich stand Tauchen auf dem Tagesprogramm. Eine Tauch-Safari nach Apo Island. Tauchfreunden wird bei dem Namen das Herz aufgehen. Genau wie mir in Zukunft, wenn ich den Namen höre. Zu schön waren meine zwei Tauchgänge bei denen ich zum ersten Mal mein neues Unterwasser-Spielzeug, meine Unterwasser-Kamera mitgenommen habe.

Ein Part der Bilder sind online, nicht wundern dass sie etwas Blau sind, für einen Rotfilteraufsatz hat es nicht mehr gereicht :-( Ich hoffe trotzdem das meine Begeisterung damit klarer wird. Wem das Rot fehlt, muss warten bis sie gephotoshopt sind:-)

Abends war dann auf dem Basketball Platz Party angesagt, bei der wir mal vorbei geschaut haben, allerdings waren wir mehr als doppelt so alt wie der Rest, so dass wir nach einem Getränk wieder gegangen sind. Allerdings sollte uns die Party bis nachts um 3 Uhr begleiten, in dem die extrem aufgetreten Bässe unser Zimmer haben vibrieren lassen.

Donnerstag, 14. April 2011

Auf der Suche

Gott sei dank machen wir Individual-Urlaub, denn bei der Suche nach einem netten Plätzchen auf Bali sind wir noch nicht fündig geworden.
Nach unserer Überfahrt von den paradiesischen Gili Inseln, wollten wir 2-3 Nächte im Fischerörtchen Padanga Bai bleiben. Dort hatten wir uns in ein tolles Hotel, was im Stil eines Tempels gehalten wurde und uns 3 Pools zu bieten hatte, einquartiert. Nachmittags machten wir uns dann noch auf einen kleinen Rundgang durch den Ort und Richtung White Beach. Der beschwerliche Weg, vorbei an Kühen, sollte uns in der Hitze einiges abverlangen.
Der Rundgang zeigte uns allerdings auch, dass der Ort keinerlei Charm hatte und wir uns somit fragten, was wir denn hier die nächsten 3 Tage so alles machen wollten. Für Ausflüge, außer auf die Gili's, war der Ort zu abgelegen und dann gab es nur noch die Möglichkeit Tauchausflüge Richtung Tulamben zu machen. Nach Tulamben wollten wir eh, so dass wir nach nur einer Nacht aus dem tollen Hotel ausgecheckt haben, uns einen Fahrer suchten und uns auf den Weg nach Tulamben machten.
Der Fahrer war mehr als pünktlich und hatte allerhand wissenswertes Zusatzmaterial an Informationen für unsere 2 Stunden Fahrt parat gehabt. Mit drei Zwischenstopps, in einem Bali Aga Dorf, wo die Urbalinesen uns ihren Lebensstil näher brachten, einem Wasserpalast und zu guter Letzt noch die tollen und weitläufigen typischen Reisterassen.
In Tulamben hatten wir uns zwei Hotels ausgeschaut und vom Fahrer noch eine dritte Adresse bekommen. Wir staunten nicht schlecht, wollte man für heruntergekommene Anlagen und Zimmer doch verhältnismäßig viel bis sehr viel Geld. So sollte sich der Tipp des fahreres als gut erweisen: eine kleine Anlage die gerade um vier neue Hütten erweitert wurde. Da wir, so wie es aussieht, die ersten waren, die die neuen Hütten bewohnen, haben wir einen für diesen Ort guten Preis bekommen.
Der Ort ist bekannt geworden durch die US Liberty, ein im zweiten Weltkrieg von den Japanern bombardiertes Frachtschiff, was keine 50 Meter vor der Küste gesunken ist. Heute morgen um 7 Uhr sollte es zu einem der beiden Tauchgängen runtergehen, doch ich schaute nicht schlecht als mein Dive Master schon um 6:15 Uhr vor unserer Tür zum Apell gerufen hat. Somit war ich schon um 6:30 Uhr unter Wasser, obwohl der Wecker erst 15 min später klingeln sollte. Man ist ja flexibel:-)
Da man nur das Wrack betauchen kann, stellte sich uns nun beim Frühstück die Frage, was wir denn nach meinem zweiten Tauchgang machen könnten, denn ansonsten ist hier wirklich nichts. Nicht einmal Strand. Die einzige Antwort die uns darauf einfiel, war den Fahrer von morgen früh auf heute Mittag zu bestellen und nach Ubud weiter zu fahren. Was wir dann auch gemacht haben.
Doch zuerst stand mein zweiter Tauchgang auf dem Programm. Ich hatte mich entschieden dass der Divemaster eine Kamera mit nehmen soll, mit der er Bilder von mir und den Fischen machen sollte. Diesmal ging es in das Innere des Wracks. Es war schon aufregend durch die engeren Innenräume zu tauchen, das ganze hat mein Kameramann per Video festgehalten. Sehr geil. Mit einem Riesen Barracuda habe ich dann kurz vor Schluss auch noch posieren dürfen.

P.S.: Dad, alles Gute zum Geburtstag!




Gili Air - Teil 2

Auf meinem Morgen-Tauchgang stellte ich die malerische Schönheit der Gili Inseln fest. Die flachen Inseln liegen etwa 10 km vor dem Gebirgszug des "Festlandes". Als ich gestern morgen auf dem Weg zum Tauchgang vom Wasser aus genau dieses tolle Panorama zu sehen bekommen habe, war ich mehr als angetan.
Während meines Tauchgangs habe ich dann Rochen, Black and White Reef Sharks und zum Abschluss dann noch eine Riesenschildkröte die wir auch gut beobachten konnten, da sie sich ganz locker an einem Riffkante festhielt. Sind schon ganz coole Tiere :-)
Zurück an Land sollten die Regenwolken, die sich in dem Gebirge am Festland den Vormittag gesammelt haben, zu uns auf die Insel kommen. So dass wir es uns gemütlich machten in einer der vielen Bambushütten. Abends sollte es dann noch einmal lecker in die chillout Bar zum Essen gehen. Dort sprachen wir gerade von Neptun als keine zwei Minuten später genau dieser in der Bar stand. Bei dem Neptun handelte es sich um einen neuen Divemaster, den sie zur Feier des Tages in ein Neptun Kostüm gepackt haben und nun zur Schau stellten.

Sonntag, 10. April 2011

Gili Air

Morgens ging es dann zum Pier um von dort mit dem Boot der Dreamdivers nach Gili Air überzusetzen. Gili Air ist die zweitgrößte von drei Inseln (Gili Trawangan und Gili Meno), die zusammen kaum die Fläche von Nordenstadt und Wallau erreichen dürften. Strom gibt es nur durch Generatoren und warmes Wasser nur durch Solarkraft (nicht jede Anlage hat das im Angebot). Pferdekutschen wurden noch nicht durch Autos abgelöst, was in den kleinen Gassen mit dem sandigen Untergrund auch nicht wirklich funktionieren würde. Nach einem kurzen Besuch im Dive Shop schnappten wir uns eine dieser kleinen Kutschen um unsere neue Unterkunft zu suchen, da wir nichts gebucht hatten. Die Pferde hatten allerhand Last mit uns, doch schon nach der dritten Besichtigung sollten wir uns in das mantra dive resort verlieben. Gemütliche Hütten mit einem gewölbten Dach komplett aus Holz mit offenen Badezimmer (so dass wir heute im Regen bei 30 grad unter freiem Himmel geduscht haben:-)
Gestern Nachmittag ging es dann mit den Dreamdivers tauchen. Es gab so viel Fische zu sehen, dass man gar nicht wusste, wo man zuerst hinschauen sollte und zum Abschluss sind wir dann noch an einem Wrack vorbei getaucht. Abends gab es lecker Fisch (den ich kurz zuvor noch habe an mir vorbei schwimmen sehen) direkt am Strand. Die Insel-Party sollte leider ins Wasser fallen, denn das Gewitter vom Festland, was wir als Lichtspektaktel während dem Essen zusehen bekommen haben, kam nun zu uns rüber.
Heute morgen haben wir erst mal im Hotel verlängert und uns um ein Boot für übermorgen nach Bali gekümmert und für nachmittags noch einen Tauchgang, nun aber in unserem Resort für mich gebucht, das praktische war, dass Sandra zum Schnorcheln kostenlos mitkommen konnte. Dort sollten mir neben der tollen Fischwelt zwei Schildkröten die Ehre erweisen.
Generell kann man sagen, dass uns die Insel direkt gefallen hat und nicht mit Sengiggi zu vergleichen ist. Die Leute sind freundlich, es ist mega chillig und einfach eine tolle Atmosphäre. So, wie wir es uns vorstellen!

Donnerstag, 7. April 2011

Philippinen Fazit

1.Service: Nach dem wir schon in Hongkong tollen Service erfahren dürften, von dem wir Deutschen uns gerne mal eine dicke Scheibe abschneiden könnten, war der Service auf Malapascua das ganze in Perfektion. Melca, Cheng (unsere bildhübschen und sehr sympatischen Bedienungen) und die restliche Crew haben uns förmlich alle Wünsche von den Lippen abgelesen und man musste sich um nichts kümmern und alles war zur rechten Zeit am rechten Ort. Was besonders beim Tauchen die Vorbereitungen verkürzte.
2. Kinder: die Anzahl der Kinder war auffällig hoch. Nach dem wir uns mit ein paar einheimischen Kindern unterhalten hatten, wussten wir auch dass es nicht nur an den gerade begonnenen und 2 Monate anhaltenden Sommerferien lag. Sieben Kinder und mehr sind pro Familie keine Seltenheit.
3. Standard: für meinen Geschmack schon sehr westlich. Man bekommt auf einer Inseln ohne Strasse, Strom und warmes Wasser, Starbucks Kaffee und andere Nettigkeiten. Leider haben wir von anderen Reisenden erfahren dürfen, dass die Nachbarinseln noch viel touristischer sind.
4. Widerspruch: gerade heute auf dem Weg nach Cebu City ist sehr deutlich aufgefallen, dass Licht und Schatten sehr dicht zusammen liegen. Zwischen all den Wellblechhütten die wahrscheinlich nur noch vom Rost zusammengehalten wurden, standen Häuser die bei immoscout24.de als Luxus Villa in Top Lage mit super Ausblick ausgewiesen werden würden. Das gleiche Bild bei den Autos ich bin seit heute der Meinung das Wort "Mitfahrgelgenheit" kommt aus dem philippinischen. Denn hier wird alles was fährt oder sich nur vorwärtsbewegt be- und überladen. Motorrad mit 3-4 Mitfahrern gehört genau so zum Bild wie Kleintransporter mit 10 Sitzplätzen und 25 Personen in und auf (!) dem Auto.
5. Tauchen: das Beste ist wohl mein erfolgreicher Abschluss. Die Sicht war nicht berauschend, aber wäre sie besser gewesen, hätte es auch nicht annähernd soviel zu sehen gegeben wie letztes Jahr in Thailand. Das war leider wirklich sehr erschreckend. Aber das wird auf Bali alles besser, habe ich mir sagen lassen.
San:
1. Knoblauch, Knoblauch, Knoblauch
Überall ist Knoblauch im Essen. Während mich am ersten Tag noch die Moskitos förmlich zerfleischt haben, hatte ich scheinbar aber dem zweiten soviel intus, dass sie mich tatsächlich fast komplett in Ruhe gelassen haben.
2. Das Essen fand ich enttäuschend. Hat zwar alles gut geschmeckt, keine Frage, jedoch scheint die Küche keine großen eigenen traditionellen Gerichte zu haben, sondern eher ein Mix aus Chinesich, Thai und Malayisch zu sein. Die Thais sind also m.E. Immer noch die besten Köche.
4. Englisch eine Weltsprache
Wahnsinn, wie die Philipinos alle Englisch sprechen konnten. Bei nem Dive Instructor, der seit elf Jahren unterrichtet, verwundert das sicher weniger, aber bei wirklich ärmlichen zehn Jahre alten Kids, die am Strand Muscheln verkaufen und am Ende unseres Gesprächs um Wasser gebeten haben, wirkt es doch sehr surreal, wie gut selbst diese Englisch können.
5. Das Tauchen und ich
Hmm also irgendwie stand das glaub ich einfach unter keinem guten Stern. Ich war echt tierisch aufgeregt und als ich dann nach den ersten Instruktionen ins nur ein paar Meter tiefe Wasser bin, hab ich mich doch direkt mit dem Knie in einen fetten Seeigel gesetzt und hatte dann Stacheln und Reste im Knie. Am zweiten Tag war die Sicht miserabel, so dass wir die Übungen sogar abbrechen mussten. Nachmittags habe ich mir dann irgendwo unter Wasser die Hand aufgeritzt. Zwischendrin so was von eine Scheuerstelle von den Flossen geholt, dass es aussieht, als ob mir da mal eben ein ordentliches Stück Haut rausgehebelt worden ist ;-)
Tja und am Abend fingen dann die Ohrenschmerzen an, haben es am nächsten Tag noch probiert, aber den Tauchgang musste ich dann abbrechen. Die Strömung war auch teilweise echt ordentlich und so wirklich was Schönes gesehen habe ich auch nicht. So haben wir aber mal gut sehen können, was wir unserer Umwelt antun. Nun also wenigstens den Scuba und vielleicht folgen dann in Indonesien zwei Tauchgänge um den Open Water zu erhalten. Momentan hab ich aber ehrlich gesagt die Schnauze voll. Selbst eingesessene Tauchprofis im Resort meinten, dass ich wirklich keine tollen Anfängerbedingungen hatten. Schauen wir also mal, wie es weiter geht.

Dienstag, 5. April 2011

Salamat Philipins

Der Geheimtipp den wir erhalten hatten, war auch tatsächlich einer. Nach einem happy hour Cocktail stopp in einer Lounge Bar direkt am Beach, wo uns ein schwuler Kellner bediente, der noch nicht weiss, dass er schwul ist (er hat uns von seiner Tochter und seiner Frau erzählt), machten wir uns auf den Weg. Um das Ging Ging Restaurant zu erreichen mussten wird im Dunkeln (wir hatten vergessen in HK uns eine neue Taschenlampe zu kaufen) durch ein Resort durch, am Wachhund vorbei, anschließend durch eine einheimische Siedlung, um dort anzukommen. Was sich uns dort bot, war den Weg wert gewesen. Genau dass, wonach wir gesucht hatten: leckeres einheimischen Essen zu Filipino-Preisen.
Im Ging Ging trafen wir auch prompt die drei Jungs von den wir den Tipp, und gegen die wir am Vorabend im Tischfußball verloren hatten. Sie erzählten uns von einem Wunderheiler den sie besucht hatten im Norden von Manila, der sie mit blossen Händen operiert hat, wir hörten ihnen gespannt zu und versuchten ihnen glauben zu schenken, schienen sie uns nicht wie Spinner.
Am nächsten Tag stand wieder Tauchen auf dem Programm. Das erste Mal das Sandra und ich zusammen mit Toto, unserem Instructor, tauchen gehen sollten. Tat sich Sandra anfangs noch schwer mit dem Abtauchen funktionierten ihre Übungen unter Wasser dann doch ganz gut. Ich hatte die Aufgabe Fischfamilien zu suchen und anhand ihrer Eigenschaften unter Wasser auf eine Unterwassertafel aufzumalen. Was ein Spass :-) Abends stand für Sandra Lernen an, ihre Theorieprüfung stand noch an, und für mich ein Nachttauchgang. Der in meinem Logbuch allerdings nur negative Erwähnung wert war. Es waren zu viele Taucher auf einem Spot, so dass man leicht die Übersicht verlieren konnte. Ausserdem gab es leider nicht so viel zu sehen und um das, was es zu sehen gab, wurde sich dann fast geprügelt. Allen voran die Japaner mit ihrer top Unterwasser-Fotoausstattung und zum goldenen Abschluss wurde dann sogar um einen Tintenfisch (ein seltener und sehr giftiger) zu finden, Korallen umgedreht.
Tags drauf sollte für mich ein BBD Tauchgang spontan auf dem Plan stehen, in dem ich lernen sollte mich in Perfektion Unterwasser zu bewegen. Leider war in unserem House Reef die Strömung so stark dass es unmöglich war dies durchzuführen. Sandra war wieder fleißig am Lernen im shallow water. Wir sollten dann mittags einen weiteren gemeinsamen Tauchgang machen. Am Südzipfel der Insel angekommen, holte ich meine Übungen nach. Sandra musste leider ihren Tauchgang vorzeitig wegen anhaltender Ohrenschmerzen beenden, die sie seit dem Vortag plagten.
Am Abend gönnte ich mir auf das bestehen meines Advanced Open Water Diver eine Massage, während Sandra ihre Theorie-Prüfung mit Erfolg ablegte. wir sollten gerade noch die happy Hour in dem Lounge lokal erreichen, wo wir uns anschliessend noch einen frischen Fisch zur Feier des Tages gönnten.
Heute ist Schluss mit tauchen, Sandra kann die restlichen zwei Tauchgänge mit den Ohrenschmerzen unmöglich machen, da sie aber die Theorie und zwei Tauchgänge bestanden hat, geht sie als Scuba Diver von den Philippinen und kann so nur die 2 Tauchgänge nachholen um das angestrebte Open Water Diver Zertifikat zu bekommen. Ich brauche auch mal einen Tag nur Sonne, Strand und Meer. Tauchen geht es dann in Indonesien wieder.

Samstag, 2. April 2011

Abtauchen in den Urlaub

Nach unserem Stadt-Aufenthalt sollten wir nach einer Nachtreise von HK nach Cebu um 4:30Uhr ankommen. Dort hofften wir dass uns unser Hotel auch abholt, da auf die letzten Mails keine Bestätigung für die Abholung erfolgte. Aber wie immer in Asien, wirkte auch das erst konfus und unkoordiniert hat aber letztendlich mehr als perfekt geklappt. Mit dem Auto ging es dämmrige 3 Stunden weiter nach Maya wo auch schon das Boot wartete, mit dem wir auf unsere Insel Malapascua übersetzten sollten. Unser Fahrer überholte alles was ihm in die Quere kam und hupte immer fleissig damit auch alle Platz machen und manchmal auch nur um nicht aus dem Trott zu kommen:-) wir waren überrascht wie viele, um nicht zu sagen eigentlich alle einheimischen, schon um diese Zeit unterwegs waren. Zwischen zeitlich hatte es angefangen zu regnen, was uns zu diesem Zeitpunkt noch keine sorgen bereitete. Als wir dann in Maya am Pier angekommen sind und das Boot sahen und es immer noch nicht aufgehört hatte zu regnen, wussten wir dass wir Abenteuer-Urlaub gebucht haben und ihn auch bekommen sollten. Der Wellengang war dank des schlechten Wetters sehr hart und wenn wir nichts vom Meer abbekommen haben, dann vom Himmel, denn es regnete weiter und wir hatten nur ein Art Sonnensegel mit Löchern als Dach. Ein Dreiviertelstunde später sind wir dann am Beach von unserem Hotel abgesetzt worden und von einer Hotelangestellten mit einer blumenkette in Empfang genommen worden. Das hatte schon was! 
Unser Exotic Island Resort sollte alle versprechen aus dem Internet halten, die Angestellten wussten alle unseren Namen, so dass wir schon im Tauchcenter und bei der späteren Massage per Namen in Empfang genommen wurden. 

San und ich meldeten uns direkt für den nächsten morgen für unsere ersten Tauchgänge an, ich einen zum refresh und San einen zum schnuppern. 

Erster Tauchbericht von San:
Hatte heute meine erste Einführung und bin dann auch direkt auf das Boot und ins schultertiefe Wasser. War schon komisch am Anfang anders zu atmen, aber nach etwas gewöhnungszeit bin ich dann mit meinem Lehrer sogar auf 10 Meter runter. Hab mich nun für den Open Water Kurs entschieden und muss nun DVD gucken (danke Jenni und Olli) und Buch lernen. 

Ich habe mit Mimi, eine Wiederholung der skills gemacht und wir sind dann anschliessend eine Runde im Riff  tauchen gegangen. Ich habe super schnell reingefunden aber die Wiederholung hat mir schon mehr Sicherheit gegeben. Nach einer Lobeshymne von Mimi bei den anderen Tauchlehrern (Sie meinte ich wäre ein "natural Diver" und das mit nur vier Tauchgängen wäre bemerkenswert) habe ich mich entschieden mein Advanced Open Water Diver Lehrgang noch am selben Tag zu beginnen. So dass ich fünf weitere Tauchgänge mache, um das entsprechende Zertifikat bzw. Fähigkeiten zu erlangen. Den ersten, Navigation, machten wir gleich eine Stunde später. Für den zweiten, Tieftauchen (22 m), bedeutete es heute morgen früh aufstehen. 4:45 Uhr ist ja so gar nicht meine Zeit (San hat das versucht per Foto festzuhalten, man erkennt das Bild daran das es dunkel ist und ich die blaue Badehose an habe und nen Gesichtsausdruck dass  ich ins Bett gehöre:-)), auch nicht wenn man mich mit Tresher Haien (das Wappentier der Insel) lockt. Leider gab es diese dann noch nicht mal zu sehen, dafür aber einen grossen Rochen und jede menge andere schöne Fische. 
Für mich heisst es heute aber nur noch den weissen Strand geniessen und keine weiteren Tauchgänge mehr, einige Hotel Gäste erteilen es sich hier richtig und machen 3-4 Tauchgänge pro Tag. 

Etwas enttäuscht sind wir so von der näheren Umgebung.  Was das essen angeht, so hat man sich wohl darauf verständigt die westliche Küche anzubieten, aber für Jägerschnitzel, Pommes oder Pizza & Pasta sind wir nicht hier her gefahren. Gestern haben wir in einem süßen  Restaurants wo Zwischenzeitlich sich 10 Bedienungen um uns kümmern konnten, erst auf Nachfrage eine Speisekarte mit asiatischen bzw. Filipino essen bekommen. Heute Abend werden wir einen Geheimtipp für einheimisches essen probieren. 

Freitag, 26. März 2010

23.3.2010 - Lanta 2 Bangkok

schon wieder fruehmorgend, schon wieder auf dem Weg zum Pier, schon wieder nach PhiPhi. Man koennte auch sagen "und taeglich gruesst das Murmeltier" :-) Gestern ging es noch zum tauchen und heute beenden wir die Strandtage mit der Bootsfahrt :-( 

Wir stellten uns auf einen langen Reisetag ein. erst eine Stunde mit dem Boot nach PhiPhi nach einer Stunde Aufenthalt sollte es eine weitere Bootstunde dauern ehe wir in Phuket ankommen wuerden. Auf Phuket sollten wir dann zwei Stunden haben um zum Airport zu kommen. Zum Schluss noch eine Stunde Flug und der Feierabendverkehr und schon sollten wir in unseren neuen Bleibe, dem Citin Hotel, ankommen.
Soweit die Theorie die Praxis sieht oft -und ganz bestimmt in Thailand- anders aus.
So sollten wir nach einer Stunde in PhiPhi ankommen aber auf hoher See das Bootwechseln was und den Aufenhalt in PhiPhi ersparte und eine Stunde mehr in Phuket bringen sollte. Leider hatten wir den Stop fest zur Nahrungsaufnahme eingeplant da unser Fruehstueck im Resort schon ausgefallen war. So musste es ein kleiner Schiffskiosk richten. Den zwei Stunden Aufenhalt in Phuket nutzten wir um in Internet zu gehen und anschliessen in dem uns bekannten Restaurant was zu essen ehe es in der Mittagshitze in die Hitzige Dieskussion mit den Taxifahrern gehen sollte. Irgendwie sind die hier nicht so nett und entspannt wie in rest Thailand oder wir haben immer auf Phuket Pech mit den Leuten an die wir geraten. Unser Ziel war es nicht mehr fuer die Rueckfahrt als fuer die Hinfahrt zu zahlen (die nach Thai Messstaeben schon voellig ueberteuert war). Was sich als schwieriger gestalten sollte als gedacht. Zum Schluss lief uns die Zeit davon und wir mussten 50 Baht mehr Zahlen als auf em Hinweg, aber besser als das Flugzeug zu verpassen.

Am Flughafen angekommen erwarteten uns Musster bzw. super Pausch Touris wie sie eigentlich nur in Filmen vorkommen.

  • Hemd in die Hose aber kpl. aufgeknuepft
  • Weisse Socken und Sandalen 
  • Lochhemdweste mit Pelz am ganzen Koerper
Sollte ich irgenwan mal nur Urlaub auf Phuket machen werde ich einen Tag einplanen um ihn auf dem Flughafen zu verbringen. Bei soviel sehenswerten koennte man es sogar in den Marc o Polo mit aufnehmen :-)

Der Flieger war kaum oben schon sind wir auch in Bangkok wieder gelandet. Ein junger Thai hat uns dann geholfen unsere Hotel Anschrift in Thai fuer den Taxifahrer zu uebersetzen. Mehr als eine Stunde sollten wir fuer die napp 30km brauchen. Im BKK ging es dann durch verwinkelte Gassen mitten durch einen Markt udn wir staunten nicht schlecht, als wir feststellten dass diese belebte Hintergasse mit all seinen Garkuechen und Verkaufsstaenden "unsere" Strasse war. Der zweitee Wow-Effekt setzte ein, als wir das Citin Hotel betreten hatten. Super stylisch, modern, tolles Bad usw. sollten auf uns warten.
Nach einen kurzen Frischmachen wollten wir die naehere Umgebung erkunden, was genau bedeutete, ueber den Markt schlendern :-) Thilo und Neslis Flug sollte Verspaetung haben , so dass die zwei erst als wir von unserer Tour wiederkamen, das Zimmer bezogen haben.     

Dienstag, 23. März 2010

22.03. Finde Nemo oder Freeze this moment

Marco findet Nemo:
Los gehen sollte es heute noch eine Stunde frueher. Also Abfahrt schon um 7 Uhrund das im, Urlaub! Aber ich habe es nicht anders gewollt. Ziel war die Inselgruppe von Ko Phi Phi um dort hin zu kommen brauchten wir das "grosse" Boot. Was auch Diver der anderen Tauchschulen mit genutzt haben. Trotzdem fand ich die Gruppengroesse von etwa 12 Personenn okay. Los ging die Fahrt. Bei einem lecker Friuehstueck verging die Zeit wie im Flug. nach etwas 1 Stunde waren wir dann auch schon da. Heute sollten wir als letztes aussteigen und die Rolle durch den Step-In ersetzen. Also grosser Schritt nach vorn und schon war ich im Wasser (ca. 30 Grad Temp) vor Ko Phi Phi. Dalton wollte, weil es sich anbot, erst die Uebung machen und dann los schwimmen. Gleich die erste Uebung habe ich - wohl noch im Halbschlaf - schon verkackt! Es sollte ein Notfall Aufstieg ohne Luftzufurh sein. Also man hat keinen Sauerstoff udn muss aus ca. 6 Metern an die Oberflaeche mit nur einem letztem Atemzug. Problem war, dass ich meine Luft falsch eingeteilt hatte und ab sie dann nach 3 Metern schon zu ende war und on top hatte ich noch Luftzufurh und Ablasser verwechselt, was mich im schlimmsten Fall haette wie eien Rakete aus dem Wasser schiessen lassen koennen. Ist aber alles noch mal gut gegangen. Nach einer Ansprache von meinem Coach duerfte ich es gleich nochmal machen udn die4ses Mal klappte es besser. Beim tauchen ging es dieses Mal auf 18 Meter runter, wo die groesseren Fische zu finden sind. Aber am besten hat mir gefallen, einen Octopus beim Jagen zuzusehen. Kurz vor Schluss des Tauchgangs solte ich dann Nemo, oder besser seine ganze Familie in einer Anemone finden. Zurueck auf dem Boot ging es fuer mich dann gleich weiter an die erste Haelfte des Examens. Da ich das ganze waehrend der Weiterfahrt gemacht habe, war mir, als wir beim zweiten Spot angekomen sind, schon etwas schummerig. Dalton meinte, das wueder vergehen, wenn wir im Wasser sind. Er sollte Recht behalten.Wieder unter Wasser und wieder auf 18 Meter verpassten wir leider den Leopoarden-Hai, den die anderen aus der Gruppe gesehen hatten. Mit vielen neuen Eindruecken und einer Erweiterung des gesehenen Fischbestandes ging es nach dem Tauchgang an den zweiten Teil des Examens. Aber nicht ohne Luinch versteht sich. Das lunch bereitete die Frau des Kapitaens zu, die auch auf dem tauchboot leben. Er fahrt, sie kocht, perfekt Mischung wuerd ich sagen. Die PRuefung habe ich uebringens mit 3 Fehlern bestanden und darf mir somit das Open Water Diver Logo auf die Badehose naehen ;-)
Zurueck iM resort gab es ein Feierabend Bier mit Dalton udn er zeigte mir, was er sonst noch so kann und packte allerhand beeindruckenden Zaubertricks aus. Nach einem letzten Bad im Meer, ging es zu einer Massage am Strand, von wo aus Sandra und ich den tollen Sunset sehen sollten. Nach einem letzten lustigen Abend bei unserer Lieblings-Thai-Familie und Chef Gai, tranken wir im Mondscheinlicht zum Abschluss noch einem Samsung.

San: Freeze this moment

Auch wenn ich nicht viel an dem Tag unternommen habe, so war es doch ein toller Tag! Nachdem ich wg. Marco schon um halb sieben wach war, hab ich erst ein bisschen auf der Terasse gelesen und mich dann fertig gemacht. MEin neuer Freund mein Scooter und ich sind dann zum Klong Nin Beach gefahren, wo ich noch einige Dinge erledigt habe. War schon toll so am fruehe Morgen durch die Strassen zu duesen, Boot buichen, Waesche abholen. Hab mich schon total heimisch gefuehlt ;-)
Nach einem gemuetlichen Solo-fruehstueck war ich dann eigentlich den ganzen Tag am Strand und habe viiiel gelesen und entspannt. Es war einfach klasse, mal Zeit fuer sich zu haben, die Gedanken schweifen lassen, Musik zu hoeren und das Meeresrauschen zu geniessen.

Am abend sind wir dann noch einmal alle in unser Lieblingsrestaurant dem Cook Kai gegangen und haben die nette familaere Atmo genossen. Leider ging es am naechsten Morgen schon wieder sehr frueh los.

21.03. This must be underwater love

Marcos Tag:
So, los gehen sollten es um 8 Uhr von unserem Strand aus. Somit war frueh aufstehen angesagt. Muede und auch nervoes ging es dann mit meinem Trainer und Tauchbuddy Dalton auf ein Longtailboot. Unsere kleinen Gruppe von 6 Personen sollte dann knapp 1h nach Ko Ha geschippert werden. Noch auf dem Weg dorthin machten wir unser Equipment startklar., so dass wir direkt, als wir angekommen sind in das tuerkisblaue Wasser der Lagune eintauchen konnten. Aber vorher stand schon die erstew Uebung auf dem Programm: Der Einstieg ins Wasser vom kleinen Boot aus. Dalton machte mir die Rolle rueckwearts vor und ehe ich mich versah, war auch ich schon imer Wasser :-)
Alles okay? Okay! Schon im naechsten Augenblick gab er das Zeichen zum Abtauchen. Unser erster tauchgang sollte dem Eingewoehnen dienen und erst zum Schluss noch mit ein paar Uebungen auf mich warten. Dalton war positiv beeindruckt wie gut meine meine Position im Wasser ist. Da es normalerweise immer etwas dauert, bis man den Dreh raus hat. Manche schaffen es auch nie, wie er sagte. Das sieht dann wie Schlangenlinien-tauchen aus, nur dass man auf und ab geht im Wasser. Gut ist wenn man geradlinig taucht. So wie ich das schon kann *freu*.
Das groesste Lob war dann als wir wieder on board waren und er meinte, es sei keine Uebungsstunde fuer ihn gewesen, sondern ein normaler Tauchgang. Nach einem lecker Mittagessen auf dem Longtailboot ging es eine Insel weiter (selbe Inselgruppe) udnw ieder sollten wir die ersten sein, die aussteigen sollten.
Die Unterwasserwelt ueberraschte mit ihrer Farbvielfalt, all die bunten Fische, die sich von uns haben nicht stoeren lassen und die Korallen ergaben das Bild einer anderen, fuer mich noch unentdeckten Welt. nach ein paar Uebungen, die zur Ausbildung udn somit auch zu meiner Sicherheit dienen (Brille unter Wasser verlieren udn wieder aufsetzen, out of air Szenario mit Sicherheitsaufstieg usw.) ging es mit einem Obstteller zurueck zum beach udn Resort.
nach einem Nachmittag am Strand sind wir dann mit dem Scooter, den die anderen gemietet hatten, zum Jungle-View-Restaurant gefahren und haben anschliessend den ereignisreichen Tag beendet.

Sans Tag:
Nach einigem Hin und Her hab ich mich dann doch hinreissen lassen und bin mit den anderen beiden zur Scooter Vermietung gegangen. Hier haben wir zunaqechst 2 Scooter fuer je 5 EUR ! am Tag gemietet. Bis es dann aber wirklich losging, sollte es noch eine halbe Ewigkeit dauern! Erst mussten Paiere hinterlegt werden, dann hat es ewig keinen passenden Helm gegegen, Proberunden, wo ich mich  fuehlte, wie eine Hexe auf nem bockigen Besenstiel,... Als wir dann endlich sassen, stellten wir fest, dass unsere Tanks restlos leer waren (wir haben dann hinterher spekuliert, dass diese nach Abgabe restlos aufgesaugt werden). Also alles wieder runter und auftanken! Dann ging es los. Ich fuhr vor und wunderte mich, dass keiner nachkam. Das Problem: Thilo war fuer Nesli, die schon mal gefahren ist, zu schwer, so dass sie nicht lenken konnte. Also wieder alles runter und noch nen 3. Scooter ausgeliehen. Mit Papieren und auftankne hat auch das wieder gedauert. nach einer gefuehlten und wahrscheinlich auch wirklichen Stunde ging es dann aber nun auch mal los. Ueber Stock und Stein noch langsam anfangs. Am Klong Khong Beach (wo marco und ich ja schon mal zwei Tage waren) machten wir dann einen kurzen badestopp. Weiter ging es dann die Kueste hoch und dann durch das Landesinnere, wor die Sonne nur so auf Arme und Beine brezelte.Nach einem kurzem Stoppp an der Orchid Nursery ging es dann an die mangroven-bewachsene ostkueste. Unterwegs konnten wir sehen, in welch einfachen Verhaeltnissen die Leute miest leben udn trotzdem gluecklich und zufrieden sind. In einem alten Doerchen haben wir dann in einem restaurant, welches auf Phaehlen ind die MAngroven gebaut wurde, lecker gegessen. Der Fisch war grossartig. Dann ging es wieder ins Landesinnere zuerueck zum Resort. Gut, dass ich mitgefahren bin, denn die "family 1" haette wohl ein paar Mal die Aus/Abfahrt verpasst ;-)
Das Scooterfahren war jedenfalls super und sicher nicht das letzte Mal.

Samstag, 20. März 2010

19.-23.03.10 - Zurueck im Paradies

So unsere Reiseplanung sollte uns wieder nach Lanta bringen. Erst hatten wir noch ueberlegt nach Ko Jum zu fahren und dann weiter nach Ko Lanta, aber wir haben uns fuer die relaxtere Variante entschieden. Vielleicht war auch ausschlaggeben, dass es auf Ko Jum nur ab Sonnenuntergang (ca 19 Uhr) bis 23 Uhr eine Stromversorgung hat und nachdem wir die letzten Naechte (vor allem San und Thilo) schwitzend verbracht haben, lag es fern ohne AC unterkommen zu wollen.

Das Bootsfahren kennen wir ja mittlerweile und auch das Um- bzw. Zusteigen auf offener See, aber es ist immer wieder faszinierend.

Auf Lanta angekommen, haben wir uns am Pier wieder ein paar Resorts zeigen lassen und dann entschieden uns eins weiter im Sueden anzuschauen, weil man dort auch  bei Ebbe schwimmen kann. Leider war beim ersten Resort das Personal, thai-untypisch unfreundlich, so dass wir direkt weitergefahren sind. Nun sind wir in einem Hammer Resort ein paar Meter weiter die Strasse hoch (http://www.amantraresort.com/). Habe gestern auch mit meiner Cam ein paar Bilder eingefangen - die werde ich aber erst morgen hochladen.

Apropos morgen: Morgen werde ich meinen ersten Open-Water-Dive Tauchgang machen. Nachdem in unserem Resort eine PADI Tauchschule beheimatet ist, konnte ich es mir nicht nehmen lassen, endlich meinen Traum zu verwirklichen und mache meine Open-Water-Tauchlizenz.
Leider stand erst die Theorie an, so dass ich gestern abend bis um 0:30 Uhr mich mit den theoretischen Sachen des Tauchengehens auseinandersetzten musste. Aber trotz der Uhrzeit hat es gereicht, dass ich heute den Test bestanden habe und schon mit meiner Tauchflasche alle (!) praktischen Uebungen abschliessen konnte. Die groesste Herausforderung war allerdings, das dass ganz in Englisch durchgefuehrt wird. Vorteil ist, dass ich meinen privat Guide habe, was das Lernen doch recht einfach macht.

Es ist schon ein komisches Gefuehl so das erste Mal unter Wasser mit der Flasche zu sein, aber nach ein paar Minuten der Eingewoehnungsphase ging es recht einfach von der Hand und wir konnten mit den Uebungen loslegen. Die anderen drei konnten es sich nicht nehmen lassen, mir im Pool zuzuschauen, was ich wahrscheinlich genauso gemacht haette:-)

Jedenfalls freue ich mich auf morgen und die bunte Unterwasserwelt.

Die andern haben gestern Abend ein super leckeres Restaurant gefunden, wo das Essen und das Ambiente ganz toll sein muss. Davon will ich mich heute Abend auch mal ueberzuegen.

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