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Sonntag, 30. November 2014

Fazit Marco

Guatemala:
1. Antigua kommt auf eine Liste zusammeb mit Ubud (Bali) und Chiang Mai (Thailand) für chillige Städte zum abhängen.
2. Höhenluft macht müde 
3. Land und Leute haben uns sehr freundlich aufgenommen, trotzdem sollte man und haben wir alle Sicherheitshinweise (u.a. keinen öffentlichen Bus nehmen, kein Nachtbus und bei Dunkelheit dunkle Straßen und Gassen meiden,...) befolgt. 
4. der Kauf des Lonely Planet Pocket Sprachführer hat sich gelohnt, denn ohne ihn und San's. Sprachtalent wären wir nur sehr schwer an die ein oder andere Info gekommen.
5. es wird sehr früh, sehr dunkel

Belize:
1. Unterscheidet sich sehr von seinen Nachbarländern Ländern, nicht nur wegen der Sprache sondern auch wegen der Menschen die wohl auch auf Jamaika ins Bild passen würden

Mexiko:
1. mir hatte vor Jahren jemand schon gesagt als er von seiner Mexikoreise wieder kam, ich hätte nicht gedacht das Mexikaner so Fett sind. Ich konnte mir das irgendwie nicht so recht vorstellen, doch jetzt hab ich es gesehen, egal ob jung oder alt die bringen richtig was auf die Waage. 
2. Autofahren ist sehr sehr entspannt, nur die vielen Bumper nerven irgendwann. 
3. zu einem ordentlichen Besuch von Mexikanern am Strand, zählt egal zu welcher Uhrzeit ein 6er Bier, am besten Sol Bier
4. mexikanische Strandbekleidung, steht der Brasilanischen nicht viel nach :-)
5. ich kann bis nächstes Jahr keine Tachos, Nachos, Enchiladas, Quesiladas usw. mehr sehen, gut dass  ist schon in einem Monat ;-)
6. während ich in Asien trotz permanent essen ein paar Kilo abgenommen habe, Schätze ich das es diesmal 2 Kilo mehr sind :-(

Freitag, 14. November 2014

12.-13.11.2014 - Unesco-Weltkulturerbe: Die Mayastätte Tikal

Nach einem letzten Besuch des Local Marktes mit unserem Posada-Besitzer Carlos und seiner Frau, wo wir einen original guatemalischen Kaffeesack gekauft haben, mussten wir den zwei sympathischen Guatemalern und der ins Herz geschlossenen Stadt Antigua "Adios" sagen. 

Mit dem letzen Bus des Tages ging es Mittags Richtung Flughafen in Guatemala City. Als wir dort angekommen sind, schauten wir nicht schlecht, als uns die Dame an der Information mitteilte, dass wir zum Check-In ein Taxi nehmen mussten. Die Laufwege im Frankfurter Flughafen sind zwar manchmal auch so weit, dass man sich am liebsten ein Taxi rufen würde, aber das war hier nicht der Fall. Unsere Airline TAG hatte für Inlandsflüge nur einen alten Hangar auf der gegenüberliegenden Seite des Flughafens und da man nicht über das Rollfeld dürfte, ging es per Taxi einmal drum herum. Im wohl kleinsten Terminal in dem wir je abgeflogen sind, hatte es sich die Airline aber so gemütlich wie möglich gemacht. Zuerst sah es danach aus, dass wir in den Genuss kommen sollten per Hubschrauber nach Flores gebracht zu werden, stand außer einer Art Privatjet mit Firmenlogo nichts anderes zur Verfügung. Es sollte dann aber doch eine Saab 340 mit immerhin 33 Sitzplätzen werden, die uns die Stunde transportieren sollte. 

Nach dem Check-in im Hotel haben wir noch gleich für den nächsten Morgen in aller herrgotts früh (05:30 Uhr) die Tour in die 17 km entfernte Maya Stadt Tikal gebucht. Nach einer Horrornacht ging es dann bei Sonnenaufgang bei angenehmen Temperaturen bei einer allerdings sehr hohen Luftfeuchtigkeit pünktlich los. 

Das rund 550 km2 große Gelände hat insgesamt mehr als 4.000 Gebäude bzw. Ausgrabungsstätten, einige der Tempel sind über 60m hoch und wurden von den Mayas um 700 v. Chr. bereits erbaut, aber erst 1877 wieder entdeckt und seit 1956 für Besucher zugänglich gemacht. 

Rund 5 Stunden sollten wir insgesamt durch das Areal tigern und neben den zahlreichen imposanten Tempeln auch jede Menge Tukane (bekannt von der Haribo Tüte :-) ), Brüllaffen, die ihrem Namen alle Ehre machten, und andere Jungelbewohner zu hören bzw. zu sehen bekommen. 
Durch den Nebel, bedingt durch die sehr hohe Luftfeuchtigkeit, konnten wir allerdings die ersten gut 2 Std. kaum etwas sehen. Was allerdings dem mystischen Ort das richtige Ambiente gab. 
So entschieden wir uns, das mit gebrachte Frühstückspacket von unserem Hotel auf der Tempelspitze des Tempels 4 zu genießen und die Nebelwand bei ihrem Treiben von oben zu beobachten. Wir schauten nicht schlecht als beim Essen des Frühstücks-Ei's sich der Nebel lichtete und nach und nach mehr Jungle und dann schemenhaft die Konturen der verschiedenen Tempel freisetzte. Völlig geflashed blieben wir sitzen und warteten, bis der Nebel sich ganz verzogen hatte, um das ganze Areal zu begutachten. Böse Zungen würden behaupten dass ich auf nen White-Schokolade-Mokka Kaffee mit laktosefreier Milch gewartet hab, das lasse ich unkommentiert, aber schön war es auch ohne Kaffee. 
Zurück am Boden schlenderten wir noch von Tempel zu Tempel ehe wir dann dem frühen Aufstehen und vielen Laufen Tribut zollen mussten und die Heimreise antraten. 

Nach einem phantastischen Sonnenuntergang über dem See geht unsere Reise morgen weiter in das benachbarte Belize.




Montag, 10. November 2014

09.-10.11.14 - Chichi und Pana

Erste Parallelen zu unseren Asienreisen lassen sich schon ziehen. Auch hier funktioniert das Buchen von Touren a) zuverlässig und b) interessanterweise nach dem gleichen Prinzip.

Man geht in einen Laden (Agentur, darf sich jeder nennen der ein Schild mit dem Namen drauf drucken lassen kann) sucht die Tour aus, bezahlt und bekommt nen Zettel mit Uhrzeit und Ziel. Irgendwas wird immer durchgestrichen oder eingekreist und ein "Paid" Stempel darf nicht fehlen. 
Der Fahrer sammelt dich dann hoffentlich, hat bis jetzt immer geklappt, irgendwann ein und du suchst dir im Mini-Van schnell einen guten der 9 Sitze aus, weil du weißt, dass später via Notsitze mindestens 11-12 Personen befördert werden :-) Wie bei der Reise nach Jerusalem ist das Wichtigste nicht die Notsitze zu bekommen! Ein Phänomen, wie ich finde ist, dass fast immer auf der Rückfahrt jeder wieder auf seinem "guten" oder "schlechten" Sitz der Hinfahrt sitzt. Als hätte man ihm ihn fest zugewiesen bekommen.
Am Ausflugsziel angekommen, gibt der Fahrer, der meistens außer dem Namen des Ziels kein englisch spricht, letzte Anweisungen was die Rückreise angeht und hinterlässt, wie gestern, fragende Gesichter. Im Kollektiv kommt man dann zu einer Aussage die Sinn machen könnte. Irgendwann kommt dann wie zum Anfang der Tour jemand mit nem Mini-Van um die Ecke und sammelt dich ein und am Ende vom Tag hat wieder alles geklappt! Du warst da wo du hin wolltest und bist sicher wieder zurück und hast dabei noch nette Leute kennengelernt :-) 

So auch dieses Mal wieder. Wir wollten einen 2D1N (2 Tage und eine Nacht) Ausflug in das Örtchen Chichi (Chichicastenango) machen, welches für den Kunsthandwerksmarkt bekannt ist, um anschließend die Nacht am Atitlan-See im Ort Pana (Panajachel) zu verbringen. 

Dank sehr gut ausgebauten Serpentinenstraßen im Hochland, erreichten wir Chichi - was auf über 2.000 Meter liegt - nach etwa 2 1/2 Stunden. Auf dem Markt mit den für hier typischen bunten Mustern in Stoffen, herschte reges Treiben. San war sofort in ihrem Element und da sie schon in Spanisch verhandelte wie eine große, überkommt mich langsam das Gefühl, dass sie heimlich Spanischunterricht genommen hat. Kann ich gerade mal etwas zu Essen bestellen bzw. bekomme meistens das, was ich gerne hätte :-)
So konzentrierte ich mich auf das was ich am besten kann, Impressionen einfangen und davon gab es wieder jede Menge. Über das interessante Anbinden von Kindern fast jedes Alters auf den Rücken, bis hin zum Handeln mit frischen Lebensmitteln in praller Sonne war wieder alles dabei. Auffällig, dass Frauen fast durchgehend die bunte Trachtenkleidung tragen, während für Männer ein "Cowboy" Hut typisch ist. Ich stelle mir vor, wie wir alle in D mit Lederhosen und Dirndl von München bis Hamburg herumlaufen, bestimmt ein lustiges Bild. Wobei viele Nationen bestimmt denken, dass es genau so in D ausschaut ;-)
Nach noch zwei drei Sachen die wir geshopt haben, ging es dann weiter Richtung Pana. Den Aussichtspunkt hoch über dem See ließen wir links liegen, hatten dichte Wolken den sonst wolkenfreien blauen Himmel die Sicht ins Tal versperrt. In Pana angekommen konnten wir die zwei Vulkane, die sich am gegenüberliegenden Ufer auf fast 3.600 Meter in die Höhe ragten, kaum sehen. Das änderte sich erst am nächsten Morgen als wir kurz nach Sonnenaufgang direkt zum See gingen und eine wolkenfreie Sicht auf das tolle Panorama bekamen. Es war malerisch schön und der Ausflug hat sich wieder einmal gelohnt. 
Der Ort bestand im wesentlichen aus einer Straße die zum Seeufer führte, die mit vielen Restaurants und Cafés gesäumt war. So ergab es sich, dass wir die zwei Australier, die mit uns morgens schon nach Chichi gefahren waren, auch immer wieder getroffen haben. Sie erzählten uns von ihrem 6-Monate Trip durch Süd- und Mittelamerika der sich langsam den Ende neigte. 

Abends in Antigua angekommen, entdeckte ich wieder einmal den McGyver in mir. Nachdem wir eine Flasche Rotwein im Supermarkt gekauft hatten, teilte ich die leere Wasserflasche in zwei Hälften. Das Klöng haben wir dann einfach gesagt ;-) Positiver ynebenefeekt: ab jetzt haben wir auch noch einen Zahnputzbecher  :-) 


Sonntag, 9. November 2014

07.-11.11.14 - Antigua

Was ein toller Einstieg in unsere erste Zentralamerika-Reise: Antigua! Was sich anhört wie der neueste Geländewagen aus Rüsselsheim entpuppte, sich als Schmuckkästchen.

Nach einem angenehmen 2 1/2 Std. Flug von Fort Lauderdale nach Guatemala City, ging es noch mit nem Mini-Van, nein nicht aus Rüsselsheim, direkt in Guatemalas alte Hauptstadt. Die Stadt ist mit ihren etwa 35.000 Einwohnern eine Kleinstadt im zentralen Hochland. Aufgrund der Höhenlage von 1.530 Metern sind ganzjährig Werte von 23 °C zu erwarten. Nachts kühlt es sich auf 14 °C ab. Eine eindrucksvolle Kulisse erhält Antigua durch die drei Vulkane Agua, Fuego und Acatenango. 

Als wir nach ein paar Serpentinen den Ortseingang wie aus dem nichts erreichten, nahm uns die kleine Stadt mit seinen Kopfsteinpflaster-Straßen, die links und rechts durch bunte Häuser gesäumt wurden, gleich in seinen Bann. 

Nachdem wir in den USA schon einen Family-Van bekommen haben, sollten wir in unserer Unterkunft bei San Carlos die Familien-Suite beziehen und ich frage mich, ob das alles als Zeichen gedeutet werden kann, oder unsere Eltern das alles arrangiert haben ;-) 
Anschließend machten wir uns sofort auf einen Streifzug durch die Stadt und um nach etwas zu essen zu suchen, hatten wir doch außer einem kleinen Frühstück am Flughafen den ganzen Tag nix gegessen und wir wissen was dass bei San bedeuten kann :-)
Die vielen kleinen Cafés, Restaurants und Läden wirkten alle sehr einladend, so das es nicht schwer war etwas zu finden. Anschließend ließen wir uns für den Rest des Nachmittages durch die Stadt treiben. 
Dass die Leute alle sehr freundlich zu uns sind, ist in sofern verwunderlich, weil wir Ihnen mit unseren drei Brocken Spanisch, die wir dank Wörterbuch und Händen und Füßen etwas aufgepeppt haben, einiges abverlangen. Aber bestimmt tragen wir so ordentlich zur allgemeinen Belustigung bei. Aber wir arbeiten dran. Ich bin mal gespannt, wie weit wir am Ende des Urlaubes damit kommen, oder gekommen sind. 

Dank des Jetlags begann der nächste Tag schon zur besten Lichtzeit für Fotografen und ich ließ mich nicht zwei Mal bitten. So schlenderte ich in den frühen Morgenstunden durch die leeren Straßen auf der Suche nach tollen Motiven. Es gibt hier mehr Motive als wir Morgenstunden haben werden, soviel ist mir klar geworden. 



Morgen geht es für für einen 2-Tages Trip nach Chichicastenango (Markt mit viiiel Gedöns für Sandra) und Panajachel am See Atitlan, ehe wir nach Antigua zurückkehren werden. 

PS: Weitere Bilder aus Antigua sind Online. 






Samstag, 25. Oktober 2014

Der Countdown läuft

Arriba!, 

in knapp 1,5 Wochen ist es endlich wieder so weit. Da ich (San) aktuell mal wieder krank bin (war das vorm Urlaub schon mal anders?), heute mal Geschreibsel von mir :-)

Wir packen nun also die Sachen und verlassen das triste Deutschland. Dieses Mal leider nur 3,5 Wochen. Ab und zu muss man auch mal arbeiten... Nachdem wir die letzten Jahre Südost-Asien, mit Asien-Abstechern nach links und rechts, bereisten, suchen wir nun neue Abenteuer. Und das auf einem anderen Kontinent. Siiiii, wir verlassen bekannte Ufer und reisen nach Zentralamerika. Vamos!

Wir sind total gespannt, was uns dort erwarten wird, haben aber wiederum null Erwartungen - und dann wird es ja bekanntlich immer am besten. Und so sieht die Route aus - bekanntlich in meinem Kopf und wenig gebucht:
- 06.11. Frankfurt nach Miami mit Übernachtungs-Zwischenstopp
- Guatemala: Antigua, Lake Attitlan, Chichicastenango und Panajachel, weiter nach Tikal
- Belize: Caye Caulker
- Mexiko: Valladolid mit diversen Ausflügen und Beach, vielleicht in Tulum
- USA: Hier werden wir sicher drei mega lustige Tage mit unseren US-Jungs Mark & Mike in Fort Lauderdale/Miami verbringen. Super, dass wir genau zu Thanksgiving und zum Black Friday da sind. Was ein Zufall ;-) Wir freuen uns riesig auf die zwei, haben wir sie doch 2009 das letzte Mal gesehen, weil Hurrikane Sandy den Besuch auf unserer Hochzeit leider nicht möglich machte.

Also macht euch bereit für die Abenteuer von Tim & Struppi, ach nee, SaMaPa.

Que te diviertas!


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