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Freitag, 12. März 2010

12.3.10 - Georgetown 1.Tag

Nach einem ausgiebigen Schlaefchen und einem "lecker" Fruehstueck sollte es durch den Schmelzpott an Asiaten gehen. Nach der Che Fat Zee Mansion, ging es zum Glockenturm und Fort Cornwallis (oder so aehnlich), einen Art MIniburg, die die Englaender bei Ihrer Ankunft erbaut hatten. Weiter zu einem Tempel nach dem anderen, aber der wohl beeindruckendste war der "Goddess of Mercy", wo Massen an Riesen-Raeucherstaebchen abgebrannt worden sind und der Wind die Gerueche weitergetragen hat, so dass man ihn noch Strassen weiter riechen konnte. Danach ging es nach Little India. Wahnsinn! So muss es wohl in Indien sein. Bollywood Musik, faszinierende Gerueche, alle Frauen in Saris und mit Bindi auf der Stirn. Ich konnte leider nicht widerstehen und hab einen Sari nach dem anderen anprobiert ;-) Egal wo wir in der Stadt waren und mit den Einwohnern in Kontakt haben, alle waren sehr freundlich, offen, herzlich und besonders interessiert wo wir herkamen. Touris gibt es scheinbar nicht so viele in der Stadt und wir haben auch nicht wirklich viele gesehen. So liessen wir uns jedenfalls noch weiter durch Georgetown treiben, bis mir mal wieder die Fuesse qualmten, aber mein Guide ist gnadenlos und musste hier und da noch ein Foto machen. Die Stadt lieferte scheinbar hervorragendes Fotomaterial ;-)
Als ich eigentlich schon dachte: Nix geht mehr und wir die letzte Sehenswuerdigkeit gerade suchten, sprach uns ein "Chinese" an, was wir suchen wuerden und da wir zufaelligerweise das Haus seiner Vorfahren, des Khoo Clans suchten (Quuu ausgesprochen, eigentlich sehr bekannt), war er hell auf begeistert und gab uns eine kostenlose Fuehrung durch die heiligen Hallen. Er war Nachfolge der 23. Generation einer der Familien des Clans und mega stolz auf seine Wurzeln. So wollte die Fuehrung scheinbar nicht enden und wir waren schon kurz vorm Verdursten. Wir haben waehrenddessen schon spekuliert, was er am Ende haben will, aber tatsaechlich: NIX!
Also fuellten wir unseren Feuchtigkeitsgehalt im Koerper wieder auf und schleiften uns zurueck. Wir waren dann noch im Internet um einen Flug nach Thailand (Phuket) zu buchen. Von dort soll es dann weiter mit dem Boot nach Ko Lanta gehen. Wir haben uns auch schon ein paar nette Palmen/Bambus Huetten ausgespaeht und freuen uns schon auf Thailand. Danach ging es dann noch in den Food-Corner Red Dragon, der bei uns direkt um die Ecke ist. Hier treffen sich die Einheimischen um zu Essen und gesellig beieinander zu sein. Man sucht sich einfach einen Tisch, trinken wird gebracht und dann kann man sich fuer nen Appel und Ei an einem der vielen Staende was leckeres zu Essen holen. Nachdem wir einer Bedienung ein gutes Trinkgeld gegegen haben, weichte dieser nicht mehr von unserer Seite. Goss sobald Marco einen Schluck vom Bier getrunken hatte, direkt wieder nach. Auch er fragte natuerlich wo wir herkommen. Nach dem Essen und dem Hammer Stadtmarsch haben wir uns wieder eine Massage in unserem Lieblingscenter gegoennt. Dieses Mal waren die Fuesse dran. Toll, aber ein paar Mal haetten wir schreien koennen vor Schmerz. Dazu gibt es leckeren frischen Obstsaft und Fruechte. Hmmmmm.
Und wieder ist ein Tag rum und wir haben viel erlebt.

11.3.10 - hoppel die hop nach Penang

Manchmal kommt es anders und immer als man denkt.

Heute sollten wir erst 1.000 Tode sterben, dann unseren Plan aendern und zum Schluss 10,5 Stunden gereist sein.

Aber jetzt der Reihe nach: Los ging es um 9 Uhr und wir sollten mit unseren zwei Hamburgern, die wir gestern kennengelernt haben, zusammen ca 4 Stunden in einem Toyota Hiace Richtung Bus-Knotenpunkt reisen. Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten, dass unser Fahrer sich fuer den Grossenpreis in Malaysia in der Formel 1 bewerben wollte und uns als Referenz wohl angeben wollte.

Auf dem Heck unseres Toyotas war ein Zeichen, das Henning und ich als "dieses Auto faehrt nicht schneller als 80 km/h" deuteten, wir mussten jedoch feststellen das es wohl eher aussagen sollte, dass er immer 80 km/h mehr faehrt als die anderen, egal ob Strassenzeichen darauf hingewiesen haben das man 30 oder 50 fahren darf. Auch wuerde er in Deutschland gut zurecht kommen da er sich die meiste Zeit auf der Rechten Spur befunden hat (bei einspuriger Verkehrsfuehrung versteht sich) nur bloed das in Malaysia links gefahren wird. So kam es, dass er mehr als einmal aus einer zweispurigen Strasse drei draus gemacht hat. Da die Strassen zwar in einem ganz guten Zustand waren, aber eben fuer diese Geschwindigkeit nicht ausgelegt waren, wurden wir bei jedem Schlagloch ganz schoen durchs Auto geschleudert.

Nach fast 4 Stunden sind wir dann zum Lunch an einem Dreh-und-Angel-Punkt angekommen, wo dann von ueber all her die Busse und Kleinbusse angekommen sind und sich dann neu auf die Autos verteilt wurde.
Wir mussten feststellen, dass man ueberall die selben Gesichter sah, egal mit welcher Tour sie unterwegs gewesen sind. So kam es, dass wir Leute vom Flughafen wieder getroffen haben, leute aus KL usw. alle waren Sie da und nach dem Essen wieder weg. Leider auch Nicole und Henning aus Hamburg (die zwei wollen wir an der Stelle gruessen und hoffen, dass sie gut auf der Insel angekommen sind) mit den zwei haben wir in Sandras B-Day reingefeiert und echt gute Unterhaltung waehrend der Fahrt. Sehr symphatisch die zwei.

So sind wir alleine weiter gefahren mit unserem 9 Sitzer und hatten noch mehr Platz, nur weniger Unterhaltung fuer die naechsten gut zwei Stunden.

In den Cameron Highlands angekommen, stellten wir uns die Frage, ob das wirklich das richtige Ziel fuer uns war und waren schnell der Meinung, dass dem eben nicht so war und somit haben wir nach kurzen Ueberlegen uns dazu entschlossen, durchzustarten und keine Zeit zu verlieren und direkt nach Penang, genauer nach Georgetown zu fahren. Gut, dass der Fahrer aus GT kam und uns mitnehmen konnte. So kam es, dass wir noch mal 4 Stunden in dem "Rallywagen" mehr verbracht haben und gegen 19:30 Uhr in GT angekommen sind.

Abends haben wir uns, zur Feier des Tages, noch eine Body-Massage in einem sehr guten Studio gegoennt und nach einer kleinen Tour durch die Stadt in unsere neuen Bleibe ins Bett gefallen sind.

Mittwoch, 10. März 2010

10.3.10 - Taman Negara (Tag 2)

So jetzt gibt es schon mal einen zwischen bericht. Bei uns ist gerade mittagsessen zeit und nach dem jungle walk heute vormittag haben wir uns das wirklich verdient.
zu erst haben wir mal schoen verschlafen uns so fing der tag schon hektisch an, dann ging es nach einem wieder mal ueberschauliche fruehstueck zum treffpunkt mit unserem privat-guide.
auf der anderen flussseite ging es dann in den jungle ungefaehr dort, wo wir gestern abend aufgehoert haben. auch diese tour war wieder mit jeder menge nuetlicher informationen gespickt, so hat unser guide uns gezeigt wie man aus blaettern und etwas wasser eine lotion machen kann, auch mit welchem harz man ein anti-insekten-kerze herstellt. \
die ganze tour ging ganz schoen bergauf so dass wir, als wir oben angekommen sind, voellig durchnaesst und fertig waren der abstieg ging dann ueber den bekannten canopy walk (siehe Bilder).

Jetzt geht es nach einem Lunch weiter mit unserer Bootstour, mal gespannt was uns da wieder erwartet.

UPDATE: Als erstes moechte ich Bert und alle die wissen wollen wie ein Stick aussieht den Link zu einem Bild geben http://picasaweb.google.com/heikosbruder/Tiere#5293941539194687234

Los ging unsere Tour nach einem schnellen aber lecker Lunch, gut mein geschmack war es nicht ganz dafuer hat es San um so besser geschmeckt. Los ging es mit unserer Privatenboots Tour einen Seitenarm des Flusses hoch den wir gestern lang gefahren sind. Es wirklich von der Natur gleich ganz anders, durch die anhaltende Duerre hat der Fluss absoluten Tiefstand so das wir steckenweise "anschieben" mussten da wir auf Grund gelaufen sind.

An unserem Ziel angekommen, ging es direkt in den Jungle wo wir noch ein paar Meter machen mussten um zu den Wasserfaellen zu gelangen.
Wir haben erst mal nur 50m geschafft ehe uns ein Scheisshaufen von einem Elefant aufhalten sollte. Unser Guide -sichtlich veraengstigt- ging erst mal zum Boot zurueck und holte die zwei Bootsfuehrer hinzu um herauszufinden wie alt denn das ganze sein koennte. Einer einer Intensivberatung der Spezialeinheit kam Sie zu dem Entschluss das es besser sei wenn wir wieder umdrehen wuerden da die Elefanten in der Region wohl nicht so nett sind wie im Zoo und sich eher denken, ... mei bloede menschen hier, fizz und schon sind sie platt (so wueder es wohl Michael Mittermeier beschreiben)... wir haben uns dann dazu entschieden uns langsam voran zu schreiten und lauchten den mio von geraeuschen die aus dem Jungle kam, ob da uns etwas bekanntes aus dem Zoo zu hoeren war. Wir hoerten nichts bis wir bei den Wasserfaellen angekommen waren, so ging es erst mal eine Runde schwimmen. Als wir gerade gehen wollte kam eine Gruppe nach der naechsten, so durfte auch die 40 koepfige Japanergruppe nicht fehlen. So wurde aus dem ruhigen plaetschen ein quick lebendiger Badeort. Gut das wir schon am gehen waren.

Zurueck am Boot ging es auch schon wieder Richtung Hotel wo wir dann die Zeit bis zum Abendessen am Pool verbracht haben und die Abendsonne genossen.

Nach dem Abendessen, haben wir uns mit Henning und Nicole, zwei Hamburger, am "Hafen" verabredet um noch was trinken zu gehen. Der kleinen Runde gesellten sich nich zwei Hollaender hinzu und so wurde es ein unterhaltsamer Abend mit viel Informationsaustausch. Spaeter haben wir dann noch im Hotel auf Sandras B-Day angestossen.

Dienstag, 9. März 2010

9.3.10 - Taman Negara - Tag 1

Heute morgen klingelte schon um sieben Uhr der Wecker. Nach einer erneuten Dusche und dem letzten Packen, holte uns der Bus ab, der uns zunaechst zur Sammelstation bringen sollte. Hier warteten schon viele andere Touristen, die wie wir abentuerhungrig waren.
 Im Bus gab es dann erst einmal Fruehstueck: Chips, Cookies, Nescafe, die wir am Abend zuvor im 7 Eleven schon gekauft haben. Mit dem Bus ging es dann 3 Stunden lang querfeldein Richtung Regenwald. Wir haben versucht etwas zu schlafen, haben Musik gehoert und uns natuerlich die Landschaft angeguckt. Mit Musik war das schon sehr beindruckend, weil es einfach die Stimmung in dem MOment verstaerkt. Und da war er wieder: der vollkommende MOment. Der Augenblick in dem man mit sich im Reinen ist, der Kopf frei und man einfach nur den Moment geniesst. Thirty seconds to mars sei dank :-) (Danke an der Stelle an Ben).
Nach drei Stunden sind wir dann in einem kleinen Oertchen mitten in der Pampa angekommen. Wo die Busse getauscht wurden. Zunaechst hatten wir dort eien Stunde Aufenthalt, so dass wir usn erst einmal den Bauch an der naechsten Strassenkueche vollgeschlagen haben. Dann ging es wie gesagt mit zwei Kleinbussen weiter. Es war schweine heiss, der tacho kaputt und der Fahrer ne Rampensau ;-)
Am Fluss in Kuala Tembeling wurden wir dann wieder gesammelt. auf zwei Boote verteilt (Holzboote mit Blechdaechern drauf, lagen so tief im wasser dass man das Gefuehl hatte, dass das Wasser gleich reinlaeuft) und schon ging es weiter. Zum Glueck wehte hier ein laues Windchen, denn sonst waeren wir wohl eingegangen. Da man quasi direkt auf dem Boden sass und nur ein Mini POlster im Ruecken und unterm dem Allerwertesten, tat dann nach 1,5h auch wieder alles weh. Zum Gleuck musste keiner Pipi ;-)

Waehrend den drei Stunden Fahrt haben wir Libellen, Voegel, Affen und Wasserbueffel gesehen. Im Dorf, der Station fuer alle Touren angekommen, mussten wir erstmal ins Wasser (knietief) um an Land zu kommen und dann einen Steinweg krakseln. Das ging ja noch, denn die Taschen wurden an Land gebracht. Ab dort hiess es aber: schleppen! BEi 35 Grad, ueber 90% Feuchtigkeit haben wir dann unsere Taschen und Rucksaecke einen SANDBERG mit meiner Meinung nach 90 Grad Steigung hochgetragen. Also die Flip Flops hielten so jedenfalls nicht mehr. Oben angekommen, mussten wir feststellen, dass unser Hotel leider nicht mit einem Transport da stand :-( Also hiess es weiter schleppen. Spaetestens da habe ich ein Dankesgebet gen Himel geschickt, dass ich nur meinen Trolly hatte und nicht eine noch groessere Tasche. dann ging es einen nicht enden wollende Schotterpiste lang. Mit Langrollen war da jedenfalls auch nicht. Naja, irgendwann kamen wir an, mein Kopf rot wie ne Tomate, pustend wie ne Lok und schwitzend wie nach nem Marathon. Unser Manager, der uns erwartete, meinte dann, warum wir nicht angerufen haben. Netter Hinweis, 2 verschwitzte Liter zu spaet :-) Also bezogen wir (nach einem kleinen Zimmertausch) unser Chalet, Badesachen an und dann ging es direkt in den Pool zum Abkuehlen. Herrrrrrlicchhhh!
Als wir uns fuer das Abendessen fertig machen wollten, musste ich (San) leider feststellen, dass das untere Drittel meiner TAsche leider von der Bootsfahrt komplett nass war. Also alle Sachen raus und aufgehaengt. Nach einem lecker Essen ging es dann mit unserem Privat-Guide in den Night Walk, am Anfang des Dschungels. Hier haben wir viele Insekten, wie Spinnen, Sticks, Skorpione, Schlangen,.... gesehen. Dort war es so dunkel, dass wenn man diet Taschenlampe ausgemacht hat, die Hand vor Augen nicht mehr sehen konnte.
Morgen geht es weiter auf Wanderschaft und den NAchmittag dann wieder per Boot.
Bilder einzustellen ist bisher leider noch etwas schwierig, vielleicht klappt s morgen.

Liebe Gruesse an alle. Uns geht es super!

Montag, 8. März 2010

8.3.10 - Kuala Lumpur 2. Tag

Nachdem wir doch fast 12 Stunden geschlafen haben, hat unser Tag erst gegen 10:30 Uhr begonnnen. Das Fruehstueck war, sagen wir mal, sehr britisch und ueberschaubar, nur gut, dass es schon fast Mittag war ;-)
Als erstes haben wir unsere morgige Reise in den Regenwald gesichert. Wir waren etwas negativ ueberrascht, als wir hoerten, dass man fuer nicht mal 200km mehr als 5 Stunden braucht und wenn man mittags erst faehrt, sogar noch eine Uebernachtung benoetigt. Somit war der Plan mit einem halben Tag KL und dann passend zum Night-Walk da zu sein, hinfaellig. Der Bus sollte uns nun schon um 8 Uhr im Hotel abholen!
Nach der Buchung der Reise ging es mit dem Taxi zum KL Tower, wo wir fuer umgerechnet knapp 8 EUR die tolle Aussicht inkl. Audio Guide bekommen haben.
Wieder runter ging es zu Fuss zum 'Platz der Republik' und da die Sonne raus kam, war es sofort knall heiss. An das andere Ende der Stadt zum KLCC und den Petronas Towers ging es wieder mit dem Taxi. Dort angekommen, waren wir von dem Bauwerk beeindruckt und ich (Marco) machte 1.001 Bilder von den Towern. Nach einer kleinen aber sehr leckeren Staerkung im Groundfloor der PT, war einen kleine Bummeltour durch die Geschaefte des Towers noetig, da es draussen wieder regnete. Als es aufgehoert hatte, sind wir noch eine Runde durch den angelegten Park mit seinen Springbrunnen Richtung Jalan Alor, um dort unser Abendessen in einer urigen Seitenstrasse mang den Einheimischen einzunehmen.
Unsere Essensunterhaltung war ein ca. 1 Jaehriger Thaijunge, der zum Lokal gehoert und Gefallen an meiner Cola-Dose gefunden hatte.
Anschliessend ging es mit dem Taxi wieder zueruck zu den "Silberpfeilen" um noch das ein oder andere Bild bei Nacht zu machen.
Nach einem Cokctail im "Rum Jungle" ging es zum Packen ins Hotel zurueck.

Sonntag, 7. März 2010

7.3.10 - Wir sind gut angekommen!

Hallo ins kalte und verschneite Jermany (das ist so richtig!) *g*

Was fuer ein Tag! Nachdem wir um halb zehn zu hause gestartet sind, war der himmel schon so wolkenbehangen, dasss wir dass schlimmste befuerchteten. Am Airport mussten wir dann leider feststellen, dass viele inlandsfluege verschoben worden sind. Unserer aber nicht. Macht nix, dachten sich wohl die schlauen flughafen-zustaendigen, dann lassen wir die malaysia airways-gaeste halt zwei stunden im fleiger sitzen, bevor es ueberhaupt losgeht! da tut einem schon der popo weh und man hat noch nicht eine meile gemacht :-(
Dieses mal gab es keine schreienden kinder, dafuer bei mir, sandra, hannibal lector rechts neben mir und links eine mit dem kissen um sich schlagende mutter. Aber das unterhaltungsprogramm war super und irgendwie uebersteht man dann auch die fast 15 stunden im flieger. Mein po tat sowas von weh, haette gerne zwischenzeitlich eine bridget Jones ar*** gehabt :-)
Nach einer stunde schlaf im flieger, haben wir uns dann schnell ein ticket fuer den Expresszug in die stadt besorgt und ruckizucki waren wir auch hier. das hotel ist nicht gerade der hit. Die betten sind mehr grau als weiss und zum gleuck haben wir flip flops fuer die dusche. Aber da es nur zwei naechte sind, geht das sicher. wir haben usn dann erstmal noch 2 stunden aufs ohr gepackt um wenigstens ein bisschen schlaf zu kriegen. Dann ging es durch die stadt. Chinatown mit nightmarket und ein stadtteil der city. bis gerade. nun ist es 21 Uhr hier und vom prinzip her, sind wir nun schon seit 30 stunden auf den beinen. aber uns geht es soweit gut, bissel husten und schnupfen, mehr nicht. Morgen geht es dann auf den KL tower, Petronas Tower und zum rest. Das schaffen wir auch locker, denn die stadt ist echt ueberschaubar. Den naechsten tag wollen wir schon wieder weiter richtung regenwald, wo wir ein nettes abenteuer-Paket gebucht haben.

Ein bissel neidisch muessen wir euch ja noch machen: hier sind es sage und schreibe 30-35 Grad! Der planet brennt. Die 70% luftfeuchtigkeit verschweigen wir mal (die suppe rennt jedenfalls).

Wir werden uns dann sicher wieder aus dem Regenwald melden.

Sonntag, 14. Februar 2010

Der Countdown läuft

San:

Soooo, nachdem es nun nicht mal mehr 3 Wochen bis zur großen Reise sind, will ich schon mal meine ersten Gedanken und Empfindungen loswerden - auch wenn ihr diese sicher erst zum Zeitpunkt unserer Reise lesen könnt.

Um ehrlich zu sein, kann ich es noch überhaupt nicht fassen! So lange ich mich erinnern kann, will ich nach Thailand. Wenn ich mal so auf mein junges Leben zurück schaue, war ich sicher 14 oder 15 Jahre jung, als auf einmal der Hebel im Hirn umgelegt wurde und ich den Drang verspürte, Thailand sehen zu müssen. Keine Ahnung wo dieser Wunsch herkam. Ob ich einen Bericht gesehen habe, mir Nachts eine Traumfee ins Ohr flüsterte,... auf einmal war er da und seitdem warte ich auf DEN Moment. Den Moment, an dem ich meinen ersten Buddha in live sehen kann, asiatische Luft atme, das Klingen der Tempelglocken mir in den Ohren summt, Orchideen in Hülle und Fülle um mich herum, ich eine frische Mango esse und lecker Thai-Food genieße. Mittlerweile denke ich manchmal schon, dass ich in einem meiner früheren Leben ;-) ein Thai gewesen sein muss. Wo kommt sonst die Liebe zur Farbe orange, zu Buddhas in allen Varianten und Größen und zum Thai Food her? Von meinen Eltern sicher nicht!

Nachdem ich ja schon Jahre warten musste, um den richtigen Mann für´s Leben zu finden und nun endlich belohnt wurde, scheint es das Schicksal weiterhin gut mit mir zu meinen. Die, die wissen, was ich alles so in den letzten drei Jahre erlebt habe, wissen: Ich werde endlich für die ganze Sche*** belohnt. Anders kann es nicht sein. Kurzum:
ICH FLIEGE NACH THAILAND!!!

Nachdem wir Anfang September aus dem USA-Urlaub zurück kamen, waren wir noch so Urlaubsgeil und fernweh-geprägt, dass wir doch tatsächlich an unserem ersten Arbeitstag wieder Urlaub eingereicht, und den nun anstehenden Urlaub gebucht haben ;-) Man mag es verrückt und gaga nennen, aber so sind wir ;-)

Weil Marco schon vor 2 Jahren in Thailand war, haben wir 10 Tage Malaysia noch vorher eingeplant. D.h. es geht erst in die Hauptstadt Kuala Lumpur, von dort in den ältesten Regenwald der Welt, den Taman Negara, von dort in die malayiischen Tee-Hochländer Cameron Highlands, dann an die Westküste auf zwei Inseln: Penang, dort in die scheinbar noch sehr ursprünglich Stadt Georgetown und dann weiter nach Langkawi. Von dort werden wir nach Thailand rüber machen und uns mit meinem besten Freund Thilo und seiner Freundin Nesli treffen.  Mit den beiden werden wir dann die Tage in Thailand verbringen. Auch hier ist schon eine grobe Tour geplant, aber da werden wir uns sicher mehr treiben lassen und etwas entspannen.

Heute habe ich dann mal meine Sommer-Sachen heraus gekramt, d.h. erstmal nur Hosen und Röcke. Es gab das so mehrere Herausforderungen:
1: Ich habe zugenommen :-(
2: Man darf, wenn man in die Tempel geht und auch so, wenn man nicht gerade an nem Touri-Strand ist, eher nur knielang tragen, oft auch nicht schulterfrei. Das ist bissel schwer, da meine Röcke und Hosen doch kürzer sind. Aber einiges ist dann doch noch übrig geblieben.
3: Für gewöhnlich nehme ich in den Urlaub immer meine Lieblingssachen mit. Das geht hier nicht, zumindest meinte mein Personal-Travel-Guide, dass ich das lassen soll. 30 Grad, nicht die besten Waschmaschinen und Tonnen billige Klamotten sind einfach drei gravierende Punkte. Hoffe ich sehe nicht aus wie Schlumpen-Elli. Bling bling bleibt definitiv hier. Aber was zählt, sind die Eindrücke, Erfahrungen und bleibenden Erinnerungen, und nicht die Klamotten!

Bin dann mal gespannt, ob ich mein Ziel schaffe, nur meinen schwarzen Trolly zu fühlen. Ich glaube momentan glaube nur ich daran ;-) 

Ein paar Dinge müssen nun noch vorbereitet und gekauft werden, aber das Meiste ist ready.
Glauben kann ich es noch nicht. Scheint alles so unrealistisch, dass es nun endlich nach Asien geht!!!

Mal schauen, wie das Essen wird. Das ist glaube ich der Punkt, wo Marco am Meisten gespannt ist, wie ich mit den asiatischen Garküchen mitten auf der Straßen auf Plastikstühlen klarkommt. Aber wer mich kennt, weiß zwar, dass ich manchmal vielleicht pienzig wirke, aber es nicht bin und immer alles probiere.

Ich weiß gar nicht, auf was ich mich am meisten freue, aber ich denke, es wird ein sehr ehrfürchtiger und  bleibender Moment sein, wenn ich den ersten riiiiesigen Buddha sehe. Ich wette, ich muss mir das eine ohne andere Tränchen verdrücken.

Vorm Flug habe ich mittlerweile (nach den USA) auch keinen Bammel mehr, also es kann losgehen.
Haltet euer Geld fest, denn ich fürchte ich muss einen Container mit Statuen, Möbeln, Bildern,.. packen und verschiffen, weil ich sonst da nicht wegkomme.
Ich denke das ist Marcos größte Angst: Dass ich noch mehr Buddhas kaufe ;-)
Aber einer muss einfach sein! Hallooo????

So, dann werd ich mal den Rechner zuklappen. Beim nächsten Blog-Eintrag ist es sicher gar nicht mehr lang oder ich bin schon da :-)

Bis bald
eure

San


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