Nach dem leckeren Frühstück wieder auf der Terrasse mit Blicks ins Grüne, packten wir unsere Sachen ins Auto und los ging die Reise. Unsere House-Nanny Wasanthi und ihr Mann Manjula wollten uns persönlich die schöne Countryside zeigen und somit verbrachten wir die nächsten knapp 7 Std (!) und 218 km gemeinsam.
Die zwei kümmern sich für ihren wohlhabenden Nachbarn um das Gästehaus, welches gerade etwas gestrichen wird, weshalb wir auch das einzige der vier Zimmer bewohnten. Sie waren so sympathisch und herzlich dass man sie am liebsten den ganzen Tag umarmen hätte mögen. Zu guter Letzt hat sie uns die Wäsche nicht auf die Rechnung gesetzt, weil sie es nicht zum bügeln und legen geschafft hat :-)
Beinahe wären wir gar nicht weit gekommen, denn schon kurz nach der Abfahrt, raste ein Motorroller, den wir kurz vorher überholt hatten, neben uns in die Büsche, als wir an einer Brücke einem anderen Auto Vorfahrt gewähren lassen mussten. Als wir den Fahrer fragten ob es ihm gut geht, meinte er nur mit einem Lachen " ja, das würde immer wieder mal passieren, denn er hat keine Bremsen!" Jetzt muss man wissen, wie waren nicht am Strand und es war alles ebenerdig sondern im Gebirge, locker vergleichbar mit dem Taunus wenig später sogar eher mit den Alpen, da finde ich das schon etwas mutig.
Wie dem auch sei, allen ging es gut und ich hoffe für ihn, dass es dabei bleibt.
Durch unendliche Serpentinen ging es Berg auf und ab durch traumhaft schöne Landabschnitte und niemals enden wollende Teeplantagen mit ihren dazugehörigen Hängen.
Wir hätten nicht gedacht dass Sri Lanka sooo grün ist. Wahnsinn! Auch Tiere gibt es überall zu sehen. Weiße Pferde stehen hier in der Gegend herum wenn man nach der Unterkunft sucht und wenig später sogar beim Fussball im Tor (!) und Schildkröten überqueren gemütlich die Strasse.
Am Ziel Tissa irgendwann angekommen, suchten wir uns noch einen Touranbieter für die Safari heute morgen und gingen ins Bett, denn es sollte schon um 5 Uhr losgehen. Genau meine Zeit, wusste bis heute morgen gar nicht dass ich da schon einen Puls habe ;-)
Der Park öffnete um 5:30 Uhr seine Pforten und die Fahrer rannten, nachdem sie die Tickets für ihre Autos hatten, zu ihren Jeeps um möglichst als erster im Park zu sein. Denke das kann man als Morgen-Sport durchgehen lassen.
Wir waren dann auch bei einen der ersten Jeeps dabei und hätten ca 10 Minuten später auch die Tour abbrechen können! Vorbei an drei Krokodilen, war nur wenige Meter weiter die Aufregung groß, als auf dem Berg ein Leopard erwachte, sich einmal wälzte und aufstand und auf die andere Seite des Berges verschwand, mit einer Selbstverständlichkeit als würde er zur Arbeit gehen. Auf den 1.300 km² gibt es zwar 40 Leoparden, doch lassen die sich eher selten sehen und spielen lieber Verstecken mit den Elefanten, die sich hier so gut wie nie blicken lassen. Einen Elefant haben wir dann einige Zeit später beim Plantschen gesehen :-)
Zwischen durch gab es alles mögliche an Vögeln und sonstigen Tieren zu sehen vom Reh übers Wildschwein bis hin zu unzähligen Krokodilen und Wasserbüffeln und bei den Vögel vom Tuka, Eisvogel, bis hin zu Pelikan und Adler.
Um 12 Uhr waren wir bei hochstehender Sonne wieder im Hotel zurück und machten uns noch mal frisch bevor es mit unseren erlebten Eindrücken ins nächste Abenteuer ging. Bus fahren, diesmal Langdistanz. Da die kurze Distanz in Colombo hervorragend geklappt hat und wir von den hohen Reisetransportkosten mal etwas herunterkommen müssen/wollen, starten wir die 2 Std. Reise diesmal per Bus.
Zu Anfangs dachten wir das wird ein Spaziergang, da war der Bus angenehm leer, durch die offenen Fenster strömte viel und gute Luft rein und die indische Musik die aus vier großen Boxen kam, lud stimmungsvoll zum Mitwippen ein. Keine 30 min. später waren wir zusammen gepfercht in einem überfüllten Bus. Die Luft wurde deutlich schlechter um nicht zu sagen knapp, trotz offener Fenster und man musste offen gegenüber Gerüchen und Körperkontakt sein.
Meinen Rucksack lernte ich lieben, während er sich mit seinen 7 kg über eine Stunde lang in meine Oberschenkel bohrte und ich fragte mich warum ich nach der Safari geduscht hatte, stand ich doch nun sehr in meinen Saft.
Das Ziel war erreicht. The Beach. Tangalle - ein kleiner Ort am Meer von dem Viele sagen man bleibt länger als geplant. Wir werden sehen und wollen es hoffen, denn wir brauchen nach den letzten Tagen endlich Zeit um runter zu kommen, wie man so schön sagt.
Unsere neue Bleibe, Lonely Beach Resort, macht seinem Namen alle Ehre und bringt alles mit was man zum Runterkommen braucht.
PS.: die Bilder zur Safari sind online.
Translate
Freitag, 15. März 2013
Montag, 11. März 2013
11-13.3.2013 - Lost & found in Kandy
"Gut geschüttelt und nicht gerührt", das beschreibt die vierstündige Fahrt wohl am besten. Der Norden, genauer die A9, von Anuradhapura nach Kandy befindet sich gerade im Ausbau. Das bedeutet genauer betrachtet, dass auf den ersten 100 von 150 km sich 1 km geteert und 3 km unpräparierte Piste abwechselten. Da hier fast alles noch mit Hand und nur wenigen, dafür neue, Maschinen gemacht wird, sollten sie bis zur WM 2020 fertig sein. Ich denke allerdings, dass die Erschließung von Nord und Zentral Sri Lanka eine super Sache ist und dadurch mehr Touristen den Weg in den Norden finden werden.
Überhaupt hatten wir in den ersten Tagen das Gefühl, das Sri Lanka das Thailand von vor 15-20 Jahren sein könnte (hängt noch von den Stränden ab :-) )
In Kandy angekommen sattelten wir auf ein TukTuk um, um geschmeidiger durch den regen Verkehr rund um den See und an den Berghängen, wo die Unterkünfte sind, uns fortzubewegen.
Wir hatten Glück an einen buddhistischen TukTuk Fahrer zu gelangen, der uns als erstes sagte, dass er eigentlich nur ein Hotel TukTuk sei und uns die drei Meter mitnehmen würde. Was er nicht wusste ist, dass er die nächste Stunde mit uns ständig 3m einer Straße auf und ab fahren würde. Solange hat es gedauert bis wir die Hausnummer 69/D12 gefunden hatten. Hintergrund war, dass bei 65 das letzte Haus kam und nach einem Grünstreifen mit 71 weiter ging. Als wir dann im Grünstreifen eine kleine Treppe sahen, war das unsere letzte Chance. Also ich raus aus dem TukTuk, Frau und Fahrer selbstlos zurückgelassen, vorbei am weißen Pferd und den zwei Hunden die definitiv mehr Angst vor mir hatten als ich vor ihnen, anschließend bei fast allen Nachbarn vorgesprochen, um am Ende die "Kandy Green View Boutique" zu finden. Ich fühlte mich wie der König als ich mit der Wegbeschreibung zurück kam. Per Seitenstraße war das Geheimnis!
Sachen ausgeladen dem TukTuk Fahrer noch ein paar Nepper-Schlepper Bauerntricks der Einheimischen entlockt, der wie er uns im wieder sagte, dank seines Buddhismus Glaubens nur auf das Wohl anderer aus sei und Geld für ihn keine Rolle spielen würde und er dadurch bei "Weißen" nicht gleich Dollar in den Augen hätte. Sehr löblich und vielleicht etwas verselbst herrlichend dachten wir - noch!
Wenig später, wir hatten uns gerade mit der Guesthouse Nanni angefreundet und uns auf ein Kaffee mit Blick ins Grüne gefreut, klingelte das Telefon. Am anderen Ende unser TukTuk Fahrer ob wir denn nicht etwas vermissen würden, er hätte unser iPad auf seinem Dach gefunden 8-/
Wenn wir wollen, würde er es gleich zu uns zurückbringen!!!
Nicht vorzustellen wie geschockt wir waren und dankbar zugleich, das er die buddhistische Lehre so genau nahm. Wenige Minuten später hatten wir unser Baby wieder in unserem Arm.
Am nächsten Morgen, wir hatten noch nicht gefrühstückt, stand unser "Mr iPad" schon in der Tür und fragte, ob er uns wie besprochen die Stadt zeigen dürfe.
Wir sagten ihm zu und nach dem leckeren Frühstück auf unserer Terrasse mit Blick ins Grüne ging es los. Big Buddha, Holzschnitzerei, Ayurveda herbal garden, Tee-Plantage, Brücke am Fluss und zum Schluss noch eine Edelstein-Schmuck-Schmiede.
Vom Big Buddha hatten wir einen sagenhaften Blick über die Stadt mit seiner 4 km langen Uferpromenade und bei der Holzschnitzerei viel über Naturfarben gelernt, das war sehr interessant. Diese Naturfarben werden verwendet um die traditionellen Masken zu bemalen. Wir konnten einem Kauf gerade noch widerstehen :-)
Anschließend haben wir viel über Körperheilkunde mit Pflanzen gelernt u.a. das Sandelholzöl für fast alles gut ist und wenn nicht packt man Ginger dazu :-) Nein im ernst, wir fanden es hoch interessant dass man, in einer Zeit in der es für alles chemische Bonbons zum Lutschen gibt, mit Zutaten aus der Natur dieselbe Wirkung erreichen kann. Weil ich ja nicht glaube was ich nicht selbst gesehen habe, bin ich nun Besitzer von Babyhaut an meinem Schienbein, da ich testopfer von biologischer Enthaarungscreme wurde. Das soll wohl jetzt auch zwei Wochen so bleiben und wenn ich das noch zwei mal mache, dann wäschst da wohl nie wieder was. Also eher was für Frauen, aber ich werde das mal im weiteren Urlaubsverlauf im Auge behalten!
Zum Abschluss gab es noch eine kleine kostenlose Massage ehe wir uns aufmachten um alles über die Herstellung von Tee zu erfahren. So waren wir beide überrascht wie überhaupt eine Tee-Pflanze (Foto) wirklich aussieht, bevor sie in einem Beutel an einer Schnur in die Tasse wandert.
Lustige Sachen spielten sich wie immer am Straßenrand während der Fahrt ab. Diesmal gab es neben einem original ausgemusterten englischen Doppeldecker Bus auch Car Wash per Gartenschlauch am Fahrbahnrand mitten auf einer sehr viel befahrenen und staubigen Bergstraße. Viele Faktoren die dazu beitragen das dass "wirklich"ein Erfolg wird.
Abends stand Traditionstanz und ein Besuch im "Zahntempel" an. Der Zahntempel hat seinen Namen aus der überlieferten Schrift, wonach einer der 4 Backenzähne von Buddha sich hier befinden sollen, die nach seiner Einäscherung übrig geblieben sind.
Mit so vielen Eindrücken geht es jetzt schlafen und morgen früh weiter Richtung Süden, erst Tiere im Nationalparks gucken und dann an den Strand relaxen - nach so viel Kultur.
Überhaupt hatten wir in den ersten Tagen das Gefühl, das Sri Lanka das Thailand von vor 15-20 Jahren sein könnte (hängt noch von den Stränden ab :-) )
In Kandy angekommen sattelten wir auf ein TukTuk um, um geschmeidiger durch den regen Verkehr rund um den See und an den Berghängen, wo die Unterkünfte sind, uns fortzubewegen.
Wir hatten Glück an einen buddhistischen TukTuk Fahrer zu gelangen, der uns als erstes sagte, dass er eigentlich nur ein Hotel TukTuk sei und uns die drei Meter mitnehmen würde. Was er nicht wusste ist, dass er die nächste Stunde mit uns ständig 3m einer Straße auf und ab fahren würde. Solange hat es gedauert bis wir die Hausnummer 69/D12 gefunden hatten. Hintergrund war, dass bei 65 das letzte Haus kam und nach einem Grünstreifen mit 71 weiter ging. Als wir dann im Grünstreifen eine kleine Treppe sahen, war das unsere letzte Chance. Also ich raus aus dem TukTuk, Frau und Fahrer selbstlos zurückgelassen, vorbei am weißen Pferd und den zwei Hunden die definitiv mehr Angst vor mir hatten als ich vor ihnen, anschließend bei fast allen Nachbarn vorgesprochen, um am Ende die "Kandy Green View Boutique" zu finden. Ich fühlte mich wie der König als ich mit der Wegbeschreibung zurück kam. Per Seitenstraße war das Geheimnis!
Sachen ausgeladen dem TukTuk Fahrer noch ein paar Nepper-Schlepper Bauerntricks der Einheimischen entlockt, der wie er uns im wieder sagte, dank seines Buddhismus Glaubens nur auf das Wohl anderer aus sei und Geld für ihn keine Rolle spielen würde und er dadurch bei "Weißen" nicht gleich Dollar in den Augen hätte. Sehr löblich und vielleicht etwas verselbst herrlichend dachten wir - noch!
Wenig später, wir hatten uns gerade mit der Guesthouse Nanni angefreundet und uns auf ein Kaffee mit Blick ins Grüne gefreut, klingelte das Telefon. Am anderen Ende unser TukTuk Fahrer ob wir denn nicht etwas vermissen würden, er hätte unser iPad auf seinem Dach gefunden 8-/
Wenn wir wollen, würde er es gleich zu uns zurückbringen!!!
Nicht vorzustellen wie geschockt wir waren und dankbar zugleich, das er die buddhistische Lehre so genau nahm. Wenige Minuten später hatten wir unser Baby wieder in unserem Arm.
Am nächsten Morgen, wir hatten noch nicht gefrühstückt, stand unser "Mr iPad" schon in der Tür und fragte, ob er uns wie besprochen die Stadt zeigen dürfe.
Wir sagten ihm zu und nach dem leckeren Frühstück auf unserer Terrasse mit Blick ins Grüne ging es los. Big Buddha, Holzschnitzerei, Ayurveda herbal garden, Tee-Plantage, Brücke am Fluss und zum Schluss noch eine Edelstein-Schmuck-Schmiede.
Vom Big Buddha hatten wir einen sagenhaften Blick über die Stadt mit seiner 4 km langen Uferpromenade und bei der Holzschnitzerei viel über Naturfarben gelernt, das war sehr interessant. Diese Naturfarben werden verwendet um die traditionellen Masken zu bemalen. Wir konnten einem Kauf gerade noch widerstehen :-)
Anschließend haben wir viel über Körperheilkunde mit Pflanzen gelernt u.a. das Sandelholzöl für fast alles gut ist und wenn nicht packt man Ginger dazu :-) Nein im ernst, wir fanden es hoch interessant dass man, in einer Zeit in der es für alles chemische Bonbons zum Lutschen gibt, mit Zutaten aus der Natur dieselbe Wirkung erreichen kann. Weil ich ja nicht glaube was ich nicht selbst gesehen habe, bin ich nun Besitzer von Babyhaut an meinem Schienbein, da ich testopfer von biologischer Enthaarungscreme wurde. Das soll wohl jetzt auch zwei Wochen so bleiben und wenn ich das noch zwei mal mache, dann wäschst da wohl nie wieder was. Also eher was für Frauen, aber ich werde das mal im weiteren Urlaubsverlauf im Auge behalten!
Zum Abschluss gab es noch eine kleine kostenlose Massage ehe wir uns aufmachten um alles über die Herstellung von Tee zu erfahren. So waren wir beide überrascht wie überhaupt eine Tee-Pflanze (Foto) wirklich aussieht, bevor sie in einem Beutel an einer Schnur in die Tasse wandert.
Lustige Sachen spielten sich wie immer am Straßenrand während der Fahrt ab. Diesmal gab es neben einem original ausgemusterten englischen Doppeldecker Bus auch Car Wash per Gartenschlauch am Fahrbahnrand mitten auf einer sehr viel befahrenen und staubigen Bergstraße. Viele Faktoren die dazu beitragen das dass "wirklich"ein Erfolg wird.
Abends stand Traditionstanz und ein Besuch im "Zahntempel" an. Der Zahntempel hat seinen Namen aus der überlieferten Schrift, wonach einer der 4 Backenzähne von Buddha sich hier befinden sollen, die nach seiner Einäscherung übrig geblieben sind.
Mit so vielen Eindrücken geht es jetzt schlafen und morgen früh weiter Richtung Süden, erst Tiere im Nationalparks gucken und dann an den Strand relaxen - nach so viel Kultur.
11.3.2013 - Happy Birthday Sandra
Heute Nacht um 24 Uhr gab es die große Überraschung. Die sympathischen Jungs vom Hotel haben kurzerhand noch einen Kuchen gebacken und uns mit Glockenschlag damit überrascht. Nur mit dem Namen hatten sie Probleme, aber Gott sei dank war noch Platz für das letzte "a" im Namen :-)
Bei einer endlos Schleife von dem Song "Happy Birthday" haben wir Sandr-a dann ein Ständchen gesungen und unter laut starken Aufforderungen durfte Sandr-a mich dann mit dem Kuchen füttern. Sie könnte öfters Geburtstag haben ;-)
Bei einer endlos Schleife von dem Song "Happy Birthday" haben wir Sandr-a dann ein Ständchen gesungen und unter laut starken Aufforderungen durfte Sandr-a mich dann mit dem Kuchen füttern. Sie könnte öfters Geburtstag haben ;-)
Sonntag, 10. März 2013
10.3.2013 - Anuradhapura
Am Bahnhof in Colombo angekommen, fanden wir direkt unser Gleis. Beim Warten auf den Zug waren wir froh, dass wir für sage und schreibe 8,50 Euro ein Erstklässler Ticket gekauft hatten. @Deutsche Bahn: nicht das Ticket um 8,5 % angehoben sondern das ist der Preis !!! Probleme mit ausfallender Klimaanlage in der Eco kennen die hier ebenfalls nicht, weil während der Fahrt Fenster und Türen nämlich komplett geöffnet bleiben. Letztere müssen auch geöffnet bleiben, denn nachdem beim Einsteigen Menschen zwar schon über andere drüber gestiegen sind, sind längst noch nicht alle drin und hängen sich an die Türen dran (siehe Foto). Was ein Wahnsinn, hier aber noch Alltag.
Dagegen sind wir sehr dekadent in der 1. Klasse willkommen geheißen worden. Mit uns waren vielleicht noch 10 Einheimische im Wagon, zwei Kellner die uns mit Essen und Trinken versorgten und zwei Flatscreens die uns per Internet Download mit den neuesten Filmen versorgten.
Zuerst ging es eine Weile mit 30 km/h vorwärts und wir wurden ordentlich durchgeschüttelt. Das mit dem Durchrütteln sollte sich bis zum Aussteigen nicht ändern, allerdings hat der Zug dann irgendwann Fahrt aufgenommen sonst wären wir nach knapp 4 Std. nicht an unserem Zielort angekommen.
Khaan, der Hotelmanager holte uns wie vereinbart vom Bahnhof in Anuradhapura ab. Er vermittelte uns abends noch für heute einen Fahrer, für unsere geplante Tour durch die alten buddhistischen Ausgrabungsstätten.
Um es kurz zu machen, wir haben uns gefühlt jeden Stock und Stein angeschaut, was bei weitem nicht der Fall war, denn dafür braucht man Jahre. Es war an einigen Stellen interessant und aufregend, an anderen dann wieder nicht so spannend und man brauchte viel Fantasie weil kaum noch etwas zu sehen war. Was es aber auf jeden Fall war: heiß und das nicht nur von oben, sondern auch von unten. Wir mussten nämlich jedes Mal die Schuhe ausziehen, wenn wir eine Tempelanlage betreten wollten und barfuß weiter auf den heißen Steinen, die mit der Temperatur bei uns nur als Heisser Stein beim Raclette zum Einsatz kommen! Das ganze sah dann besonders in der letzten Stunde eher nach einem Gangnam-Style Tanz aus. Wir haben auf alle Fälle zur ordentlichen Belustigung der Einheimischen beigetragen! (Und jetzt etwas schmerzende Fußsohlen).
Fotos sind online :-)
Dagegen sind wir sehr dekadent in der 1. Klasse willkommen geheißen worden. Mit uns waren vielleicht noch 10 Einheimische im Wagon, zwei Kellner die uns mit Essen und Trinken versorgten und zwei Flatscreens die uns per Internet Download mit den neuesten Filmen versorgten.
Zuerst ging es eine Weile mit 30 km/h vorwärts und wir wurden ordentlich durchgeschüttelt. Das mit dem Durchrütteln sollte sich bis zum Aussteigen nicht ändern, allerdings hat der Zug dann irgendwann Fahrt aufgenommen sonst wären wir nach knapp 4 Std. nicht an unserem Zielort angekommen.
Khaan, der Hotelmanager holte uns wie vereinbart vom Bahnhof in Anuradhapura ab. Er vermittelte uns abends noch für heute einen Fahrer, für unsere geplante Tour durch die alten buddhistischen Ausgrabungsstätten.
Um es kurz zu machen, wir haben uns gefühlt jeden Stock und Stein angeschaut, was bei weitem nicht der Fall war, denn dafür braucht man Jahre. Es war an einigen Stellen interessant und aufregend, an anderen dann wieder nicht so spannend und man brauchte viel Fantasie weil kaum noch etwas zu sehen war. Was es aber auf jeden Fall war: heiß und das nicht nur von oben, sondern auch von unten. Wir mussten nämlich jedes Mal die Schuhe ausziehen, wenn wir eine Tempelanlage betreten wollten und barfuß weiter auf den heißen Steinen, die mit der Temperatur bei uns nur als Heisser Stein beim Raclette zum Einsatz kommen! Das ganze sah dann besonders in der letzten Stunde eher nach einem Gangnam-Style Tanz aus. Wir haben auf alle Fälle zur ordentlichen Belustigung der Einheimischen beigetragen! (Und jetzt etwas schmerzende Fußsohlen).
Fotos sind online :-)
Samstag, 9. März 2013
09.03.2013 - Colombo
Für eine Nacht haben wir uns im Thusare eingemietet. Hier massieren Blinde mit Akupressur. Ein japanisches Sozialunternehmen bewirtschaftet das hier und gibt den blinden Menschen somit eine Chance zu arbeiten. Da sich allein das Massieren nicht trug, haben sie in dem Haus noch drei Gästezimmer eingerichtet. Eins davon haben wir :-)
Am ersten Tag stand erst mal ausschlafen auf dem Programm :-)
Nach dem Check Out und einer Unterhaltung mit unserem sympathischen Hotel-Betreiber, entschieden wir uns seine Herausforderung anzunehmen und statt TukTuk oder Taxi uns heute per Bus fortzubewegen. Um es vorweg zunehmen:
Angekommen 2 vs Verfahren 0
Super, das läuft! Genau wie die Suppe. Bei 34 Grad und Sonnenschein schlenderten wir durch den quirligen Bezirk, Pettha. Ich würde ihn als Altstadt bezeichnen und Kleinhandels Umschlagplatz. In kleinen Straßen war viel los und die Händler priesen ihre Waren an. Angenehm war, das dass Anpreisen ohne Hineinzerren und permanent hinterher laufen usw. statt gefunden hat. Überhaupt sind die Menschen wie schon im Vorfeld beschrieben sehr freundlich und aufgeschlossen.
Bei einem Kaffee kühlten wir uns etwas herunter und reflektierten die unterschiedlichen Facetten der Stadt. Der Bezirk in dem wir gerade Kaffee trinken wirkt gerade zu sauber, ruhig und aufgeräumt und zB. Pettha war das krasse Gegenteil. Das alles in gerade mal 5 Gehminuten von einander entfernt.
Jetzt gleich geht es mit dem Zug nach Anuradhapura.
Am ersten Tag stand erst mal ausschlafen auf dem Programm :-)
Nach dem Check Out und einer Unterhaltung mit unserem sympathischen Hotel-Betreiber, entschieden wir uns seine Herausforderung anzunehmen und statt TukTuk oder Taxi uns heute per Bus fortzubewegen. Um es vorweg zunehmen:
Angekommen 2 vs Verfahren 0
Super, das läuft! Genau wie die Suppe. Bei 34 Grad und Sonnenschein schlenderten wir durch den quirligen Bezirk, Pettha. Ich würde ihn als Altstadt bezeichnen und Kleinhandels Umschlagplatz. In kleinen Straßen war viel los und die Händler priesen ihre Waren an. Angenehm war, das dass Anpreisen ohne Hineinzerren und permanent hinterher laufen usw. statt gefunden hat. Überhaupt sind die Menschen wie schon im Vorfeld beschrieben sehr freundlich und aufgeschlossen.
Bei einem Kaffee kühlten wir uns etwas herunter und reflektierten die unterschiedlichen Facetten der Stadt. Der Bezirk in dem wir gerade Kaffee trinken wirkt gerade zu sauber, ruhig und aufgeräumt und zB. Pettha war das krasse Gegenteil. Das alles in gerade mal 5 Gehminuten von einander entfernt.
Jetzt gleich geht es mit dem Zug nach Anuradhapura.
08.03.2013 - Multi-Kulti-Anreise und ein donnernder Empfang in Sri Lanka
Nach der Arbeit sollte uns Swantje abholen und zum Flughafen bringen. Letzter Check und ab ging es zum Flughafen. Erstes Ziel die VAE, genauer Dubai.
Am Gate waren zwei Sachen klar: 1. der Flieger wird nicht voll, was für uns eine 4er Reihe zu zweit bedeutete und 2. einen so kunterbunten Mix aus Menschen wo man sich nur fragen konnte, wie das ins Bild passt, dass die alle ein Reiseziel haben. Backpacker, Geschäftsreisende, Jugend-Gruppe, es war eigentlich alles dabei.
In Dubai angekommen, sollten sich Punkt zwei schnell klären. Im Terminal gab es für die Anreisenden zwei Türen: links für die, die nach Dubai einreisen wollten und rechts für alle die nur in Transit wollten. Sage und schreibe 5 sind nach links gegangen und für den Rest war das nur ein Zwischenstopp, genau wie für uns.
Nach knapp 4 weiteren Stunden Flug sind wir in der Hauptstadt Sri Lankas, Colombo, angekommen. Über 30 Grad und eine gefühlte Luftfeuchtigkeit von !100% hießen uns willkommen.
Mit einer deutschen Backpackerin teilten wir uns das Taxi und staunten nicht schlecht als den sintflutartigen Regenfällen auch noch Blitz und Donner folgten. Das nennen wir mal einem Empfang :-(
Abends versuchten wir noch was zu essen zu bekommen, was sich aber nicht als leichte Übung herausstellte. Waren wir doch eindeutig Bangkok verwöhnt wo es alle zwei Meter etwas zu essen gibt. Zu guter Letzt sind wir dann aber doch statt geworden, wenn es auch leider kein Einheimischen-Essen war.
Am Gate waren zwei Sachen klar: 1. der Flieger wird nicht voll, was für uns eine 4er Reihe zu zweit bedeutete und 2. einen so kunterbunten Mix aus Menschen wo man sich nur fragen konnte, wie das ins Bild passt, dass die alle ein Reiseziel haben. Backpacker, Geschäftsreisende, Jugend-Gruppe, es war eigentlich alles dabei.
In Dubai angekommen, sollten sich Punkt zwei schnell klären. Im Terminal gab es für die Anreisenden zwei Türen: links für die, die nach Dubai einreisen wollten und rechts für alle die nur in Transit wollten. Sage und schreibe 5 sind nach links gegangen und für den Rest war das nur ein Zwischenstopp, genau wie für uns.
Nach knapp 4 weiteren Stunden Flug sind wir in der Hauptstadt Sri Lankas, Colombo, angekommen. Über 30 Grad und eine gefühlte Luftfeuchtigkeit von !100% hießen uns willkommen.
Mit einer deutschen Backpackerin teilten wir uns das Taxi und staunten nicht schlecht als den sintflutartigen Regenfällen auch noch Blitz und Donner folgten. Das nennen wir mal einem Empfang :-(
Abends versuchten wir noch was zu essen zu bekommen, was sich aber nicht als leichte Übung herausstellte. Waren wir doch eindeutig Bangkok verwöhnt wo es alle zwei Meter etwas zu essen gibt. Zu guter Letzt sind wir dann aber doch statt geworden, wenn es auch leider kein Einheimischen-Essen war.
Mittwoch, 6. März 2013
Auf geht's in die Flitterwochen
"Endlich geht es wieder auf die Reise"
Diesen Satz konnte man in den letzten Tagen und Wochen mehr als einmal in unserem Haushalt hören. Zu dunkel und trist war/ist der Winter, zu groß die Sehnsucht wieder in die weite Welt zu kommen.
Die Sachen haben wir schon vor Wochen gepackt, das ist das Gute wenn man im Winter in Sommerurlaub fliegt, und somit kann es endlich losgehen.
Sri Lanka wird es diesmal sein, also nicht ganz so weit in den Osten wie sonst, zum Leid meiner Frau gab es diesmal nicht die Möglichkeit über Bangkok dort hinzufliegen! Somit ist die Route für den nächsten Urlaub jetzt schon klar :-)
Aber erst mal zurück zu unserem jetzt anstehenden Ausflug. Ich hab mich in den letzten tagen immer wieder bei dem Gedanken erwischt, ob es sich für eine so kurze Zeit überhaupt rentiert die Taschen zu packen. Für unsere Maßstäbe kann alles unter einem Monat höchstens ein Ausflug sein ;-)
Spaß bei Seite, wir freuen uns auf unsere Flitterwochen und ein Land, wo allein der Name sich schon nach Abenteuer anhört.
Sri Lanka.
An was denkt man wenn man die Augen schließt und den Namen drei mal sagt!?
Elefanten, bunte Farben, tolle Strände, Indien in klein?
Stefan Loose ist wieder der Reiseführer unserer Wahl und er eröffnet das Buch mit dem Satz: "Auf Sri Lanka gibt es alles außer Schnee". Das hört sich doch schon mal viel versprechend an, von der "Perle des Indischen Ozeans". Für uns steht in den knapp 3 Wochen von allem etwas auf dem Programm: Kultur (8 Weltkulturerbe und der Buddhismus soll hier seinen Ursprung haben), Berge (wenn auch ohne Schnee), traumhafte Landschaften, Nationalparks mit vielen seltenen Tieren und Beach Life inkl. hoher Wahrscheinlichkeit Delphine und Wale zu sehen.
Das alles auf einer Fläche die kleiner ist als Bayern.
Zum krönenden Abschluss geht es wie Esstisch für echte Honeymooner gehört noch mal ein paar Tage auf die Malediven, die wie wir beim durchblättern des Sri Lanka Reiseführers festgestellt haben quasi vor der Tür liegen, wie praktisch :-)
Ihr seht wir sind vorbereitet und es kann losgehen. Wir möchten euch wieder mitnehmen auf unsere Reise und freuen uns wenn ihr unser erlebtes mit uns teilt. Gerne nehmen wir wie immer Feedback entgegen.
lg
SaMaPa (diesmal das erste mal ohne Doppeldeutigkeit)
Diesen Satz konnte man in den letzten Tagen und Wochen mehr als einmal in unserem Haushalt hören. Zu dunkel und trist war/ist der Winter, zu groß die Sehnsucht wieder in die weite Welt zu kommen.
Die Sachen haben wir schon vor Wochen gepackt, das ist das Gute wenn man im Winter in Sommerurlaub fliegt, und somit kann es endlich losgehen.
Sri Lanka wird es diesmal sein, also nicht ganz so weit in den Osten wie sonst, zum Leid meiner Frau gab es diesmal nicht die Möglichkeit über Bangkok dort hinzufliegen! Somit ist die Route für den nächsten Urlaub jetzt schon klar :-)
Aber erst mal zurück zu unserem jetzt anstehenden Ausflug. Ich hab mich in den letzten tagen immer wieder bei dem Gedanken erwischt, ob es sich für eine so kurze Zeit überhaupt rentiert die Taschen zu packen. Für unsere Maßstäbe kann alles unter einem Monat höchstens ein Ausflug sein ;-)
Spaß bei Seite, wir freuen uns auf unsere Flitterwochen und ein Land, wo allein der Name sich schon nach Abenteuer anhört.
Sri Lanka.
An was denkt man wenn man die Augen schließt und den Namen drei mal sagt!?
Elefanten, bunte Farben, tolle Strände, Indien in klein?
Stefan Loose ist wieder der Reiseführer unserer Wahl und er eröffnet das Buch mit dem Satz: "Auf Sri Lanka gibt es alles außer Schnee". Das hört sich doch schon mal viel versprechend an, von der "Perle des Indischen Ozeans". Für uns steht in den knapp 3 Wochen von allem etwas auf dem Programm: Kultur (8 Weltkulturerbe und der Buddhismus soll hier seinen Ursprung haben), Berge (wenn auch ohne Schnee), traumhafte Landschaften, Nationalparks mit vielen seltenen Tieren und Beach Life inkl. hoher Wahrscheinlichkeit Delphine und Wale zu sehen.
Das alles auf einer Fläche die kleiner ist als Bayern.
Zum krönenden Abschluss geht es wie Esstisch für echte Honeymooner gehört noch mal ein paar Tage auf die Malediven, die wie wir beim durchblättern des Sri Lanka Reiseführers festgestellt haben quasi vor der Tür liegen, wie praktisch :-)
Ihr seht wir sind vorbereitet und es kann losgehen. Wir möchten euch wieder mitnehmen auf unsere Reise und freuen uns wenn ihr unser erlebtes mit uns teilt. Gerne nehmen wir wie immer Feedback entgegen.
lg
SaMaPa (diesmal das erste mal ohne Doppeldeutigkeit)
Abonnieren
Posts (Atom)



