Translate

Donnerstag, 20. März 2014

20.3.2014 - Die nächste Reise ...

Die Reiseführer sind schon gesichtet, das Reiseziel steht seit ein paar Tagen fest und gerade haben wir die Flüge gebucht. Also, es kann wieder losgehen :-) 

Leider müssen wir noch bis November warten, bevor uns der Flieger nach Mittelamerika bringt. 

Aber Vorfreude ist bekanntlich einer der schönsten.

Freitag, 31. Januar 2014

30.1.-1.2.14 - Singapore, was für ein toller Abschluss

Chinese New Year in Singapore.

Nach einem kurzen Flug von Krabi sind wir mittags am Chiangi Int. Airport in Singapore angekommen. Da ich abends noch gelesen hatte, dass der Sony Store doch schon um 17 Uhr schließen sollte, beeilten wir uns etwas um schnell noch die Sachen im Hotel Re! abzuliefern und Richtung Orchard Road zu kommen. Jener Straße in Singapore wo auf mehreren Kilometern sich auf beiden Seiten Shopping Mall an Shopping Mall reihen und zum Einkaufen einladen. Oder zum Verlaufen! Denn die meisten Malls sind nahtlos miteinander verbunden, so dass man nicht weiß, wo eine anfängt und die andere aufhört.
Leider war der Besuch bei Sony ebenso erfolglos wie er bereits in Tokyo schon gewesen ist. Vielleicht soll es nicht sein dass ich meine neue Kamera-Linse bekomme. Dafür haben ein paar andere Sachen den Weg in unsere Einkaufstaschen gefunden :-)

Am frühen Abend ging es dann nach China Town welches nur 5 Minuten Fußweg von unserem Hotel war. Ein Wahnsinn was hier an Straßendekoration aufgebaut wurde! Das kommende Jahr 2557 ist Jahr des Pferdes. Also standen überall überdimensionale beleuchtete Pferde herum und schwebten über der Straße. Wir waren überrascht, denn bei unserem letzten Chinese New Year in Bangkok vor zwei Jahren wurden ausschließlich rote Klamotten getragen, hier bilden sie die Minderheit. Überall gab es ein reges Treiben und Verkaufen von Essen und CNY Dekorationsartikeln. Zum Abschluss gab es um Mitternacht noch eine Konfettidusche und Feuerwerk.

Der nächste Tag diente erst mal zum Ausschlafen ehe wir uns nach einem sehr späten Frühstück bei Starbucks Richtung Shoppingtour auf machten, sofern die Geschäfte offen hatten. Viele der Geschäfte haben völlig unterschiedlich geschlossen bzw. offen, was das Shopping etwas verkomplizierte. Aber das muss schon komisch sein wenn eine Stadt mehrere unterschiedliche Feiertage der Kulturen im Jahr hat. So ist unser Neujahr ebenfalls ein Feiertag genau wie Weihnachten. Für die Chinesen ist es das CNY, die Inder haben auch noch etwas und die Malaien auch usw. 
Am frühen Abend machten wir uns dann Richtung Marina Bay denn hier hat die Stadt zum CNY eine Art Straßenfest im chinesischen Stil aufgebaut mit Bühnen, Autoscooter und jeder Menge Essen, was sonst ;-) So konnten wir uns noch ein letztes mal Sticky Rice mit Mango schmecken lassen, ehe ich beim "Glocken werfen" Sandra zeigte, wo der Hammer hängt. Ziel war es mit einer Münze eine der sechs Glocken zu treffen. Während wir noch über die Schwierigkeit und die Wahrscheinlichkeit eine Glocke zu treffen sprachen, traf ich gleich mit meiner ersten Münze mit einem lockeren Wurf aus dem Handgelenk. Ein Gefühl welches Sandra auch nach drei Münzen nicht mit mir teilen konnte :-)

Als wir uns anschließend auf die Formel 1 Tribüne setzten um uns erst die tägliche Lasershow der Marina Bay und anschließend die Bühnenshow anschauten, überkam mich ein weiteres Glücksgefühl. 
Ein Gefühl der Wertschätzung für das Leben. All die schönen Momente, Einblicke in andere Kulturen, deren Rituale und Bräuche usw. all das erleben zu dürfen, was ich schon erleben dürfte, ist sicher keine Selbstverständlichkeit. 
Das Glück zu haben, in einer Zeit zu leben in der all das möglich ist, wenn man will, aber auch die Gesundheit, die Zeit und das Geld zusammensparen kann, um sich einen Eindruck von der Welt mit all ihren Facetten zu machen, ist ein Geschenk, welches man nur schwer beschreiben kann.

Nach nun fast 30 Ländern die ich in den letzten 34 Jahren bereist habe, weiß ich, dass ich bereits Einiges gesehen, erlebt und Eindrücke gewinnen konnte, aber nüchtern betrachtet sind das nicht mal 20 Prozent (wenn man von 200 Ländern weltweit ausgeht) und trotzdem mehr als viele andere in meinem Alter. 

Zeit um einfach mal dankbar zu sein, für all die Geschenke des Lebens und eine solch schöne Reisezeit, wie die, die heute in Singapore zu Ende geht.

Mit unserem ersten A380-Flug geht es heute zurück ins kalte Deutschland. 

PS: Ich bin gespannt wie lange es diesmal braucht, um unsere nächste Reise zu planen, klar ist dass es nicht nach Asien gehen wird.

PPS: Neue Bilder sind auch online.



Donnerstag, 30. Januar 2014

30.1.14 - Happy Chinese New Year - Jahr des Pferdes

Wir sind gerade von den Feierlichkeiten in China Town wieder gekommen und wünschen allen ein fröhliches Jahr 2557, das Jahr des Pferdes.


Mittwoch, 29. Januar 2014

24.-29.1.14 - Koh Lanta ... Back to Paradise

Der Besuch auf Koh Lanta spricht eigentlich gegen unsere Regel: "Fahre nie ein zweites Mal dorthin, wo es schön war, du kannst nur enttäuscht werden." Nach Koh Tao und mit der Aussicht Stefan von der Dive-Safari wieder zu sehen, haben wir das diesmal gerne in Kauf genommen. Und wurden nicht enttäuscht!

Zwar ist die Anzahl der Restaurants und Unterkünfte am südlichen Klong Nin Beach um weit mehr als das Doppelte in den letzten vier Jahren angestiegen, was aber aufgrund der extremen Größe des Strandes nicht weiter ins Gewicht gefallen ist. Schon gar nicht, wenn man die Bilder aus Koh Tao noch im Kopf hat :-)


Die Insel wartete mit all ihrem Charme auf uns. Leere Badebuchten die man mit einem gemieteten Scooter einfach erreichen kann, Mangroven Wälder, Tauchmöglichkeiten oder einfach mal fünfe gerade sein zu lassen und höchstens mal den Strand hoch und runter zu laufen. Kurz: wir haben alles genau so gemacht. 

Aber jetzt der Reihe nach. Nach unserer ersten Nacht waren wir erst mal mit Stefan, den sympathischen Schweden von der Tauchsafari auf den Philippinen verabredet. Stefan ist schon fast 2 Monate in Asien unterwegs und hatte am Tag vorher seine Freundin Hanna in Phuket am Flughafen abgeholt, die ihn 14-Tage begleiten wird und zusammen waren sie nun auf unsere Empfehlung nach Lanta unterwegs. 

Wir hatten angeboten sie mit zwei Scooter am Pier abzuholen und in Empfang zu nehmen. Ganz in guter alter Thai Manier, mindestens zwei Personen inkl. Traveller Tasche und noch mal ein normaler Rucksack - alles auf nem kleinen Scooter! Passt schon. 
Die Wiedersehensfreude war riesig, bevor wir nach einem gemütlichen Frühstück am Pier uns daran machten den Scooter-Transporter aufzusatteln. Stefan fand das herrlich, war er schon lange nicht mehr gefahren.

Wir hatten eine tolle Zeit mit den zwein. Tauschten uns viel aus, hatten viel zu lachen oder waren mit dem Scooter auf gemeinsamer Erkundungstour und haben die malerischen Sonnenuntergänge jeden Abend bei einem Chang genossen. 

Für mich stand am zweiten Tag erst mal ein Besuch bei meiner aller ersten Tauchschule, Anti Gravity Diver, auf dem Programm. Ich wollte schauen wie es Dalton meinem Tauchlehrer geht bzw. ob er nach vier Jahren (Wahnsinn wie die Zeit vergeht und wo ich in der Zwischenzeit schon überall tauchen war) immer noch dort arbeitet. Ich war überrascht, denn aus der einst kleinen und verträumten Tauchschule ist dank des wachsenden Touristen Zuspruch ein gut besuchtes Dive Center geworden, mit einigen Mitarbeitern und eigenem (!) mega Boat. So ändert sich das manchmal. Was sich nicht geändert hat, dass Dalton dort immer noch arbeitet. Wir tauschten uns etwas aus und Sandra, Stefan und ich entschieden uns spontan mit ihnen am übernächsten Tag nach Koh Haa tauchen zugehen. 
Bei der Inselgruppe mit ihren fünf kleinen malerischen Inseln mitten auf dem Wasser angekommen, ging es ohne Zeit zu verlieren in der Lagune direkt ins Wasser. 
Wenn ich ehrlich bin, hätte ich, wenn mich vorher einer gefragt hätte ob ich meinen ersten Tauchplatz nochmal betauchen möchte mit "nein" geantwortet. Zu schön war die Erinnerung, zu groß die Befürchtung, dass die Realität ihr nicht standhalten könnte.
Als Stefan nach dem ersten Tauchgang (Insel Nr 4) neben mir auftauchte, außer sich vor Freude war und meinte das war sein bester Tauchspot, konnte ich ihm nur beipflichten. Gut, das lag vielleicht auch daran das neben bunten Korallen und unzähligen Fischschwärmen, sich ein Leopardenhai zwischen die Korallen auf die Lauer gelegt hat. Wir konnten ihm so nah kommen, dass man seinen Augenschlag und die Kiemen hat bewegen sehen. Der Tauchgang war wirklich kaum zu topen. Doch als extra Bonbon begleiteten uns dann auf dem Rückweg Delfine, die eine ganze Zeit lang direkt neben unserem Boot schwammen. Wunderschön!

Den letzten Tag verbrachten wir dann nur noch mit Herumgammeln am Strand, im Wasser herumalbern und aufpassen dass man nicht verbrennt, denn es war extrem sonnig und heiß. 

Anschließend hieß es bei einem letzten gemeinsamen Sonnenuntergang leider schon wieder Abschied nehmen von Hanna und Stefan, die uns wirklich sehr ans Herz gewachsen sind. Ich bin mir sicher wir werden uns wiedersehen.


Unsere Reise führt uns mit einer Übernachtung in Krabi nach Singapur, wo wir noch Chinese New Year feiern werden, bevor wir den Flieger nach Hause nehmen - müssen -.

PS: Weitere Fotos von Koh Lanta sind Online.




Sonntag, 26. Januar 2014

21-24.1.14 - Koh Tao ... zum Zweiten!

Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen, verhandelten mit nicht verhandlungsbereiten und völlig überteuerten Taxifahrern, mussten unseren sichtlich geknickten Bungalow-Vermieter erklären das unser frühzeitiger Umzug nichts mit seiner schönen Anlage zu tun hat, sondern mit dem Rest.

In der Tanote Bay im Süd-Osten der Insel angekommen, fühlten wir uns endlich gut aufgehoben. Unser Bungalow an Hang  bestach mit einem traumhaften Blick über die kleine Strandbucht, wo man jede Menge Sand sehen konnte, und das Meer :-)
Die vielen Treppen zu unserem Zimmer dürfte als Sportprogramm gewertet werden und sollten außer zwei Tauchgängen die einzige Aktivität in den drei Tagen sein, die wir gewillt waren auf uns zu nehmen. 
Der starke Ostwind peitschte uns den kühlen Wind um die Ohren bzw. den Sand ins Gesicht :-( Alles besser als einen Tag länger am Sairee Beach zu bleiben. Dem Wind waren auch die starken Strömungen geschuldet, die leider bei den zwei Tauchgängen die Sicht auf ca 3 Meter beschränkten (was sehr sehr wenig ist!). Koh Tao gilt als eins der besten Tauchspots Südostasiens, wovon ich mich  somit leider nicht überzeugen konnte. 
Ansonsten haben wir noch einen 82 jährigen (!) Zwickauer kennengelernt, der noch alleine nach Thailand gereist ist und per Skype & Co mit den daheim geblieben in Kontakt bleibt. Das fanden wir bewundernswert. 

Als Fazit bleibt für uns, das Koh Tao keinen Abstecher wert war. Daher haben wir uns auch entschieden einen Tag früher die Weiterreise nach Koh Lanta anzutreten, auch wenn wir doch noch einen der letzten "schönen" Strandbuchten der Insel gefunden haben. 
Man hatte das Gefühl dass bei dem Großteil der Jüngeren und möchte gern Backpacker-Besuchern der Insel es nur darum ging, dass man zwischen den drei Inseln (Samui - Phangan - Tao) von Party Beach zu Party Beach hüpft um sich zum Abschluss die Thailand Flagge als Nachweis auf seinen Traveller Rucksack nähen darf. Das allerdings die Strände irgendwo in der Welt sein könnten, interessiert keinen, genau so wenig wie der Rest für den die Flagge steht inkl. Essen. Daher interessieren sich die rund 4.000 Thais auf der kleinen Insel Tao auch nicht wirklich für die Übermenge an Touris. Wie man in den Wald ruft...

Wir wechseln vom Golf von Thailand auf die andere Seite zum Andamanensee und hoffen, dass die einst sympathische Insel Koh Lanta, wo wir 2010 gewesen sind, nicht eine ähnliche Entwicklung genommen hat.

Donnerstag, 23. Januar 2014

Fotos von Koh Tao sind online

Erst reichen wir noch die Bilder vom Sairee Beach nach und dann als kleinen Vorgeschmack schon mal die Bilder von unserer zweiten Bleibe am Tanote Bay. Text folgt die Tage und wir reisen morgen ab und versuchen unser Glück auf Koh Lanta und Treffen uns mit Steffan, den sympathischen Schweden von der Tauchsafari.

Dienstag, 21. Januar 2014

20.1.14 - Koh Tao ... erster Versuch!

Von Chumphon, wo wir gestern Abend mit dem Flieger aus Bangkok angekommen sind, ging es früh morgens mit einem High Speed Katamaran nach Koh Tao. 

Wir freuten uns nach 12 Tagen Abstinenz endlich wieder ans Meer. 

Nach einer 2-stündigen Katamaran-Fahrt für Profis, fast jeder Zweite ließ sich das Frühstück rückwärts schmecken (wir zum Glück nicht), kamen wir auf der kleinen Insel an. 
Ein wildes und hektisches Zerren der Taxifahrer um die Gunst der potentiellen Kunden ging los, da hatten wir kaum wieder festen Boden unter den Füßen. Die Basis völlig überteuerte Mondpreise von denen sie nicht oder nur wenig abzubringen waren, frei nach dem Motto: einer der Touris wird das schon zahlen. Zu unserem Erschrecken waren auch mehr als genügend da! 

In unserer neuen Bleibe, den Infinity Bungalow angekommen, freuten wir uns die richtige Wahl der Unterkunft getroffen zu haben. Die etwas zurückversetzte neue Anlage lag sehr ruhig inmitten von Palmen und die 11 Bungalows sind familiengeführt. Mit unserer guten Stimmung ging es an den Strand. Erst wollten wir noch etwas frühstücken und dann endlich wieder Sonne, Strand und Meer spüren. 

Oh my Buddha!!!

Um es positiv zu beschrieben, es traf uns der Schlag! Was für Menschenmassen an dem dafür viel zu kleinen Strandabschnitt des Sairee Beachs - immerhin der zweitgrößte der Insel!
Wir hatten uns seelisch und moralisch schon auf mehr Tourismus eingestellt als wir sonst gewöhnt sind, waren aber so naiv zu glauben dass man den Sand am Strand noch sehen könnte. Falsch gedacht. 
"Du ich glaube da hinten, am Ende vom Strand ist noch Platz." Den Hürdenlauf an allen Ölsardinen vorbei, erspähten wir ca 2 qm Sand, den wir sofort belegen wollen. Als unsere Strandtücher gerade Bodenkontakt aufgenommen haben, kam der Sheriff vorbei. "Nur für Hotelgäste! Bitte weitergehen". Da kommen wir zum nächsten Problem: Der Strand ist ohne einen Zentimeter auszulassen vollbebaut. Bungalow - Massage - Tauchen - Essen und von vorne das ganze. Zweiter Anlauf auf die nächsten 2 qm. Diesmal ohne Sheriff und mit Erfolg. Das Einzige was wir wirklich wollten war ankommen, entspannen und endlich ins kristallklare Nass, auch wenn die Müllschiffe die vor der Bucht ankerten deutlich den Panoramablick störten. Egal. 

Raus aus dem Wasser breitete gerade neben mir eine weitere Gruppe ihre Strandtücher direkt, und zwar wirklich direkt an meinem Strandtuch aus. Er hätte sich wenigstens vorstellen können wenn er schon zum kuscheln kommt, aber so... Augen zu und an etwas schönes denken. Urlaub zum Beispiel :-)
Als eine Berliner Quasselstrippe sich kurz darauf an Sandras Füße setzte und unseren Nachbarn von seiner letzten Nacht berichtete, dauerte es keine 30 Minuten, bis wir das Weite suchten.



Wir mieteten uns einen Scooter um die Insel zu erkunden. sollten wir keine schönere Alternative finden, waren wir bereit den nächsten Tag abzureisen. Wir hatten Glück und fanden auf der anderen Seite der Insel, nachdem wir eine Schotterpiste bis zum Ende gefahren sind, die kleine Bucht Tanote Bay, mit ihren 5 Bungalow-Anlagen und reservierten in einer von diesen für den nächsten Tag einen Bungalow.

Es bleibt die Erkenntnis von Hans Magnus Enzensberger:
"Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet."


Seitenaufrufe