Translate

Mittwoch, 30. September 2015

30.09.2015 - Wir gehen dann mal Tiere jagen...

...aber nur mit der Kamera!

Jambo,


Es geht wieder los: heute Abend geht es los und wir sind seit tagen bereit zum Boarding. 

Dass Packen hat soviel Zeit in Anspruch genommen wie noch nie! Die Packliste vom Touranbieter war sehr lang und die Größe des Gepäcks dafür sehr klein. 
Allein die Fotoausrüstung (im Bild ein Teil davon) nimmt allein davon schon sehr viel in Anspruch. Soviel Equipment hatte ich noch nie auf einer Reise dabei! Als Vorlage hat mir der Blogeintrag vom Freistilchaot (http://freistilchaot.de/fotosafari-brauche-ich-wie-bereite-ich-mich-vor) gedient, der schon einige Safari Erfahrung hat.

Dieses Mal geht es auf einen Kontinent, auf dem wir bisher nur im Norden unsere Füße gesetzt haben: nach Afrika.
Wir freuen uns riesig auf eine Woche Overlandtruck- und Camping-Safari in Tansania im Serengeti-Nationalpark, auf Strand, Tauchen und Erholung in Sansibar und am Ende auf aufregende Tage im kontrastreichen Dubai.

Da wir nicht wissen, wann wir Internet haben (wahrscheinlich erst richtig auf Sansibar), kann es mit den ersten Beiträgen allerdings etwas dauern.

Viel Spaß beim lesen und bis bald
SaMaPa

Freitag, 4. September 2015

29.08-01.09.2015 - Marrakesch

Nach unserem Lissabon-Besuch an Ostern (mit Ryanair) wollten wir gerne noch einen zweiten Städtetrip dieses Jahr machen. Mit Marrakesch war schnell ein Ziel gefunden, da es schon länger auf unserer "Noch-zu-besuchen-Liste" stand. Hat man doch schon so viel von von der marokkanischen Stadt, die Manche mit einem Traum aus 1.000 und einer Nacht beschreiben, gehört. Davon wollten wir uns überzeugen.
Unser Respekt vor dem muslimischen Land stellte uns schon vor der Abreise vor eine Herausforderung. Was zieht man am besten 4 Tage lang bei ca. 39 Grad an langen Klamotten an, was dann auch noch in einen Handgepäcks-Trolley passt?! Ich kann nur sagen es ist möglich, also sowohl als auch :-)
Leider mussten wir wieder mit Ryanair die Reise machen, da alle anderen Flüge gut das dreifache gekostet hätten. Nach einem Ryanair Flug geht es mir mittlerweile immer wie nach einer durchzechten Nacht. Man sagt sich jedes Mal: "Nie wieder!" und tut es dann doch ... 

Es kann losgehen

Wieder am Flughafen Hahn angekommen, parkten wir noch schnell hinten im Wald links, zwischen Fuchs und Hasen :-) und unser verlängertes Wochenden konnte starten!

Der Hinflug war von im Gang herumtobenden, auf den Sitzen herumspringenden, kreischenden  Kindern geprägt und der Lärmpegel nur Dank der guten Lärmisolierung unserer In-ear Kopfhörer  ertragbar gewesen.  

In Marrakesch ging es die kurze Strecke vom Flughafen zur Medina (Altstadt) per Taxi und die
letzten gut 200m Meter zu Fuß durch die verwinkelten kleinen Gassen, vorbei an wundervollen alten Türen (siehe Foto Link), zu unserem Riad, welches uns Sandra mit viel Liebe herausgesucht hat. Ein freundlicher Empfang sieht vielleicht etwas anders aus, allerdings scheinen wir den Manager auf dem falschen Fuß erwischt zu haben, denn in den folgenden Tagen war er ein toller Gastgeber. Das Riad Viva ist ein Riad (ein Haus bei dem sich die Zimmer um einen offenen Innenhof anordnen) mit gerade mal 7 Zimmern und einer traumhaft schönen Dachterrasee inkl. Pool, den wir jeden Tag auch einmal zur Abkühlung nutzten. 

Bei bester Live Musik und anschließendem früh morgendlichen DJ-Set bis 8 Uhr vom 5-Sterne Nachbarhotel kamen wir die erste Nacht leider nicht zum Schlafen und konnten direkt ohne Schlaf zum Frühstück gehen. Im Nachbarhotel hatte die Königsfamilie oder ein Reicher (die meinen gehen da auseinander) zur Geburtstagsparty geladen. Unsere Aussenwand des Zimmers sollte die Begrenzung zur Tanzfläche bzw. Band sein, also waren wir wirklich Live dabei! Dank toller Dachterrasee konnten wir dem Treiben der Reichen und Schönen zuschauen. Schlafen war ja eh nicht möglich und das war besser als jeder Sex in the City-Film!

Die Souks

Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Dachterrasee, mit viel Kaffee, sollte es auf eine erste Erkundungstour gehen. Doch zunächst machten wir einen Abstecher in ein Hammam. Sandra hatte hier vorab eine Session gebucht und so würden wir ordentlich von oben bis unten abgeschrubbt.
Danach ging es weiter durch die Souks, mit ihren vielen kleinen verwinkelten Gassen. Das große Areal ist sehr verwinkelt und man kann sehr schnell die Orientierung verlieren und verloren gehen. Die Souks sind wie eine Stadt in der Stadt und in Viertel unterteilt in dem sich das Handwerk und deren Endprodukte auf kürzesten Weg bewundern lassen. 
Da das Gerberviertel sich ebenfalls in direkter Nähe befindet, lässt sich so die komplette Verarbeitungskette von Leder, z.B. zu einer Handtasche anschauen. Als Transportmittel der Materialien dient hier immer noch meistens ein Karren, der von einem Esel gezogen wird oder Mopeds die skrupellos durch die kleinen belebten Straßen preschen und man immer aufpassen muss, nicht an- oder umgefahren zu werden, da Bremsen ein nicht ausgeführte Tätigkeit ist :-) 

Bemerkenswert und nervig zu gleich sind die Verkäufer in den Souks. Denn neben dem, dass sie auf französisch (Amtssprache) einem die Ware schmackhaft machen wollten, konnten sie das auch sehr gut in mindestens noch 2-3 weiteren Sprachen. Leider, denn dadurch konnte man nicht einfach mal durchschmökern ohne gleich in einen Laden gezerrt, und in ein Verkaufsgespräch verwickelt zu werden.

Im Gerberviertel die knochenharte Arbeit zur Verarbeitung von Leder bzw. Herstellung von Leder zu sehen, war sehr interessant und für viele von uns wäre der Gestank und die Bedingungen unzumutbar! Das führte dazu, dass nach dem Besuch bei Kaufverhandlungen von Lederprodukten dass mit berücksichtigt wurde :-)





Jardin Majorelle, Ben-Youssef, Maison de la Photographie und Djemaa el Fna

Den viel gelobten Garten vom Designer Yves Saint Laurent (Jardin Majorelle) fanden wir nicht so spannend und für das gebotene auch etwas überteuert. Ein Besuch in der ehemaligen Gebetsschule Medrasa Ben-Youssef war dagegen atemberaubend. Was hier vor Jahrhunderten filigran ins Holz geschnitzt und aus Fliesenornamenten zusammengesetzt wurde, macht einen fast sprachlos.
Durch meine leichte Affinität zur Fotografie :-) dürfte ein Besuch in der Fotoausstellung nicht fehlen. Ausgestellt wurden Portraits von Berbern zwischen 1870 und 1950, was neben dem dokumentierten sehr schön zu sehen war, das die Medina (Altstadt) sich in den mehr als 100 Jahren fast nicht verändert hat, was auch den Charme der Stadt ausmacht.

Abends wollten wir uns dann das Treiben auf dem Marktplatz (Djemaa el Fna), dem Herzstück der Medina, anschauen. Hier ist jeden Tag Jahrmarkt bzw. Straßenfest! Es gibt nichts, was es nicht gibt: von exotischem Essen bis Strassenkünstler (Schlangenbeschwörer, Tänzer, Hennamaler, ...) bis hin zu fliegenden Händlern und gefühlt war die ganze Stadt auf den Beinen und auf dem Marktplatz versammelt. Das Schauspiel wiederholt sich jeden Tag! Wahnsinn.

Das andere Marrakesch

Am Abreisetag wollten wir uns die Paläste El Badi und El Bahia anschauen. Da erstgenannter wegen Filmdreharbeiten gesperrt war, hatten wir nach dem Besuch im Bahia Zeit uns in das neue Marrakesch zu bewegen. Mit dem Taxi ging es auf die andere Seite der Stadtmauern, wo uns eine moderne Stadt mit Shopping-Malls aller bekannter Hersteller und ein Starbucks erwartete. Krass auch zu sehen, dass die Menschen hier sich anders kleideten und scheinbar nur wenige Meter von der Altstadt entfernt ein anderes Leben zu führen scheinen.

Fazit
Ein tolle Zeit in einer faszinierenden Stadt. Scheinbar gehen die Vorstellungen von 1.000 und einer Nacht etwas auseinander, denn für uns kam das Gefühl leider nicht auf, was aber auch nicht weiter schlimm ist.
Die Menschen begegneten uns sehr offen und freundlich, man sollte allerdings das arabische schon mögen. Etwas nervig waren leider die meisten Verkäufer in den Souks, da wir auf das permanente Angequatschte nicht stehen und eine einfaches NEIN leider nicht ausreichend ist. Alles in allem aber sehr empfehlenswert, wenn man mal nach nur 3,5 Stunden Flugzeit (von FFM) in eine andere Welt abtauchen möchte. Von Vorteil ist es wenn man französisch spricht. 

Donnerstag, 27. August 2015

(2009-2015) – 6-Jahre SaMaPa Ontour

Was sich heute wie ein kleines Weltlexikon liest, startete vor genau 6 Jahren mit einer Reise in die USA. Es war unsere erste gemeinsame, große Reise. Für San das erste Mal so weit weg:-). Wir wollten uns NYC anschauen und die Jungs, Mark und Mike in Washington bzw. Rehoboth Beach besuchen. Die Daheimgebliebenen sollten auf diesem Wege ein Lebenszeichen erhalten und wir für uns das Erlebte festhalten.

Hätte uns jemand damals gesagt, wie oft das noch der Fall sein würde, wir hätten ihn für verrückt erklärt!
19 Länder und mittlerweile 170 (!) Blog-Einträge später, freuen wir uns, dass über 18.000 Besucher den Weg auf unseren Blog gefunden haben. Und es ist Zeit danke zu sagen, dass ihr uns schon so lange "tapfer" folgt! DANKE!

Besonders freut es uns, dass unser Blog immer häufiger auch die Basis für die eigene Reiseplanung von Freunden, Verwandten und Bekannten ist und sie sich durch unser Erlebtes inspirieren lassen. Natürlich freuen wir uns auch über Jeden, der einfach nur den Weg hierher findet, um sich an den Bildern bzw. dem Erlebten zu erfreuen. Manchmal schmökere ich ebenfalls in alten Posts und kann mir ein Lächeln selten verkneifen :-)
Böse Zungen und Statistiken behaupten aber, dass Einige nur Bilder schauen und noch nie einen Bericht gelesen haben. Ich werde das wohl mal im Auge behalten müssen ;-).

Viele tolle Reisen und noch mehr sensationelle Erfahrungen später, ist unser Reisehunger immer noch nicht gestillt und mit der bevorstehenden Oktoberreise nach Afrika, Tansania und Sansibar, sind die Weichen für weitere Abenteuer bereits gestellt! Also seid gespannt, was wir auf der Safari alles erleben werden.
In weniger als 5 Wochen geht es los!

Liebe Grüße
SaMaPa


Donnerstag, 4. Juni 2015

[Herzensangelegenheit] - Reduce | Reuse | Recycle

Als wir in Lombok am Mawan Beach den über Nacht angeschwemmten Müll aufsammelten (siehe Bericht) gingen mir so einige Gedanken zu dem Thema durch den Kopf. 



Immer wieder auf unseren Reisen wird uns vor Augen geführt, wie wir unseren wunderschönen Planeten zu Grunde richten und zumüllen :-( Gewiss haben die Asiaten einen besonderen und ganz eigenen Umgang mit Müll im Verhältnis zu uns in Deutschland, aber ich bin davon überzeugt dass wir in einigen Sachen auch noch viel mehr machen können. 

Es ist höchste Zeit damit anzufangen!

Die Ozeane sind komplett voll mit Müll, so dass viele Fische daran sterben weil sie es z.B. für essbares Plankton halten. Die schönsten und einsamsten Strände gleichen einer Müllhalde. Das muss nicht sein und jeder - mich eingeschlossen - kann seinen Teil dazu beitragen. 

Reduce 

Oft genug ärgern wir uns nach unserem Samstagseinkauf, dass anschließend der Gelbesack voll war, weil alles doppelt und dreifach eingepackt war bzw. ist. Obst wird z.B. in einen Plastikbeutel geworfen und dann mit einem ebenfalls nicht recycelbaren Aufkleber versehen, Fleisch liegt gemütlich auf einem Styropor Bett und wird mit Frischhaltefolie verschlossen und und und. Warum??? Das alles versuchen wir Woche für Woche abzustellen, aber leider ist das ein harter Kampf. Das Etikett beim Obst kann man auch ohne Tüte direkt aufkleben oder besser zu einem Geschäft gehen, wo es an der Kasse gewogen wird, so das Aufkleber und Tüte entfallen. Das soll nur mal ein Beispiel sein. Ich bin mir sicher dass jedem etwas Eigenes dazu einfällt. 

Gleiches gilt für andere Ressourcen wie Strom und Wasser. Einem Philippiner ist es nicht zu erklären, warum wir mit Trinkwasser unsere Toilette spülen, während er für einen Tropfen Wasser gerne sein letztes Hemd geben würde. Dann muss es auch nicht sein, das man beim Zähneputzen einfach das Wasser laufen lässt. 

Da wir den Stromverbrauch von einem Single Haushalt haben - das obwohl ich Homeoffice habe - werden wir immer wieder mal gefragt: "wie schafft ihr das?" Die Antwort ist recht einfach: es gibt keine Geräte in Standby und Licht bzw. Endverbraucher (TV, Radio usw.) sind nur in Räumen an, in denen wir auch sind. Keiner im Raum - Fernseher aus :-) Trotzdem habe ich das Gefühl, auch hier können wir noch mehr tun.

Reuse

Durch Verwendung von z.B selbst mitgebrachter Taschen und Behältern kann man sowohl beim Shopping in der Stadt als auch im Supermarkt viel Plastikmüll vermeiden. Man sollte auch mal in Erwähnung ziehen, sein Obst wieder vom Bauern oder Markt zu kaufen statt die Äpfel schon im Vierer Paket abgepackt zu kaufen. Tüten lassen sich auch gut und gerne mehrfach verwenden und Wasserflaschen nachfüllen. 

Recycle

Leider lässt sich in der heutigen Zeit nicht alles an Plastik und gerade an Plastiktaschen vermeiden. Aber was spricht dagegen der Sache einen zweites Leben zu geben. Aber viel wichtiger finden wir, das wenn ich schon Müll produziere ihn auch wieder ordentlich recycle. Wir fragen uns immer wieder, wie kann es sein, dass auf öffentlichen Plätzen und Ausflugszielen soviel Müll achtlos in die Ecke geworfen wird? Jeder will zum sauberen Aussichtspunkt oder Grillplatz kommen und keiner will dort eine Müllhalde vorfinden. Ich bin mir sicher das hier sich jeder an die eigene Nase fassen kann und sollte man sich nicht zu schade dafür sein mal jemand anderen anzusprechen der sich noch keine Gedanken darüber gemacht hat und gerade sein McMeal oder Zigarette in den nächsten Busch entsorgt hat. Unsere Umwelt geht uns alle an und kennt auch keine Ländergrenzen!

There is no Planet B

Sonntag, 31. Mai 2015

28.-31.05.2015 - Singapore (One more Time)

Auf unserer ToDo Liste für unseren Besuch in der Stadt standen nur vier Sachen: 

1. Essens-Empfehlungen von Lisa und Felix bzw. Sandy und Tino folgen
2. das Shopping Erlebnis geniessen 
3. Gardens by the Bay besuchen
4. Indisch essen gehen

1. Mit dem Besuch beim Makansutra Street-Food-Markt an der Marina Bay am ersten Abend mit anschließender Lasershow vor den immer wieder beeindruckenden Marina Sands (Wäscheklammern)-Türmen und unseren Abendessen beim Inder am zweiten Abend im Lao Pa Sat Food-Court (Telok Ayer Market) sind wir den kulinarischen Empfehlungen unserer Freunde gerne nachgekommen. War beides sehr lecker gewesen. - Check


2. Shopping haben wir im Rahmen des wenigen Platzes in unserem Gepäck und dem aktuell nicht so gut stehenden Wechselkurs entsprechend sparsam umgesetzt, aber natürlich hat das ein oder andere Kleidungsstück noch Platz in unserem Gepäck gefunden :-) - Check 

3. Die Entscheidung uns "Gardens by the Bay" (sieht etwas aus wie im Film Avatar) bei der Abenddämmerung anzuschauen, entpuppte sich als Glücksgriff. Was wir nicht wussten, dass es dort ebenfalls eine Lichtershow gab, die auch gleichzeitig der Höhepunkt der kostenlosen Attraktion war. - Check


4. Indisch essen. Eigentlich wollten wir zu unserem Inder in Little India gehen, allerdings stand der Inder  im Lao Pa Sat nur im Flair etwas nach. - Check

Unsere Zeit in Singapore ging mal wieder viel zu schnell vorbei und auch unsere Reise neigt sich dem Ende. Heute Abend heißt es erst mal wieder Abschied nehmen von unserem geliebten Süd-Ost-Asien. Gemäß unserem Motto: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, freuen wir uns auf unser nächstes Ziel:  Afrika im Oktober. 

---------- 
Bilder sind online

Dienstag, 26. Mai 2015

23.-28.5.2015 - Kutu Lombok

Nachdem wir uns entschieden haben einen Tag früher aus Yogya abzureisen, freuten wir uns, dass wir den Flug problemlos verschieben konnten und nun einen Tag mehr am Strand haben.

Kuta begrüßte uns mit einer hammer Beach Party und spätestens jetzt war uns klar, hier waren wir in einer Surfer-Hochburg gelandet, erfüllte das bunt gemischte Publikum aller Altersklassen fast jedes Klischee :-)

San hat uns eine sehr schöne Unterkunft herausgesucht, von der wir in den folgenden 4 Tagen mit unserem gemieteten Scooter traumhafte Strände erkunden sollten. 4 Tage = 4 Strände, wobei es uns der Mawun-Beach besonders angetan hat. In einer Bucht lag uns das malerische Panorama mit weißem Sandstrand, cyanfarbenem Wasser und grünen Hügeln zu Füßen. Das beste: Wir hatten den gigantisch großen Strand fast für uns allein. 

Nur am zweiten Tag wurde unser Paradies gestört, da über Nacht eine große Menge Plastikmüll angespült wurde :-( Kurzer Hand schnappten wir uns mit einigen anderen Besuchern Beutel und säuberten den Strand und das Wasser von den "Eindringlingen".
Obwohl wir im Kollektiv recht schnell wieder Ordnung geschafft haben, ist es traurig mit anzusehen, wie wir unseren Planeten gerade zu mit Plastik zumüllen. Wir hatten beim Aufräumen Zeit uns darüber mal intensiver Gedanken zu machen, was wir vielleicht besser machen können, denn ich denke das ist kein Problem, welches nur in Asien vorherrscht! 


Am dritten Tag lernten wir den knuffigen Tim "alias Ellen", bekannt aus dem Film Hangover, kennen. Mit dem sympathischen und etwas verplanten Amerikaner sollten wir unseren letzten Tag in Lombok verbringen und jede Menge Spaß haben. Erst cruisten wir mit unseren Scootern durch die grüne und hügelige Landschaft Süd-Lomboks, um anschließend an einem Strand und nachmittags wieder am Mawun-Beach zu relaxen. Dort machte ich mit Tim einen kleinen Workshop und führte ihn in die Geheimnisse der Fotografie ein. Anschließend haben wir beim Beachballspielen mit unseren Essenslieferanten, dem kleinen Rino den Strandtag ausklingen lassen. 


Was mit einer Beach-Party angefangen hat, sollte auch mit einer Beach-Party bei der Shipwreck Bar enden. Eine tolle Zeit in Kuta geht zu Ende. 


-----------
Weitere Bilder sind online. Viel Spaß beim anschauen.

Samstag, 23. Mai 2015

20.-23.05.2015 - Yogyakarta

Atemlos nach Ubud 
Um die Rück- bzw. Weiterreise etwas angenehmer zu gestallten, haben wir uns entschieden die gut 5 1/2 Std. Fahrt zum Flughafen in Ubud noch mal zu unterbrechen und eine weitere Nacht im Puji Bungalow in Ubud zu verbringen, wo wir mit herzlich willkommen zurück unser altes Zimmer bekommen haben. Jippy, erst mal wieder direkt in den Pool gesprungen 😎
Bereits die Fahrt nach Ubud war sehr unterhaltsam. Unser Fahrer erklärte uns, warum er 5 Minuten zu spät gekommen ist, was für Balinesen mehr als untypisch ist. Er arbeitet noch in Pemuteran in der Senior High School und da habe ihm seine 15 jährige Schülerin morgens anvertraut, dass sie schwanger sei. Nach diesem Schock ist er mit ihr erst mal zum Arzt, der die Schwangerschaft im 4. Monat bestätigte! Auf die Frage wer der Vater sei, gab es nur die Antwort dass sie es nicht genau wisse und es 7 (!) potenzielle Kandidaten geben würde. Er hat dann 6 der 7 zum "Verhör" antanzen lassen - sie waren es natürlich alle nicht gewesen. Aber das beste an der Geschichte ist, dass es die Tochter von seinem besten Kumpel ist und er jetzt die Fahrt lang Zeit hatte zu überlegen, wie er es ihm am Abend bei einem Arak (balinesischer Schnaps - unser Vorschlag) schonend beibringen sollte. 
Seine Laune verbesserte sich aber schnell, als er uns erzählte dass er deutsche Songs im Unterricht einfließen lässt und einer es ihm und den Schülern besonders angetan hat - wenige Sekunden später schallte Atemlos von Helene Fischer aus den Boxen. Nee, oder ... also trällerten wir den Song unseres Exportschlagers laut mit und fuhren dabei durch Balis Reisfelder. 

Yogya - erster Tag
Nachdem Check-in in unserem Guesthouse ging es ortstypisch per Fahrrad-Rikscha zum Markt. Dort gab es neben neuen Taschen für meine Frau auch jede Menge Obst und Gewürze. Unterwegs haben wir noch zufällig einen Mitarbeiter von der Touristen Info getroffen, der uns mit vielen Zusatz Infos rund um seine Stadt versorgte. Kurz darauf fanden wir uns auf seinen Tipp hin in einer Art Gallery wieder, wo wir einer Studentin bei ihren Batikarbeiten zuschauen konnten, bevor wir es mit wenig Erfolg selbst probierten. 

Tempel in Yogya
3 Uhr Stand auf der Uhr, als der Wecker klingelte. 
Zur Abwechselung wollten wir uns mal auf einem Berg einen Sonnenaufgang anschauen. Wir werden am Ende noch Trekking-Fans 😆 
Im Vordergrund stand allerdings, dass wir beim Sonnenaufgang einen ersten Blick auf eins unserer Tages-Highlights werfen wollten. Richtig: "Wollten". Denn trotz des malerischen Sonnenaufgangs mit einigen anderen Besuchern, ließ sich der Tempel Borobodur unter der festhängenden, dichten Wolkendecke leider nicht blicken. Somit mussten wir uns noch etwas gedulden, bis wir ihn uns aus der Nähe ansehen konnten. 

Borobodur bedeute: "Tempel auf dem Hügel" und wurde im 8 Jhd. gebaut und zählt zu dem UNESCO-Weltkulturerbe. Aus der Ferne ähnelt der Tempel einer Stupa. Genauer betrachtet, besteht der Tempels aus zwei Bauten, was auch seine Besonderheit darstellt. Der Oberrang ist eine kreisförmige Terrasse mit vielen Stupas während der Unterrang eine gestufte Pyramide ist. Er ist so erbaut worden, dass auf der untersten Ebene das Leben des Menschen geprägt von Trieb und Leidenschaft dargestellt wird, während auf den zwei weiteren Ebenen nach oben in 1.460 (!) Reliefs, Szenen aus Buddhas Leben bis hin zu Erleuchtung gezeigt werden. Das Bauwerk ist neben Angkor Wat (Kambodscha) und Bagan (Myanmar) das bedeutendste im Buddhismus, so dass jedes Jahr 1.000 Mönche hier her pilgern.

Dem grandiosen Bauwerk liefen wir allerdings für die anwesenden Schulklassen fast den Rang ab. Unser Fahrer Xsan hatte uns schon darauf vorbereitet, dass wir hier unter dem wenigen westlichen Touristen ebenfalls als Highlight gelten würden und so sollte es auch sein. 
Anfangs fragten die Kids und andere Erwachsene noch recht zaghaft, ob sie mit uns ein Foto machen dürfen, aber als sie merkten das San richtig Gas gibt, gab es kein Halten mehr und wir fühlten uns bei locker über 200 Selfis in 1,5 h einen Vormittag wie Hollywood-Stars ☺️


-----------------

Bilder sind online

Seitenaufrufe